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BITTE STÖREN! Tag der offenen Tür in der Alten Möbelfabrik

BITTE STÖREN! Tag der offenen Tür in der Alten Möbelfabrik

Die Alte Möbelfabrik ist viel mehr als nur das Probenhaus des Schlossplatztheaters und stellt sich am 23. September mit Mini-Theater-Workshops und Malen, Bauen, Spielen, Musizieren im Garten vor.
Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die etwas über unsere Arbeit erfahren wollen, sind herzlich eingeladen!

Alte Möbelfabrik e.V.
Karlstraße 12
12557 Berlin

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Safe

SAFE — DENN SIE SIND HUNGRIG

Ein Polizist hat gesagt, dass die Anspannung sich schon durch mehr Einsätze bemerkbar mache.
Ein Pizzalieferant fand, dass die Aggressivität im Internet zugenommen hat- Shitstorm und so.
Ein Busfahrer hätte gerne einen Bullenfänger am Bus, mit dem er andere mal anstupsen kann.
Ein Bauarbeiter schrie, dass er in Ruhe gelassen werden will, weil er gerade Stress hatte.
Ein NPD-Abgeordneter meinte, dass er nicht so schnell aggressiv wird, gar nicht.

Und Sie so?
Drinnen wie draußen Anspannung, Motzerei, Hetze. Die Pöbelei frisst sich durch den Alltag wie Säure. Konfrontiert mit der Frage, ob bald alles überkocht, muss jeder für sich entscheiden: Einfach ignorieren? Flüchten und verbarrikadieren? Oder selber auch mal so richtig Dampf ablassen?

Und wir so?
Zusammengepfercht in der Mitfahrgelegenheit des Lebens, jede Person mit eigenen Idealen im Kopf, Sehnsucht im Herzen und Wut im Bauch. Übersättigt vom Menschsein der anderen und zugleich hungrig nach mehr, werden wir eine Schicksalsgemeinschaft, die am Ende einen Entschluss fassen muss: Weiter wie bisher oder Vollbremsung?

Mit: Katharina Alles, Lara Vagts, Ferdinand Vorbau, Helena Weinkauf, Katjana Wick, Justine Wiethan, Luise Winter, Josefin Zech
Spielleitung: Eva-Maria Reimer
Bühne und Kostüme: Ingolf Watzlaw
Gefördert durch das Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin, Jugendamt.

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haensel-und-gretel

Hänsel und Gretel mit ohne Pfefferkuchen

Acht Menschen zusammengepfercht auf ungeplanter Fahrt durchs Land. Sie starten mit Idealen im Kopf, Sehnsucht im Herzen und Wut im Bauch. Drinnen wie draußen Anspannung, Motzerei, Hetze. Konfrontiert mit der Frage, ob bald alles überkocht, muss jeder für sich entscheiden: Einfach ignorieren? Flüchten und verbarrikadieren? Oder selber auch mal so richtig Dampf ablassen?
Auf ihrem Weg ins Ungewisse entwickelt sich aus der Gruppe eine Schicksalsgemeinschaft, die am Ende einen Entschluss fassen muss: Weiter wie bisher oder Vollbremsung.
Mit: Katharina Alles, Lara Vagts, Ferdinand Vorbau, Helena Weinkauf, Katjana Wick, Justine Wiethan, Luise Winter, Josefin Zech
Spielleitung: Eva-Maria Reimer
Bühne und Kostüme: Ingolf Watzlaw
Gefördert durch das Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin, Jugendamt.

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fastFAUST

Ein Lustspiel von Albert Frank nach Goethe

Der ganze Faust in 90 Minuten! Ein amüsantes Theaterstück, das Jugendlichen und Erwachsenen die Faust-Geschichte wieder nahe bringt.
Erleben Sie Ingo Volkmer und Torsten Waligura in einem Stück für 57 Rollen!
Heiter und leicht schlüpfen die beiden
Darsteller in die verschiedenen Figuren. So entsteht eine ganz außergewöhnliche, konzentrierte Fassung der berühmten Tragödie.

Mit: Ingo Volkmer und Torsten Waligura
Regie: Regina Schneider
Bühne & Kostüme:: Angelika Ludwig

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    MEGA

    Höher, schneller, weiter – Theaterstück über Stress und Burn-Out im Jugendalter

    Nur wer arbeitet, hat Feierabend. Nur wer sich aufgerieben hat, kann erschöpft sein. Nur wer erwachsen ist, kann ausbrennen?

    An einem unbestimmten Ort zu einer unbestimmten Zeit treffen verschiedene Menschen aufeinander. Sie sind jung. Sie wissen nicht, was sie hier sollen. Sie wissen nicht, wonach sie suchen. Nur eines wissen sie: Dass sie dieses bestimmte Gefühl verbindet.

    Dieses Gefühl, das die Muskeln verkrampfen lässt, einem den Atem nimmt und das Herz zum Rasen bringt, das einen durchbohrt und wie ein Kugelblitz durch den ganzen Körper tobt, einem die Sinne vernebelt, einen hilflos macht und sich nicht mit Chia-Samen oder Atemübungen besänftigen lässt, das sich anfühlt als würde man bei angezogener Bremse mal so richtig Gas geben und wenn es in stiller Panik seinen Höhepunkt findet, verblasst und auf seinen nächsten Angriff wartet…

    Mit: Katharina Alles, Anne Krach, Leonie Lochen, Antje Ullrich, Helena Weinkauf, Katjana Wick, Justine Wiethan, Luise Winter

    Spielleitung: Eva-Maria Reimer
    Musik: Norbert Lang
    Bühne & Kostüme: Ingolf Watzlaw
    Video: Felix Grimm

    Foto: Torsten Goltz
    Konzept Foto: Antje Ullrich

    Gefördert durch die Jugend – und Familienstiftung des Landes Berlin und das Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin, Jugendamt

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      Der Zwerg

      DER ZWERG

      Musiktheater unter Verwendung der Musik aus „Der Zwerg“ von Alexander von Zemlinsky, frei nach der Novelle „Der Geburtstag der Infantin“ von Oscar Wilde

      Wie kann man einen Menschen zum Geburtstag überraschen, der schon alles hat? Guter Rat ist teuer. Doch die Überraschung gelingt. Das Geschenk des Abends. Der Zwerg. Clara glaubt, ihren Augen nicht zu trauen. Etwas so abstoßendes hat sie in ihren kühnsten Träumen nicht zu wünschen gewagt. Sie beginnt ein bitterböses Spiel, ohne Rücksicht auf Verluste und angefeuert von den Followern im Netz.

      Basierend auf Zemlinskys Oper (frei nach der Novelle „Der Geburtstag der Infantin“ von Oscar Wilde) wird die Geschichte eines Zwerges erzählt, der nicht ahnt, dass er den gängigen Konventionen und Vorstellungen nicht entspricht – sah er sich doch selbst nie im Spiegel. Er spiegelt sich nur in den Blicken der Menschen. Er deutet sie falsch. Ihr Lachen empfindet er als Kompliment.

      Auszüge der Musik Zemlinskys vermischen sich mit Gesang und elektronischen Klängen zu einem modernen Soundtrack für dieses Musiktheater über einen Aussenseiter, der nicht den Normen entspricht; über falsche Gefühle und das Leid eines Sängers, dessen Lied verstummt, sobald er erkennt, welches Spiel mit ihm gespielt wird. In Zeiten virtueller Hexenjagden, in der ganz normale Menschen per Klick zum Zwerg gemacht werden, bekommt dieses alte Thema eine neue Wendung.

      Text: Steffen Thiemann
      Audioproduktion: Torsten Ottersberg
      Musikalische Leitung/Klavier: Insa Bernds
      Idee, Regie, Raum: Birgit Grimm
      Licht, Video, Raum: Felix Grimm
      Dramaturgie: Martin Brandt
      Maske: Angela Mattheus
      Technik: Robert Lehmann

      Mit: Maja Lange (Sopran), Polly Ott (Sopran), Mark Jurgenson (Tenor), Ingo Volkmer (Clowns)

      Uraufführung: Freitag, 02.12.2016, 20 Uhr

      SONDERPREIS: Zwei Erwachsene in Begleitung von Jugendlichen bezahlen bei den 20-Uhr-Vorstellungen jeweils 11€, die Jugendlichen 5€.

      Das Projekt wurde gefördert durch den Fachbereich Kultur und die Bezirksverordnetenversammlung des Bezirks Treptow-Köpenick von Berlin, den Regierenden Bürgermeister von Berlin – Senatskanzlei, Abteilung für kulturelle Angelegenheiten, den Förderkreis des Schlossplatztheaters und private Spenden. Herzlichen Dank!
      Photos: Marcus Lieberenz

       

      SPIElPLANÄNDERUNG
      Wir möchten darauf hinweisen, dass am 2., 3. und 6. Mai 2017, anders als im gedruckten Spielplan veröffentlicht, keine Vorstellungen von „Der Zwerg“ stattfinden. Wir bitten für die Änderung um Verständnis!

