Archiv der Kategorie: Junge Oper Berlin

haensel-und-gretel

Hänsel und Gretel mit ohne Pfefferkuchen

Acht Menschen zusammengepfercht auf ungeplanter Fahrt durchs Land. Sie starten mit Idealen im Kopf, Sehnsucht im Herzen und Wut im Bauch. Drinnen wie draußen Anspannung, Motzerei, Hetze. Konfrontiert mit der Frage, ob bald alles überkocht, muss jeder für sich entscheiden: Einfach ignorieren? Flüchten und verbarrikadieren? Oder selber auch mal so richtig Dampf ablassen?
Auf ihrem Weg ins Ungewisse entwickelt sich aus der Gruppe eine Schicksalsgemeinschaft, die am Ende einen Entschluss fassen muss: Weiter wie bisher oder Vollbremsung.
Mit: Katharina Alles, Lara Vagts, Ferdinand Vorbau, Helena Weinkauf, Katjana Wick, Justine Wiethan, Luise Winter, Josefin Zech
Spielleitung: Eva-Maria Reimer
Bühne und Kostüme: Ingolf Watzlaw
Gefördert durch das Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin, Jugendamt.

TERMINE

Der Zwerg

DER ZWERG

Musiktheater unter Verwendung der Musik aus „Der Zwerg“ von Alexander von Zemlinsky, frei nach der Novelle „Der Geburtstag der Infantin“ von Oscar Wilde

Wie kann man einen Menschen zum Geburtstag überraschen, der schon alles hat? Guter Rat ist teuer. Doch die Überraschung gelingt. Das Geschenk des Abends. Der Zwerg. Clara glaubt, ihren Augen nicht zu trauen. Etwas so abstoßendes hat sie in ihren kühnsten Träumen nicht zu wünschen gewagt. Sie beginnt ein bitterböses Spiel, ohne Rücksicht auf Verluste und angefeuert von den Followern im Netz.

Basierend auf Zemlinskys Oper (frei nach der Novelle „Der Geburtstag der Infantin“ von Oscar Wilde) wird die Geschichte eines Zwerges erzählt, der nicht ahnt, dass er den gängigen Konventionen und Vorstellungen nicht entspricht – sah er sich doch selbst nie im Spiegel. Er spiegelt sich nur in den Blicken der Menschen. Er deutet sie falsch. Ihr Lachen empfindet er als Kompliment.

Auszüge der Musik Zemlinskys vermischen sich mit Gesang und elektronischen Klängen zu einem modernen Soundtrack für dieses Musiktheater über einen Aussenseiter, der nicht den Normen entspricht; über falsche Gefühle und das Leid eines Sängers, dessen Lied verstummt, sobald er erkennt, welches Spiel mit ihm gespielt wird. In Zeiten virtueller Hexenjagden, in der ganz normale Menschen per Klick zum Zwerg gemacht werden, bekommt dieses alte Thema eine neue Wendung.

Text: Steffen Thiemann
Audioproduktion: Torsten Ottersberg
Musikalische Leitung/Klavier: Insa Bernds
Idee, Regie, Raum: Birgit Grimm
Licht, Video, Raum: Felix Grimm
Dramaturgie: Martin Brandt
Maske: Angela Mattheus
Technik: Robert Lehmann

Mit: Maja Lange (Sopran), Polly Ott (Sopran), Mark Jurgenson (Tenor), Ingo Volkmer (Clowns)

Uraufführung: Freitag, 02.12.2016, 20 Uhr

SONDERPREIS: Zwei Erwachsene in Begleitung von Jugendlichen bezahlen bei den 20-Uhr-Vorstellungen jeweils 11€, die Jugendlichen 5€.

Das Projekt wurde gefördert durch den Fachbereich Kultur und die Bezirksverordnetenversammlung des Bezirks Treptow-Köpenick von Berlin, den Regierenden Bürgermeister von Berlin – Senatskanzlei, Abteilung für kulturelle Angelegenheiten, den Förderkreis des Schlossplatztheaters und private Spenden. Herzlichen Dank!
Photos: Marcus Lieberenz

 

SPIElPLANÄNDERUNG
Wir möchten darauf hinweisen, dass am 2., 3. und 6. Mai 2017, anders als im gedruckten Spielplan veröffentlicht, keine Vorstellungen von „Der Zwerg“ stattfinden. Wir bitten für die Änderung um Verständnis!