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        DasMaerchenvonderPrinzessin

        Das Märchen von der Prinzessin, die unbedingt in einem Märchen vorkommen wollte

        MORPHTHEATER
        in Kooperation mit dem Schlossplatztheater

        Musiktheater für junge Zuschauer ab 6 Jahren, frei nach dem Buch von Susanne Straßer

        Die kleine Prinzessin in ihrem klitzekleinen Königreich ist unzufrieden. Denn ihr Märchenbuch ist dick und schwer, und doch kommt sie darin nicht vor. Das muss geändert werden! Nur wie? Indem sie versucht, es den großen Märchenhelden der Brüder Grimm gleichzutun! Und so werden Frösche im Akkord geküsst, die Haare vom Turm gehängt, goldene Schuhe verloren und ein hundertjähriger Schlaf eingelegt …

        Die Inszenierung verwandelt das bekannte Bilderbuch in Musiktheater für junge Zuschauer, die aktiv das Musikmachen mitgestalten können.

        Musik und Musikalische Leitung: Tobias Unterberg
        Textfassung und Regie: Kai Schubert
        Ausstattung: Frauke Menzinger

        Mit: Birgit Blasche, Jelena Fräntzel, Tobias Unterberg (Cello)

        Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamts und der Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick.

         

        SONDERPREIS: Zwei Erwachsene in Begleitung von Kindern bezahlen bei den 16-Uhr-Vorstellungen von „Das Märchen von der Prinzessin …“ jeweils 11€, die Kinder 5€.

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        OPER IM NETZ

        OPER IM NETZ

        Am 4. Juni 2016 werden zum achten und letzten Mal fünf Orte im öffentlichen Raum zur Bühne für Aktionen des Schlossplatztheaters. Höhepunkt ist wieder die Oper im Netz.  Spektakulär spannt sich ein riesiges Netz zwischen den Brandwänden zweier Häuser – ein Netz aus Seilen, eine begehbare Skulptur, die zu einer schwebenden Bühne wird.

        Der Tag der Stadtkunst wurde 2013 von der Stiftung Lebendige Stadt in einem europaweiten Wettbewerb um Das schönste Stadtfest mit dem zweiten Platz geehrt.

        SCHAUFENSTER GRÜNSTRASSE
        15.00 – 19.00 Uhr 
        Leerstehende Läden in der Grünstrasse werden sich in Objekte der Neugier verwandeln. Verhüllte Schaufenster mit kleinen Gucklöchern geben den Blick in den Ladenraum frei, in dem es vom Künstler Martin Claus gestaltete Objekte zu entdecken gibt. Straßenkunstaktionen u.a. mit Jens Finke als Clown Zack und Jochen Falck, Artist & Comedian laden mit einem Mix aus Lachen und Staunen zum Schauen und Verweilen ein.
        FOLK-BÜHNE LICHT-GARTEN
        15.00 – 16.00 Uhr
        Die bühnenähnliche Plattform im mit Pflanzen und Wegen inszenierten Licht-Garten ist Ort für ein Folk-Konzert der Gruppe NaPart. Erleben sie handgemachte Musik mit Akkordeon, Geige und Stimme.
        SPIEL – UND MUSIKBÜHNE MARKTPLATZ
        16.00 – 18.00 Uhr
        Auf dem Platz, dessen Signalwirkung ein riesiger roter Schirm ausmacht, laden wir zum Bauen einer Kartonstadt ein – begleitet von Live-Musik der sechsköpfigen Brassband Ticvaniu Mare zum Mitwippen und Mittanzen. Dazu serviert das „Milchkaffee“ Kaffee und Kuchen auf dem Platz.
        LESEBÜHNE MUSEUMSGARTEN
        19.00 – 20.00 Uhr
        Im Garten des Köpenicker Heimatmuseums nehmen fünf Zuhörer fünf Minuten lang an fünf Tischen Platz, um Prominenten aus Politik und Gesellschaft beim Vorlesen ihrer Lieblingstexte zuzuhören.
        Es lesen:
        Kai Grehn, Hörspielregisseur & Autor (u.a. Gewinner des Deutschen Hörbuchpreises 2012)
        Oliver Igel, Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick
        Kai Lüftner, Kreativitäter, Tausendsassa, Tastaturverschleißer
        Toni Mahoni, Lebemann, Kaffeetrinker, Blogger, Berliner, Musiker, Schriftsteller, Radiomacher & Geschichtenerzähler
        Stumpen, Entertainer der etwas anderen Boygroup Knorkator.
        OPER IM NETZ – CINDERELLAPOP
        21.00 – 22.00 Uhr
        Spektakulär spannt sich ein riesiges Netz zwischen zwei Häusern, eine begehbare Skulptur. Das Netz wird zu einer ungewöhnlichen, schwebenden Opernbühne für das tempramentvolle Familiendrama Cinderellapop mit einem überforderten Vater, sehr verschiedenen Schwestern und einem Popstar…

        Eine Produktion der Jungen Oper Berlin im Schlossplatztheater mit Musik von Gioachino Rossini und einem Libretto von Steffen Thiemann.

        Es singen und spielen: Constanze Morelle, Birgit Wagner, Ingo Volkmer
        Klavier: Insa Bernds

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        VERANSTALTUNGSORTE

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        Öffentlicher Nahverkehr:
        S-Bahn-Linie S3 bis zum S-Bahnhof Köpenick, Tram 62 oder 68 bzw. Bus 164 bis zur Haltestelle Rathaus Köpenick.

        Eine Veranstaltung des Bezirksamts Treptow-Köpenick von Berlin, Abteilung für Bauen, Stadtentwicklung und Umwelt in Zusammenarbeit mit dem Schlossplatztheater.
        Wir danken für die Unterstützung dem Fachbereich Kultur, der DEGEWO und der Wohnungsbaugenossenschaft Köpenick Nord.

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        Künstlerische Leitung & Produktionsleitung:
        Birgit Grimm
        Schlossplatztheater

        Organisatorische Leitung:
        Sabine Tillack
        Stadtentwicklungsamt Treptow-Köpenick, Fachbereichsleiterin Stadtplanung

        Technische Leitung:
        Ingo Volkmer

        Technik:
        Siegfried Kühn, Robert Lehmann,
        Hendrik Richter, Hagen Wirsing

        Technik Oper im Netz:
        Felix Grimm, Robert Lehmann

        Mitarbeit:
        Angela Krech, Annette Piayda, Kerstin Schuster

        Redaktion: Birgit Grimm, Sabine Tillack
        Gestaltung: Felix Grimm
        Fotos: Angela Krech, Uwe Rühl, Matthias Vorbau

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          DYMAXION OPERA

          A LOCAL OPERA FOR GLOBAL PEOPLE IM GROSSEN WINDKANAL ADLERSHOF
          Musiktheater inspiriert von der Weltsicht Richard Buckminster Fullers im Großen Windkanal Adlershof mit Liedern für Sopran, Bariton, Akkordeon und vorproduziertes Zuspiel von Helmut Oehring (basierend auf Ausschnitten aus dem Textbuch von Steffen Thiemann), Arrangements, Electronics & Produktion von Torsten Ottersberg, Libretto von Steffen Thiemann.
          Regie: Birgit Grimm
          Licht- & Video, technische Leitung: Felix Grimm
          Akkordeoneinspielung: Heiner Frauendorf
          Dramaturgie: Martin Brandt
          Musikalische Einstudierung: Insa Bernds
          Technik: Robert Lehmann
          Mit: Sibylle Fischer (Sopran), Ingo Volkmer (Bariton)

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          DREI
          Dymaxion Opera ist ein apokalyptischer Sirenengesang für Ein-, und Austänzer. Der Windkanal wird zum Luftschiff. Steigen Sie ein. IN AND OUT. Die Zahl der Mitreisenden ist stark limitiert. Wer ist drin und wer ist draussen? Für alle reicht es nicht. Die Ressourcen sind aufgebraucht. Der Kampf um die verbliebenen Reserven geht in die letzte Runde. Auge um Auge. Öl, Wasser, Sand. Der Mensch ist das nicht lernfähige Tier. Die Apokalypse von heute ist der Wohlstand von gestern. Das Chaos ist vorprogrammiert. Am Ende ist das Ende auch nur ein Spiel. WORLD GAME. Wir sind mittendrin. Rette sich wer kann. Wer einmal drin ist, kommt nicht mehr raus. Das sind die Spielregeln für die es keine Anleitung gibt. Die Regeln erfinden sich ständig neu. Alle Systeme kollabieren. Ein Spiel ohne Sieger und Verlierer. Vertrauen Sie endlich ihrer eigenen Orientierungslosigkeit und folgen Sie dem Gesang der Sirenen. WE ARE ALL ASTRONAUTS.

          ZWEI
          Zwei Menschen haben sich abgekapselt in einer Röhre, einem in sich geschlossenem System. Sie wissen nicht, wohin ihr Luftschiff sie tragen wird. Sie suchen Schutz vor der Welt draussen. Draussen ist alles feindlich. Sie haben alle Verbindungen abgebrochen. Sie wollen unerkannt bleiben. Unauffindbar. Sie empfinden ihre Kapsel als Privileg. Die Rettung. Gleichzeitig fühlen sie sich in ihrer Behausung unwohl. Es ist kein guter Ort, aber es ist immer noch besser, drin zu sein, statt draussen. Wir leben in der besten aller Welten. Immer noch. Immerhin. Sie versuchen den Anweisungen des Bordcomputers zu folgen, aber sie verstehen die Anweisungen nicht. Sie verstehen nicht das Spiel und nicht die Rolle die sie in diesem Spiel spielen. Sie wissen nicht, was sie tun sollen. Sie haben keine Idee was sie tun können. So versuchen sie wenigstens zu funktionieren. Sie haben keine Hoffnung. Sie haben keine Kontrolle. Das ist der Moment, um endlich angeln zu gehen. Der Versuch, selbst zu denken, endet in totaler Ratlosigkeit. THINK GLOBAL, ACT LOCAL. Die Sirenen schweigen. Die Anweisungen des Bordcomputers werden immer absurder. Der Computer stürzt ab. Hängt sich auf. Das ist völlig normal. Der Rest ist Rauschen.

          EINS
          Buckminster Fuller war ein praktizierender Visionär. Er betrachtete die Erde als ein von seinem Schöpfer perfekt ausgestattetes Raumschiff, für welches leider die Bedienungsanleitung nicht mitgeliefert wurde. Die Aufgabe jedes Menschen sah er darin, die komplexen Funktionsmechanismen der Natur zu durchschauen, um nicht durch unüberlegte Eingriffe das Raumschiff aus seiner natürlichen Bahn zu werfen. Den gedankenlosen Raubbau an der Natur erkannte er als Bedrohung, da der in Millionen Jahren von der Sonne angelegte Treibstoff für das Raumschiff Erde innerhalb weniger Generationen restlos aufgebraucht werden würde. MORE WITH LESS. Die Effizienz des Computers würde den Menschen die Arbeit abnehmen und diese könnten sich endlich wesentlicheren Dingen zuwenden. Angeln, zum Beispiel. Fuller war davon überzeugt, dass die Erde genug Rohstoffe und Nahrung für alle bereithält. Niemand muss an Hunger sterben. Ein sorgsamer Umgang mit den Ressourcen wäre die Garantie dafür, dass auch spätere Generation noch davon Gebrauch machen könnten. THINKING OUT LOUD. Mit dem von ihm entworfenen Gebäuden, den geodätischen Kuppeln, versuchte er, eine Antwort auf die Frage zu finden, wie wir in Zukunft leben wollen. Fuller war der erste Ausserirdische, der die Erde für die Spanne einer menschlichen Lebenszeit betreten hatte. Seine Ideen sind immer noch aktuell, aber seine Spuren beginnen längst zu verblassen.
          BEAM ME UP, BUCKY

          • DYMAXION OPERA
          Könnten die Menschen auch noch durch die Luft fahren, so wäre ihre Schlechtigkeit rein gar nicht mehr zu zügeln.
          Wilhelm Leibnitz

          Um etwas mit gebührender Aufmerksamkeit zu bedenken, sollte man nicht mit einer Idee beginnen, sondern mit fünfen.
          Buckminster Fuller

          The whole world has to be turned into the music or into a Fuller university.
          John Cage

          Wir haben keine Tragödien mehr. Die Lage in der sich einer befinden mag, ist nur noch rührend.
          Elaine de Kooning

          Was wird geschehen, wenn Intelligenz als globale Ressource begriffen wird?
          Buckminster Fuller

          Ich möchte eine Maschine sein.
          Andy Warhol

          Heute sind alle wichtigen technischen Dinge unsichtbar.
          Buckminster Fuller

          KARTEN UNTER
          schlossplatztheater.de/TICKETS
          17,50 Euro, 13,10 Euro (ermäßigt), 8,70 Euro (SchülerInnen)
          Alle Preise inklusive Vorverkaufsgebühren.

          BESCHRÄNKTE TEILNEHMERZAHL
          20 Personen pro Vorstellung

          Der Winkanal ist nicht beheizt. Bitte Bekleidung der Witterung entsprechend wählen und außerdem festes Schuhwerk (keine Absatzschuhe) tragen.

          GROSSER WINDKANAL ADLERSHOF
          Eingang über Kroneckerstraße, 12489 Berlin

          ÖFFENTLICHER NAHVERKEHR

          S Bhf Adlershof,Tram 61 und 63:
          Haltestelle Magnustraße

          Dymaxion-Opera_route
          Die Produktion wurde gefördert durch die Schering Stiftung, den Förderkreis des Schlossplatztheaters, das Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin und den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Senatskanzlei, Abteilung für kulturelle Angelegenheiten. Wir danken der Humboldt-Universität zu Berlin für die Unterstützung!
          Dymaxion-Opera_sponsors

           


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            Das Märchen vom Popen und seinem Knecht Balda

            Das Märchen vom Popen und seinem Knecht Balda

            Eine Oper nach Dimitri Schostakowitschs Komposition zum Märchen von Alexander Puschkin.

            Picknick mit selbstmitgebrachten Frühstück, Tee vom Haus und Oper im Garten der Alten Möbelfabrik

            Ein junger Held ohne Arbeit, ein reicher Pope, der nicht bezahlen will und eine verliebte Tochter – wer schickt da wohl wen zum Teufel?
            103 kg Lebendgewicht verteilt auf 2,28 Meter: Auf dem Markt bietet Held Balda seine Arbeitskraft an, doch trotz perfekter Präsentation will ihn keiner einstellen. Dabei würde er beim Teufel selber arbeiten, nur um endlich Arbeit zu haben. Der Zufall will es, dass ein reicher Pope einen jungen, starken Knecht sucht, der alles kann – aber nichts kosten soll. Die beiden werden sich einig und ein ungewöhnlicher Lohn wird ausgehandelt – drei Nasenstüber soll der Pope von Balda nach einem Jahr erhalten. Gier und Geiz des Popen siegten über die Angst vor der Kraft seines neuen Knechts. Die Tochter des Popen ist von Anfang an von Balda begeistert, was der Pope gar nicht gerne sieht. Und dann steht auch noch die Auszahlung des Jahreslohns vor der Tür. Da hilft nur eine zündende Idee: Der Pope schickt Balda mit einem Auftrag zum Teufel.

            Dimitri Schostakowitsch hat mit der Partitur zu einem der populärsten russischen Volksmärchen, das Puschkin in Verse gefasst hat, ein Meisterwerk des Musiktheaters geschaffen. Es ist ihm gelungen mit sehr einfachen, prägnanten musikalischen Mitteln auch Erwachsenen und Kindern, die bis dato noch keine Erfahrung mit klassischer Musik hatten, einen Zugang zu dieser Kunstgattung zu ermöglichen. Die Musik sprudelt vor melodischen und rhythmischen Einfällen.

            Die großartige musikalische Bearbeitung für drei Sänger und Akkordeon stammt von Heiner Frauendorf, die originelle Textfassung von Steffen Thiemann. Musikgenuss von 9 bis 99!

            Musikalische Bearbeitung: Heiner Frauendorf
            Regie: Alexander Herrman
            Bühne/Kostüme: Gabi Bartels
            Lichtdesign: Felix Grimm
            Akkordeon: Valentin Butt/Heiner Frauendorf
            Mit: Viktor Köpke, Ingo Volkmer und Birgit Wagner

            Bei schlechtem Wetter findet das Frühstück im Haus und die Vorstellung im Theater statt.

            TERMINE

              PRESSE

              KINDEROPER „ZUM TEUFEL“ (ZITTY 5/2007, HERMANN-JOSEF FOHSEL)
              Zeit seines Lebens hat Dimitri Schostakowitsch auch fürs Kino komponiert. Entstanden sind so über 30 Filmkompositionen. So auch für den Zeichentrickregisseur Michail Zechanowski, der Puschkins Märchen vom Reichen Popen und seinem Knecht Balda verfilmen wollte. Leider wurde dieses Filmprojekt nie vollendet. Und so verschwand Schostakowitschs herrlich wilde, von Walzer- und Tangorhythmen durchsetze Musik im Archiv des Vergessens.
              Anlässlich von Schostakowitschs 100. Geburtstag hat das Schlossplatztheater in Köpenick eine prima Fassung erstellt. Worum geht´s in diesem populären russischen Märchen? Ein reicher Pope engagiert den starken Knecht Balda. Da er aber geizig ist, möchte er keinen Lohn zahlen und versucht den Knecht loszuwerden, indem er ihn zum Teufel schickt. Das geht natürlich schief. Balda trickst nicht nur den Teufel aus, sondern auch den Popen und bekommt zum Schluss auch noch des Popen Töchterlein.
              Regisseur Alexander Hermann hat daraus ein höchst amüsantes Spektakel für Groß und Klein gemacht. Mit dazu beigetragen haben auch die musikalische Bearbeitung von Heiner Frauendorf für drei Sänger, Akkordeon und Balalaika und die sehr engagiert agierenden Sängerdarsteller.


              ZUR HÖLLE MIT DEM POPEN
              (TAGESSPIEGEL 3/2007, FRIEDERIKE SANDER)
              Dass in einem alten Märchen von Alexander Puschkin ein trotteliger Held namens Balda herumspringt und Sachen wie „Knecht ist geil“ von sich gibt, hört sich ja erst mal total seltsam an. Doch schon nach kurzer Zeit beginnt das Stück „Zum Teufel“ im Schlossplatztheater Köpenick richtig lustig zu werden. Nachdem Balda sich unsterblich in Sonja, die Tochter des Popen, verliebt hat, heuert er bei ihrem Vater als Knecht an. Der überaus geizige Pope will nach einem Jahr erledigter Arbeit Balda seinen Lohn nicht auszahlen. Darum schickt er ihn in die Hölle mit dem Auftrag, das Geld zu beschaffen, das der Teufel dem Popen angeblich schuldig ist. Von dieser Reise soll Balda natürlich nie mehr zurückkehren. Er schafft es jedoch, den Teufel und dessen anrüchige Großmutter zu besiegen und kehrt als Sieger zurück, um seine Sonja zu heiraten.
              Die Oper wird von drei Darstellern mit Akkordeon und Mandoline aufgeführt. Der Pope ist gleichzeitig noch die Großmutter des Teufels, die dem armen Balda Teufelskacke anbietet, und der Fährmann, der sein Boot über den Fluss des Todes fährt. Die Darstellerin, die Sonja verkörpert, ist noch für den Teufel zuständig, und nur der Knecht Balda bleibt die ganze Zeit über er selbst. Es wird auch immer wieder getanzt. Einmal trommelt der Pope sogar mit seinen Geldscheinen auf dem Tisch.
              Die Musik für die Oper schrieb Dimitri Schostakowitsch. Das Stück ist geeignet für Menschen ab neun Jahren. Für kleinere Kinder ist es zu unheimlich.

              HELDEN DER ARBEIT (TAZ BERLIN 12/2006, NIKLAUS HABLÜTZEL)
              Das kleine Köpenicker Schlossplatztheater macht alles richtig mit Puschkins Märchen von Pope und Knecht
              Das ganze Theater ist nicht viel größer als ein Wohnzimmer. Ein prächtiger roter Vorhang trennt die Bühne von den paar Zuschauersitzen. Mehr ist nicht nötig für das uralte Geheimnis: Wenn er aufgeht, sehen wir tiefer in die Welt hinein, er ist die magische Grenzen zur Wahrheit, die man eben nur manchmal überschreiten kann.
              Allein für diesen Raum lohnt sich die Anfahrt. Jetzt, kurz vor Weihnachten, öffnet sich der Vorhang für ein Märchen, das auch Kinder verstehen können, obschon es einen überaus vertrackten doppelten Boden hat. Es stammt von Alexander Puschkin und wird hier gespielt mit der Musik, die Dimitri Schostakowitsch zu einem Zeichentrickfilm über ebendiesen Stoff geschrieben hat. In „Zum Teufel“ geht es um einen bauernschlauen Riesen. Er ist so blöde, dass er für einen raffgierigen Popen auch ohne Entlohnung schuftet, solange er ihm dafür einmal im Jahr drei Nasenstüber versetzen darf. Diesen strammen Held der Arbeit schickt der Pope in die Hölle, um dort das Geld zu holen, das der Teufel ihm angeblich schuldet. Stur marschiert der Knecht los, überwindet den Todesfluss und hat den Teufel samt Großmutter – buchstäblich – in die Pfanne, kehrt mit dem Geld zurück und heiratet die Popentochter.
              Und wenn sie nicht gestorben sind, leben sie noch heute. Der Akkordeonist Heiner Frauendorf hat Schostakowitschs Filmmusik so ingeniös für sein Instrument eingerichtet, dass die unter der Oberfläche lauernde Satire auf die stalinistische Mythologie des Arbeiterhelden noch immer hörbar ist. Die ideologisch verordnete Volkstümlichkeit von Liedern und Tänzen klingt gerade in der Akkordeonversion so absurd schrill wie ständiges Hohngelächter. Sie macht es den Darstellern auf der Bühne leicht, den bösen Witz des Märchens auszuspielen. Was ihnen an Handwerk und Stimme fehlt, machen sie durch ihre vollkommen unprätentiöse, ehrliche Spielfreude wett. Wieder wird das uralte Geheimnis des Theaters spürbar, die Verzauberung durch bunte Kulissen und Kostüme, das Sprechen und Singen von Rollen, die uns verwandeln und uns Dinge sagen lassen, die wir sonst nie sagen könnten.
              Keine Sekunde Langeweile kommt auf, dann fällt der Wundervorhang. Seit zehn Jahren, so steht es im Treppenhaus, wird hier Theater gespielt. Viel besser sogar als an anderen, berühmteren Orten. Das merkt man daran, dass es im Kopf weitergeht. Helden der Arbeit sind wir ja alle, und der Gedanke, wie absurd das doch ist, bleibt hängen.

              AM ENDE SIEGT NATÜRLICH DIE LIEBE (ND 12/06, ROBERT MEYER)
              Das Schlossplatztheater zeigt die Schostakowitsch-Oper „Zum Teufel“
              Der Schein trügt manchmal, was schwach erscheint, erweist sich als stark, und was stark als schwach. Märchen spielen gerne mit Gegensätzen und kehren am Ende die Vorzeichen um. Die Gier ist eine Eigenschaft, die in Märchen zu den verdammenswerten gehört, was ein reicher Pope ganz bitter zu spüren bekommt. Mit „Zum Teufel“ zeigt das Schlossplatztheater in Köpenick das Märchen vom Popen und seinem Knecht Balda. „Zum Teufel“ ist ein beliebtes russisches Volksmärchen, das von Alexander Puschkin in Verse gefasst und von Dimitri Schostakowitsch vertont wurde.
              Unter der Regie von Alexander Herrmann inszeniert die Köpenicker Bühne das Volksmärchen sehr liebenswürdig und mit vielen guten Ideen. Die Geschichte ist eine klassische Märchenstory mit all den Elementen, die so dazugehören. Schön gemacht auch die Bühnenbilder, für die Gabe Bartels verantwortlich ist.
              Die Geschichte: Ein reicher Pope sucht einen jungen, starken und geschickten Knecht, der aber nicht kosten darf und stößt dabei auf Balda, der zeitweilig wie ein moderner Prekarier erscheint. Die beiden werden sich einig, und ein ungewöhnlicher Lohn wird ausgehandelt: Drei Nasenstüber soll der Pope von Balda nach einem Jahr erhalten. Gier und Geiz des Popen siegen über die Angst vor der Kraft seines neuen Knechts. Die Tochter des Popen ist in Balda verliebt, was der Pope nicht gerne sieht.
              Als die Auszahlung des Lohns bevorsteht, hat der Pope die rettende Idee: Balda soll die Hölle aufsuchen und dort vom Teufel Schulden eintreiben. Der Pope hofft, dass der Knecht von diesem Auftrag nicht zurückkehrt. Balda macht sich auf den Weg und landet schließlich an einem Fluss, der die Hölle vom Reich der Lebenden trennt. Mit dem Fährmann geht er einen Handel ein, um übergesetzt zu werden.
              Das alles wird bunt in Szene gesetzt, schön erzählt und mit reichlich Einfällen dargeboten, hergestellt werden dabei auch Bezüge zur gegenwärtigen Arbeitsmarkssituation – am Ende aber siegt natürlich die Liebe.
              Ein Stück für Kinder und Erwachsene. Es singen und spielen Viktor Köpke, Ingo Volkmer und Birgit Wagner, Musik macht Heiner Frauendorf.

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              Das Märchen vom Popen und seinem Knecht Balda

              Ein junger Held ohne Arbeit, ein reicher Pope, der nicht bezahlen will und eine verliebte Tochter – wer schickt da wohl wen zum Teufel?
              Eine Oper nach Dimitri Schostakowitschs Komposition zum Märchen von Alexander Puschkin. Neu bearbeitet von Heiner Frauendorf (Musik) und Steffen Thiemann (Text).

              103kg Lebendgewicht verteilt auf 2,28 Meter: Auf dem Markt bietet Held Balda seine Arbeitskraft an, doch trotz perfekter Präsentation will ihn keiner einstellen. Dabei würde er beim Teufel selber arbeiten, nur um endlich Arbeit zu haben. Der Zufall will es, dass ein reicher Pope einen jungen, starken Knecht sucht, der alles kann – aber nichts kosten soll. Die beiden werden sich einig und ein ungewöhnlicher Lohn wird ausgehandelt: Drei Nasenstüber soll der Pope von Balda nach einem Jahr erhalten. Gier und Geiz des Popen siegen über die Angst vor der Kraft seines neuen Knechts.  Die Tochter des Popen ist von Anfang an von Balda begeistert, was der Pope gar nicht gerne sieht. Und dann steht auch noch die Auszahlung des Jahreslohns vor der Tür. Da hilft nur eine zündende Idee: Der Pope schickt Balda mit einem Auftrag zum Teufel.

              Dimitri Schostakowitsch hat mit der Partitur zu einem der populärsten russischen Volksmärchen, das Puschkin in Verse gefasst hat, ein Meisterwerk des Musik-theaters geschaffen. Die Musik sprudelt vor melodischen und rhythmischen Einfällen, durchsetzt von Walzer- und Tangorhythmen. Die großartige musikalische Bearbeitung für drei Sänger und Akkordeon stammt von Heiner Frauendorf, die originelle Textfassung von Steffen Thiemann. Ein höchst amüsantes Spektakel!

              Open Air im Licht-Garten Alter Markt 6, 12555 Berlin
              Bei schlechtem Wetter im Schlossplatztheater:
              Alt-Köpenick 31 – 12555 Berlin

              Regie: Alexander Herrmann
              Bühne & Kostüme: Gabi Bartels
              Lichtdesign: Felix Grimm
              Musikalische Leitung/Akkordeon: Heiner Frauendorf
              Es singen und spielen: Viktor Köpke, Ingo Volkmer und Birgit Wagner
              Dramaturgische Mitarbeit: Regina Schneider
              Technik & Bühnenbauten: Siegfried Kühn

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                Mozart und die Zauberflöte

                Oper frei nach W. A. Mozart

                Ungeduldig warten Theaterdirektor Schikaneder und Sängerin Constanze auf Mozart. Schließlich soll mit ihm eine neue Oper besprochen werden! Reichlich spät und keineswegs zu ernsthaftem Arbeiten aufgelegt, erscheint Mozart – oder ist er bereits Papageno, der lustige Vogelfänger? Auch Herr Schikaneder und die Sängerin verwandeln sich in immer neue Figuren. Spiel im Spiel entsteht vor den Augen und Ohren des Publikums „Die Zauberflöte“.

                Regie: Heike Hanefeld Ausstattung: Silke Wolter
                Mit: Birgit Wagner, Joseph Schnurr, Ingo Volkmer
                Klavier: Insa Bernds / Stefan Paul

                3. – 6. Klasse, Spielzeit: 60 min

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                  taugenichts

                  AUS DEM LEBEN EINES TAUGENICHTS

                  Was willst du mal werden? Kommt der Einzelne angesichts unendlicher Mög-lichkeiten und unsicherster Aussichten heute an einen Punkt, an dem die  Verweigerung zum neuen Prinzip wird? Joseph von Eichendorffs Novelle „Aus dem Leben eines Taugenichts“, fertig gestellt 1822/23 und erstmals 1826 veröffentlicht, beschreibt die Welt aus der Perspektive eines namenlosen jungen Mannes, der nirgendwo hineinzupassen scheint. Vom Vater aus dem Haus geworfen, begibt er sich auf eine Reise, die ihn nach Rom und zurück und schließlich sogar in die Arme seiner geliebten „allerschönsten Frau“ führt. Ob jetzt alles klar für die Zukunft ist?

                  Von Joseph von Eichendorff, für die Bühne bearbeitet von  Marie Senf, Anna Werner und Jakob Plutte

                  Inszenierung: Anna Werner
                  Bühne und Kostüm: Margrit Flagner
                  Dramaturgie: Marie Senf
                  Es spielt: Jakob Plutte

                  „Jakob Plutte schlüpft in alle Rollen und ist dabei so überzeugend, dass die Zuschauer, die er in das Spiel einbezieht, ihm das geliebte Mädchen, die krei-schende Kammerzofe, den verrückten Maler und die Passanten auf den Straßen Roms abnehmen. […]
                  Dieser leichtfüßig von Anna Werner inszenierte Klassiker zeigt, was Theater bieten kann: beste Unterhaltung auf hohem Niveau, Lustiges und Nachdenkliches und schauspielerische Leistung erster Klasse.“
                  Lingener Tagespost, 9.4.2014

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                    Stummschwaetzer

                    DER STUMMSCHWÄTZER & ERIC WILCOX PRÄSENTIEREN

                    DAS KLEINE 1X1 DER GEFÜHLE
                    Wut, Trauer, Angst, Genuß, Freude und Glückseligkeit werden in abstrakten und Alltagsepisoden kurzweilig dargestellt, unterlegt mit klassischer Musik begeistern diese Stücke seit drei Jahren das Publikum des Stummschwätzers, jung und alt gleichermaßen.

                    DIE WESTSIDESTORY
                    Eingebettet in den Klangteppich der „Sinfonischen Tänze“ von Leonard Bernsteins Meisterwerk Westside-story, betritt der Stummschwätzer als Bernstein die Bühne und läßt während seiner Komposition die Protagonisten lebendig werden. In enger Anlehnung an das Original geben sich Maria, Tony, Bernardo, Officer Kruppke und Chino auf der Bühne ihr Stell-Dich-ein.

                    XENOTOPIA
                    Das NochNieDortGewesenLand – Eine Show für alle Altersklassen. Eric Wilcox funktioniert wie eine Maschine, er ist ein Eindringling, ein umgekehrter Clown, der vier Sprachen spricht, aber nicht gerne redet. Er kommt aus Amerika, aber ist von dort weggegangen, um Unvorhersehbarkeit zu lernen.
                    Er ist 154 Jahre jung und ein notorischer Lügner. Und er lebt unter Brücken.

                    Mit: Mattes Weißbach (Kleines 1×1 der Gefühle, Westsidestory) und Eric Wilcox (Xenotopia)

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                      DAS GELBE HERZ

                      Peter Munk ist ein Sonntagskind. Er ist jung, intelligent, ehrgeizig, hat eine attraktive Frau und eine sichere Arbeit.

                      Trotzdem ist Peter Munk unzufrieden, er ist frustriert vom Erfolg der anderen: Das Herz ganz gelb und angefressen vom Neid. Also macht er sich auf den Weg, den Erfolg zu suchen, von dem er träumt. Schneller als er es ahnt, gerät er an den richtigen Mann und kommt auf eine Erfolgsspur.

                      Aber der Erfolg verlangt Opfer. Das Karussell beginnt sich schneller zu drehen, der Verstand beginnt zu schwanken, wenn das Herz Klopf-zeichen aussendet. Aber wer erfolgreich sein will, kommt mit dem zuckenden Stück Fleisch in der Brust nicht ans Ziel.

                      Kein Märchen, frei nach Wilhelm Hauff. 

                      Komposition: Heiner Frauendorf
                      Libretto: Steffen Thiemann
                      Regie: Birgit Grimm
                      Licht & Video: Felix Grimm
                      Keyboard: Insa Bernds
                      Mit: Constanze Morelle, Thorbjörn Björnsson, Ingo Volkmer

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                        oper-im-netz

                        OPER IN NETZ

                        Am 6. Juni 2015 werden zum siebten Mal fünf Orte im öffentlichen Raum zur Bühne für Aktionen des Schlossplatztheaters. Höhepunkt ist wieder die Oper im Netz. Spektakulär spannt sich ein riesiges Netz zwischen den Brandwänden zweier Häuser – ein Netz aus Seilen, eine begehbare Skulptur, die zu einer schwebenden Bühne wird.

                        Der Tag der Stadtkunst wurde 2013 von der Stiftung Lebendige Stadt in einem europaweiten Wettbewerb um Das schönste Stadtfest mit dem zweiten Platz geehrt.

                        PEOPLE TOUR DURCH DIE GRÜNSTRASSE
                        15.00 + 17.00 Uhr – Treffpunkt: Wilde Pferde
                        Sie galoppieren Richtung Schloss und sind Treffpunkt für die People Tour.
                        Torsten Waligura (Schauspieler) & Udo Koloska (Musiker) führen Sie mit eigenen Texten und Musik durch die Grünstraße und machen Sie neugierig auf Geschäfte und deren Inhaber, die zu lebendigen Sehenswürdigkeiten erklärt werden.
                        KONZERT & MODE IM LICHT-GARTEN
                        16.00 – 17.00 Uhr
                        Mit Pflanzen inszenierte Areale bilden den Rahmen für das Rembetiko-Konzert der Gruppe Anonimi. Erleben sie den von fünf Musikern gespielten „griechischen Blues“, der von der Kraft der Stimmen und akustischen Instrumente lebt. Und wenn Sie erfahren möchten, wie es aussieht, wenn Kleider nicht aus Baumwolle sondern aus Baumrinde bestehen, eröffnet um 16.00 Uhr die Ausstellung der Modekünstlerin Paula Kunkel.
                        MUSIK UND TANZ AUF DEM MARKTPLATZ
                        17.00 – 18.30 Uhr
                        Ein Platz mit Signalwirkung unter einem gigantischen roten Schirm wird zur Tanzfläche. Die Gruppe Tants in Gartn Eydn spielt zum Tanz. Ein Tanzmeister zeigt, wie es geht. Dazu gibt es Kaffee und Kuchen vom Milchkaffee.
                        PROMINENTE LESEN IM SCHATTEN-GARTEN
                        19.00 – 20.00 Uhr
                        Verteilt auf Holzstegen zwischen der üppigen Vegetation des Schatten-Gartens nehmen fünf Zuhörer fünf Minuten lang an fünf Tischen Platz, um Prominenten aus Politik und Gesellschaft beim Vorlesen ihrer Lieblingstexte zuzuhören.
                        Dieses Jahr unter anderem mit Oliver Igel, Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick und Tobias Unterberg, Cellist, Komponist, Mitbegründer der Gruppe „The Inchtabokatables“, Prof. Dr. Detlef Karg, langjähriger Landeskonservator und Direktor des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege, Dr. Jens-Peter Steffen, IPPNW e.V. – Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung e.V., Karl-Heinz Appelmann, Dipl.-Grafiker & Illustrator
                        OPER IM NETZ
                        21.00 + 22.00 Uhr
                        Spektakulär spannt sich ein riesiges Netz zwischen zwei Häusern, eine begehbare Skulptur.
                        Das Netz wird zum Städtchen Quiquendonne und damit zur Bühne für einen skrupellosen Wissenschaftler, ein junges Paar und die völlig überfordete Stadtverwaltung in der vergnüglichen Operette Der geheimnisvolle Dr.Ox von Jacques Offenbach, frei nach Jules Verne.
                        Mit: Barbara Ehwald, Fabian Martino, Ingo Volkmer
                        Klavier: Insa Bends
                        STAND BY YOUR ART! X
                        15.00 – 18.00 Uhr
                        Acht Kunst-Agenten an acht Skulpturen stehen bereit, um Ihnen eine Entdeckungsreise durch die künstlerische Ausstattung der Altstadt zu ermöglich. Sie informieren über Künstlerinnen und Künstler und erzählen Geschichte und Geschichten der Kunstweke.

                        VERANSTALTUNGSORTE

                        7tagderstadtkunst

                        Öffentlicher Nahverkehr:
                        S-Bahn-Linie S3 bis zum S-Bahnhof Köpenick, Tram 62 oder 68 bzw. Bus 164 bis zur Haltestelle Rathaus Köpenick.

                        Eine Veranstaltung des Bezirksamts Treptow-Köpenick von Berlin, Abteilung für Bauen, Stadtentwicklung und Umwelt in Zusammenarbeit mit dem Schlossplatztheater.
                        Wir danken für die Unterstützung dem Fachbereich Kultur, der DEGEWO und der Wohnungsbaugenossenschaft Köpenick Nord.

                        Stand by your art – Die Entdeckungsreise durch die künstlerische Ausstattung der Köpenicker Altstadt wird veranstaltet von der „Kommission Kunst am Bau Kunst im öffentlichen Raum des Bezirkes Treptow-Köpenick von Berlin“.

                        tdsk_logos

                        Künstlerische Leitung & Produktionsleitung:
                        Birgit Grimm
                        Schlossplatztheater

                        Organisatorische Leitung:
                        Sabine Tillack
                        Stadtentwicklungsamt Treptow-Köpenick, Fachbereichsleiterin Stadtplanung

                        Technische Leitung:
                        Ingo Volkmer

                        Technik:
                        Siegfried Kühn, Robert Lehmann,
                        Hendrik Richter, Hagen Wirsing

                        Technik Oper im Netz:
                        Felix Grimm, Robert Lehmann

                        Mitarbeit:
                        Angela Krech, Annette Piayda, Kerstin Schuster

                        Redaktion: Birgit Grimm, Sabine Tillack
                        Gestaltung: Felix Grimm
                        Fotos: Angela Krech, Uwe Rühl, Matthias Vorbau

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                          heidizeit

                          HEIDIZEIT + Halluzinativer Abend im Gasometer

                          Heidi wird von Tante Dete auf die Alm gebracht. Da sie eine Arbeit in Frankfurt gefunden hat, soll sich nun der Großvater um das Heidi kümmern. Doch ist dieser Alm-Öhi, dessen Lieblingslektüre „Das Kapital“ ist, der richtige Umgang für das Kind? Heidi ist glücklich beim Großvater oben in den Bergen.

                          Doch das Glück endet jäh, als Dete Heidi nach Frankfurt holt. So lebt sie in einer fremden Stadt, um der im goldenen Käfig sitzenden Klara als ein Schweizerisches Spielzeug zu dienen. Zusammen mit ihr versucht sie, die Erinnerung an ihre geliebte Heimat zu erhalten. Aber in diesem Frankfurt gibt es kein Alpenglühen. Wird Heidi vielleicht eine Brandstifterin vor lauter Heimweh?

                          Diese und eine weitere Frage: „Was ist aus Heidi, Klara, Peter, Frl. Rottenmeier und Dr. Sesemann geworden?“; werden in einer halluzinativen Talkrunde beleuchtet. In der Runde sind die „mächtigen“ Frauen unserer Zeit zu Gast. Hillary, Ursula und Margot debattieren über Haare, Haargummis, Macht und den Maulwurf. Die Ohnmacht von Früher gegen die Macht von Heute?

                          Text „HEIDIZEIT“ von David Lindemann und Johannes Kraak. Die RATTEN 07 
präsentieren mit „Heidizeit“ eine eigenwillige Aktualisierung des Buch- und 
Filmklassikers – über Heimweh, Aggression, Anarchie, die Bibel und das Kapital.

                          Es spielen: Christa (Heidi/Ursula), Peter (Klara/Hilary), Christian (Dr. Sesemann/Günther), Heinz (Alm-Öhi), Jan (Peter/Maulwurf), Reinis (Cello spielender Bauer), Billy (Dete) und Bea (die Rottenmeier/ Margot)
                          Regie, Kostüme: Uta Kala
                          Bühne: Dragan Vasic
                          Licht: David
                          Ton: Michael
                          Dramaturgie: Martin Hyca und Billy

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                            DER GEHEIMNISVOLLE DR. OX

                            Die bis vor kurzem noch so friedlichen und zufriedenen Bürger der Stadt Quiquendone drängeln sich plötzlich auf der Straße, streiten ohne den geringsten Anlass und erklären zu guter Letzt auch noch der Nachbarstadt wegen einer falsch grasenden Kuh den Krieg.

                            Polizeikommissar Passauf ist ratlos. Bürgermeister und Stadträtin raufen sich die Haare. Suzel und Franz, die gerade noch die achtjährige Probezeit für ihre Hochzeit abwarteten, kann es plötzlich nicht schnell genug gehen. Nur Dr. Ox und seine Assistentin Ygen reiben sich die Hände.

                            Was ist geschehen? Liegt es an der Beleuchtung, die Dr. Ox zum Nulltarif auf den Straßen und in den Häusern installiert hat. Hat er nicht Fortschritt versprochen, Licht, „Erleuchtung“?  Doch bevor seine wahren Absichten zu Tage treten, ist es schon zu spät und die ganze Stadt durcheinandergewirbelt. Erst eine riesige Explosion bereitet dem Schrecken ein Ende. Dr. Ox und Ygen sind geflohen und in die Stadt kehrt wieder Ruhe ein.

                            Jules Vernes phantastische Erzählung „Eine Idee des Dr. Ox“ bildet die Vorlage für Jacques Offenbachs spritzige Operette, die auf aberwitzige Weise die Folgen unbändiger Fortschrittsgläubigkeit zeigt. Eine temporeiche Szenenfolge erzählt neu, wie eine ganze Stadt von einem skrupellosen Wissenschaftler im Namen des Fortschritts manipuliert wird.

                            Musiktheater mit Musik von Jacques Offenbach nach einer Erzählung von Jules Verne – neu erzählt von Steffen Thiemann

                            Regie: Gerald Gluth-Goldmann
                            Musikalische Leitung/Klavier: Insa Bernds
                            Ausstattung: Lisa Jacobi
                            Dramaturgie: Martin Brandt
                            Licht: Felix Grimm
                            Es singen und spielen: Barbara Ehwald, Fabian Martino, Ingo Volkmer

                            TERMINE
                              Schlossplatztheater_Der-Herr-Karl

                              Der Herr Karl

                              Der Herr Karl schwadroniert, wie er die stürmische Zeit von 1926 – 1963 in Wien verbracht hat. Jetzt ist er Lagerarbeiter in einer Wiener Feinkosthandlung. Wohl seine letzte Arbeitsstation vor seinem – wie er meint – wohlverdienten Ruhestand. Was hat er nicht alles „durchgemacht“? Er hat für die Roten demonstriert. Für die Schwarzen. Für die Nazis. Der Preis? Fünf Schilling pro Demo. „Man hat nie gewusst, welche Partei die stärkere ist… wo man eintreten soll.“ Auch nach dem Krieg weiß er sich mit den Besatzungsmächten zu arrangieren. Er ist der Mitläufer schlechthin, der es immer versteht, sein Fähnchen in den richtigen Wind zu halten. Die Berichte über seine Beziehungen zu Frauen entbehren nicht einer oberflächlichen Komik, die aber schnell ins charakterlich Monströse umschlagen. Durchaus charmant parlierend redet er eine ganze Generation von Österreichern um Kopf und Kragen.

                              Der Herr Karl ist Zeitgeschichte, aber gleichzeitig aktueller, als uns das heute, 50 Jahre später, lieb sein kann.

                              Schauspiel von Helmut Qualtinger und Carl Merz, mit Albert Frank, dem Autor von „fastFaust“

                              Mit: Albert Frank (Wien), dem Autor von „fastFaust“
                              Regie: Bob Ziegenbalg
                              Weitere Informationen:  www.derherrkarl.de

                              TERMINE
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                                Faulheit, Feigheit, Dummheit

                                Liebe Kinder,
                                es gibt Geschichten, die erzählt sich die Menschheit von Generation zu Generation. Diese Geschichten müssen dringend abgeschafft werden! Dieser Staat, dieses Trümmerfeld, der Wilde Westen der Vorurteile, wird von den Kindern, der Kinder, der Kinder, der Kinder bewohnt, denen einfach keine neuen Geschichten einfallen, weil sie nie etwas anderes gelernt haben. Weil sie sich überhaupt nicht vorstellen können, wie es ist, nicht in Kategorien wie gut und schlecht, männlich und weiblich, schwarz und weiß, Anfang und Ende zu denken.

                                Sie schreien! Nach Befreiung! Befreiung aus dem Zustand der selbstverschuldeten Unmündigkeit! Diese Kinder sind in Not! Sie müssen sich dringend helfen! Sonst sind sie für immer und ewig verloren! Doch in der Weite der Prärie, vor dem glühenden Feuerball am Horizont, trabt die Rettung: Die beiden stolzen Pferde Liebe und Güte und der Esel Zuversicht, ihr treuer Wegbegleiter!
                                Wenn mich nicht alles täuscht, werden sie von drei als sehr bärtige Cowboys getarnten Wesen geritten. Und wenn ich mich nicht irre, hören sie auf die Namen Faulheit, Feigheit und Dummheit! Glaubt mir, dies ist die letzte Chance! Für eine Hand voll Dollar seid ihr dabei, wenn unsere Helden Faulheit, Feigheit und Dummheit auf Liebe, Güte und Zuversicht den langen Marsch antreten, um die als Realität gehandelte Wirklichkeit zu besiegen und die Welt zu retten!

                                Euer KollektivEINS!

                                Buch und Regie: Paula Thielecke und Sören Hornung
                                Bühne & Kostüm: Lisa Jacobi
                                Requisite: Harry Rischmüller
                                Mit: Carolin Wiedenbröker, Ioachim Zarculea, Johannes Frick, Konstantin Morfopoulus, Stefan Hornbach, Tobias Artner

                                Gefördert durch das Jugendamt, die Gleichstellungsbeauftrage und den Integrationsbeauftragten des Bezirksamts Treptow-Köpenick von Berlin.

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                                  Helena-Kolb

                                  Helena Kolb & Band

                                  Lebe lieber leidenschaftlich! Unter diesem Motto widmet sich die junge klassisch ausgebildete Vokalistin mit ihrem neuen Bühnenprogramm dem Tango und Chanson.
                                  Begleitet von Daniel Markovski am Klavier singt Helena Kolb französische, russische und deutsche Lieder; von Kurt Weill über Tangos der 20er Jahre bis hin zu Astor Piazzolla.
                                  Eine Performance voller Ausdruck, Kunstfertigkeit und Fantasie entlässt Sie beschwingt in den Spätsommerabend.

                                  Konzert: Lieder und Tangos

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                                    tschuess

                                    Siegfried, Brecht & Tschüß

                                    Wußten Sie, von wem das zum Wende-Symbol gewordene Plakat vom 4. November 1989 mit den SED-Händen und „Tschüß“ darunter stammt? Und wußten Sie, daß der letzte größere unabhängige Film der DDR im Sommer ’89 in Köpenick und Friedrichshagen gedreht wurde? Peter Waschinsky hatte ihn nicht fürs Kino, sondern fürs Theater als Einlage gedreht – unter abenteuerlichen Bedingungen. Waschinsky hatte sich wegen „Rechtsfindung“, seinem politisch als anstößig bewerteten Brecht-Kurzfilm mit der DEFA überworfen und so drehte er 1989 „SIEGFRIED“ ohne Firma, selber verblüfft, daß das damals ging. Davon wird er etwas erzählen und beide Filme zeigen.

                                    Aber natürlich wird der in der Presse „Ausnahmepuppenspieler“ und „legendär“ (FAZ) genannte auch einiges life spielen, sowohl von 1989, was keineswegs nur Rückblick ist, als auch neues. Und nicht nur Kasper und Gendarm…

                                    Peter Waschinsky – Rückblick auf Herbst ’89 in Puppenspiel und Kintopp Spätherbst ’89, Ostberlin: Wie im alten Jahrmarktsspiel prügeln sich Kasper und Gendarm. Nur, daß Kasper ein Transparent hat: „Demokratie!“…

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                                      BRIDGE-MARKLAND-LEONCE-LENA

                                      Bridge Markland: leonce + lena in the box

                                      Büchners Leonce und Lena für die Generation Popmusik

                                      Mit Pop und Puppen katapultiert Bridge Markland Büchners einzige Komödie als Ein-Frau-Playback-Theater ins 21. Jahrhundert. Kraftwerk, David Bowie, Die Ärzte und andere Popgrößen, befeuern die Satire.

                                      Prinz Leonce soll König werden. Davor steht die arrangierte Heirat mit Prinzessin Lena, wovor es beiden graut. Sie fliehen, treffen und verlieben sich. Zurückgekehrt persiflieren sie die Hochzeits-Inszenierung. „Leider geil“ (Deichkind).

                                      Auf der Bühne: Bridge Markland und Puppen. Die Berliner Performerin ist eine Virtuosin des Rollenspiels und der Verwandlung. Mit Leichtigkeit überschreitet sie die Grenzen zwischen Tanz, Theater, Performance, Cabaret und Puppentheater.

                                      Regie: Bridge Markland & Heike Gäßler
                                      Text– & Soundcollage: Bridge Markland
                                      Sounddesign: Tom Hornig
                                      Puppen & Kostüme: Eva Garland

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                                        DER GEHEIMNISVOLLE DR. OX

                                        • Der geheimnisvolle Dr. OX
                                         In der kleinen Stadt Quiquendonne steht der Turm schief. Seit Jahrhunderten. Solange der Turm schief steht ist alles in Ordnung. Die Leute gehen ihren Geschäften nach. Gemächlich. Ohne Eile. Entscheidungen werden mit großer Gelassenheit vertagt. „Wenn ein Mensch stirbt, ohne in seinem Leben irgendeine Entscheidung getroffen zu haben, so ist er nahe daran gewesen, die Vollkommenheit auf dieser Erde zu erreichen.“ Alles könnte ewig so weiter gehen, wäre da nicht der Fortschritt in der Welt und mit ihm die Verlockungen der Wissenschaft, die versprechen das Leben schöner und bequemer zu machen.

                                        Ein gewisser Dr. Ox ist in Quiquendonne erschienen, um der Stadt ein völlig neuartiges Beleuchtungssystem zum Nulltarif anzubieten. Es soll die Bürger der Stadt nichts kosten. Schließlich geht es hier um ein Experiment. Welche Absicht sich hinter diesem Experiment verbirgt, ahnen die braven Bürger nicht. Dafür bekommen sie dessen erstaunliche Wirkung schnell zu spüren. Bevor ihnen ein Licht aufgeht, sind alle heillos zerstritten und schließlich genügt ein nichtiger Anlass, um in den Krieg zu ziehen. Dr. Ox ist von der Wirkung seines Oxygens derart begeistert, dass er allen Bedenken zum Trotz, keinen Moment zögert, das Experiment skrupellos an sein fatales Ende zu führen.

                                        Basierend auf „Eine Idee des Dr. Ox“ von Jules Verne, verfasste Jaques Offenbach 1877 seine Operette „Le Docteur Ox“, die auf furiose Weise die Folgen unreflektierter Wissenschaftsgläubigkeit für die menschliche Gemeinschaft vorführt. Ahnungslos verfällt die Gesellschaft den Verlockungen rücksichtsloser Geschäftemacher im Namen des Fortschritts und gerät so in neue Abhängigkeiten deren Auswüchse sie erst erkennt, wenn das Chaos so groß ist, dass es schließlich kein Zurück mehr gibt, sondern nur noch den bitteren Gang durch die Katastrophe.

                                        Das alles wird in einer temporeichen Szenenfolge neu erzählt, mit Witz und Hintersinn und der mitreissenden Musik Jaques Offenbachs. 

                                        frei nach der Operette von Jacques Offenbach und der Erzählung von Jules Verne

                                        Textfassung: Steffen Thiemann
                                        Regie:
                                        Gerald Gluth-Goldmann
                                        Musikalische Leitung/Klavier: Insa Bernds
                                        Ausstattung: Lisa Jacobi
                                        Dramaturgie: Martin Brandt
                                        Licht– und Sounddesign: Felix Grimm

                                        Mit: Barbara Ehwald, Fabian Martino, Ingo Volkmer

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                                          Das klingende Haus

                                          Glocken erklingen, Tiere sprechen, die Kräuter des Gartens lachen und weinen. Nichts am Haus des mächtigen Zauberers Zuckermahn, in dessen Dienst Wendy nach dem Tod ihrer Mutter tritt, ist so, wie es zu sein scheint. Zuckermahn und dessen Zauberlehrling, ein Graf, werben um Wendys Zuneigung. Aber immer wieder warnt die Elster Schackerack Wendy vor den bösen Absichten der Beiden. War der Zauberer nicht immer freundlich zu ihr, versprach der Graf ihr nicht ein glückliches Leben? Doch wem kann sie trauen?

                                          Ein zauberhaftes Märchen, das von Einsamkeit, Angst, Misstrauen, aber auch Liebe und Vertrauen handelt.

                                          Ein Märchen voller Musik nach Motiven von Heinrich Seidel von Dorothea Renckhoff mit Liedtexten von Steffen Thiemann und Musik von Erik Kross und Ulf Nolte

                                          Mit: Marén Elisabeth Kroll, Klaus Heinker, Ingo Volkmer
                                          Gitarre: Matthias Kahra

                                          5. – 6. Klasse, Spielzeit: 80 min
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                                            OPERNPICKNICK – Mozart und die Zauberflöte

                                            Oper frei nach W. A. Mozart

                                            Herr Schikaneder, der Operndirektor und seine Sängerin warten ungeduldig! Sie sind gespannt, was sich dieser Herr Mozart für eine Operngeschichte ausgedacht hat. Der Direktor selbst möchte die Hauptrolle spielen, natürlich, da ist ja die schöne Sängerin Konstanze, die Tamina spielt! Mozart erscheint reichlich spät, hungrig und durstig und keineswegs zu ernsthafter Arbeit aufgelegt – oder ist er bereits Papageno, der lustige Vogelfänger? Auch Herr Schikaneder und die Sängerin verwandeln sich in immer neue Theaterfiguren und im gemeinsamen Spiel entsteht „Die Zauberflöte“.

                                            PICKNICK UND OPER IM GRÜNEN
                                            Picknick mit mitgebrachtem Frühstück, Tee und Kaffee vom Haus und Oper im Garten der Alten Möbelfabrik.
                                            12557 Berlin, Karlstr. 12. Bei schlechtem Wetter im Haus!

                                            Regie: Heike Hanefeld
                                            Textfassung: Steffen Thiemann
                                            Ausstattung: Silke Wolter
                                            Musikalische Leitung / Klavier: Insa Bernds / Stefan Paul
                                            Es singen und spielen: Birgit Wagner (Sängerin),
                                            Ingo Volkmer (Mozart), Joseph Schnurr (Herr Schikaneder)

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                                              die_reise_zum_mond

                                              Die Reise zum Mond

                                              Eine fantastische Oper von Jacques Offenbach

                                              Nichts hat die menschliche Fantasie so angeregt, wie der naheliegende, unerreichbare, geheimnisvolle Erdtrabant – der Mond.
                                              Das ist nicht erst so, seit Jules Verne 1875 in seinem Roman „Von der Erde zum Mond“ auf die Idee kam, in einer Kanonenkugel zum Mond zu reisen. Bereits hundert Jahre früher besichtigte ein Erdensohn den Mond – so behauptet es jedenfalls Cyrano de Bergerac in seinem satirischen Roman „Die Reise zum Mond und zur Sonne“. Für Offenbach war die Idee von einer Mondreise willkommener Anlass für spritzige Musik und ausgelassenes Spiel mit Rhythmen, Tönen und Geräuschen.
                                              Prinz Übermut nervt seine königlichen Eltern auf der Erde so lange, bis sie ihn auf den Mond schießen. Wunderbarerweise trifft er dort die Prinzessin Fantasie. Beide sind so verschieden wie Tag und Nacht – aber müssen sie sich deshalb bekämpfen wie ihre Eltern? Gibt es vielleicht doch eine gemeinsame Sprache zwischen zwei so seltsam fremden Wesen? Zuschauer mit guten Ohren können sogar ein bisschen Mondsprache lernen.

                                              Musikalische Einrichtung: Erik Kross
                                              Text: Bettina Bartz
                                              Regie: Gerald Gluth
                                              Ausstattung: Reinhardt Grimm
                                              Lichtdesign: Felix Grimm
                                              Dramaturgie: Bettina Bartz
                                              Musikalische Leitung/Klavier: Robert Nassmacher/Insa Bernds
                                              Es singen und spielen:
                                              Birgit Wagner / Constanze Morelle
                                              Wolfram B. Meyer
                                              Ingo Volkmer

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                                                Alt.text

                                                OPER IM NETZ

                                                TAG DER STADTKUNST in der Altstadt Köpenick

                                                Zum sechsten Mal findet der Tag der Stadtkunst in der Altstadt Köpenick statt.
                                                Für einen Tag werden fünf Orte im öffentlichen Raum zur Bühne für Aktionen des Schlossplatztheaters; fünf Orte, Brachflächen, Leerstellen, die im Rahmen von KAiAK – Kunst + Architektur in Alt Köpenick gestaltet wurden. Höhepunkt ist auch dieses Jahr wieder die Oper im Netz.

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                                                  Der König hinter dem Spiegel

                                                  Ein persisches Märchen für Kinder und Erwachsene
                                                  von Rudolf Herfurtner nach Fariduddin Attar

                                                  Szenische Lesung mit Musik mit Caroline Scholze & Paul Grasshoff, Axel Sebastian Dehmelt (Violoncello)

                                                  Musik von
                                                  Johann Sebastian Bach
                                                  Paul Hindermith
                                                  Luigi Dallapiccola
                                                  A. S. Dehmelt

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