TERMINE

    Dymaxion-Opera_Junge-Oper-Berlin_01

    DYMAXION OPERA

    A LOCAL OPERA FOR GLOBAL PEOPLE IM GROSSEN WINDKANAL ADLERSHOF
    Musiktheater inspiriert von der Weltsicht Richard Buckminster Fullers im Großen Windkanal Adlershof mit Liedern für Sopran, Bariton, Akkordeon und vorproduziertes Zuspiel von Helmut Oehring (basierend auf Ausschnitten aus dem Textbuch von Steffen Thiemann), Arrangements, Electronics & Produktion von Torsten Ottersberg, Libretto von Steffen Thiemann.
    Regie: Birgit Grimm
    Licht- & Video, technische Leitung: Felix Grimm
    Akkordeoneinspielung: Heiner Frauendorf
    Dramaturgie: Martin Brandt
    Musikalische Einstudierung: Insa Bernds
    Technik: Robert Lehmann
    Mit: Sibylle Fischer (Sopran), Ingo Volkmer (Bariton)

    Dymaxion-Opera_Junge-Oper-Berlin_03

     

    DREI
    Dymaxion Opera ist ein apokalyptischer Sirenengesang für Ein-, und Austänzer. Der Windkanal wird zum Luftschiff. Steigen Sie ein. IN AND OUT. Die Zahl der Mitreisenden ist stark limitiert. Wer ist drin und wer ist draussen? Für alle reicht es nicht. Die Ressourcen sind aufgebraucht. Der Kampf um die verbliebenen Reserven geht in die letzte Runde. Auge um Auge. Öl, Wasser, Sand. Der Mensch ist das nicht lernfähige Tier. Die Apokalypse von heute ist der Wohlstand von gestern. Das Chaos ist vorprogrammiert. Am Ende ist das Ende auch nur ein Spiel. WORLD GAME. Wir sind mittendrin. Rette sich wer kann. Wer einmal drin ist, kommt nicht mehr raus. Das sind die Spielregeln für die es keine Anleitung gibt. Die Regeln erfinden sich ständig neu. Alle Systeme kollabieren. Ein Spiel ohne Sieger und Verlierer. Vertrauen Sie endlich ihrer eigenen Orientierungslosigkeit und folgen Sie dem Gesang der Sirenen. WE ARE ALL ASTRONAUTS.

    ZWEI
    Zwei Menschen haben sich abgekapselt in einer Röhre, einem in sich geschlossenem System. Sie wissen nicht, wohin ihr Luftschiff sie tragen wird. Sie suchen Schutz vor der Welt draussen. Draussen ist alles feindlich. Sie haben alle Verbindungen abgebrochen. Sie wollen unerkannt bleiben. Unauffindbar. Sie empfinden ihre Kapsel als Privileg. Die Rettung. Gleichzeitig fühlen sie sich in ihrer Behausung unwohl. Es ist kein guter Ort, aber es ist immer noch besser, drin zu sein, statt draussen. Wir leben in der besten aller Welten. Immer noch. Immerhin. Sie versuchen den Anweisungen des Bordcomputers zu folgen, aber sie verstehen die Anweisungen nicht. Sie verstehen nicht das Spiel und nicht die Rolle die sie in diesem Spiel spielen. Sie wissen nicht, was sie tun sollen. Sie haben keine Idee was sie tun können. So versuchen sie wenigstens zu funktionieren. Sie haben keine Hoffnung. Sie haben keine Kontrolle. Das ist der Moment, um endlich angeln zu gehen. Der Versuch, selbst zu denken, endet in totaler Ratlosigkeit. THINK GLOBAL, ACT LOCAL. Die Sirenen schweigen. Die Anweisungen des Bordcomputers werden immer absurder. Der Computer stürzt ab. Hängt sich auf. Das ist völlig normal. Der Rest ist Rauschen.

    EINS
    Buckminster Fuller war ein praktizierender Visionär. Er betrachtete die Erde als ein von seinem Schöpfer perfekt ausgestattetes Raumschiff, für welches leider die Bedienungsanleitung nicht mitgeliefert wurde. Die Aufgabe jedes Menschen sah er darin, die komplexen Funktionsmechanismen der Natur zu durchschauen, um nicht durch unüberlegte Eingriffe das Raumschiff aus seiner natürlichen Bahn zu werfen. Den gedankenlosen Raubbau an der Natur erkannte er als Bedrohung, da der in Millionen Jahren von der Sonne angelegte Treibstoff für das Raumschiff Erde innerhalb weniger Generationen restlos aufgebraucht werden würde. MORE WITH LESS. Die Effizienz des Computers würde den Menschen die Arbeit abnehmen und diese könnten sich endlich wesentlicheren Dingen zuwenden. Angeln, zum Beispiel. Fuller war davon überzeugt, dass die Erde genug Rohstoffe und Nahrung für alle bereithält. Niemand muss an Hunger sterben. Ein sorgsamer Umgang mit den Ressourcen wäre die Garantie dafür, dass auch spätere Generation noch davon Gebrauch machen könnten. THINKING OUT LOUD. Mit dem von ihm entworfenen Gebäuden, den geodätischen Kuppeln, versuchte er, eine Antwort auf die Frage zu finden, wie wir in Zukunft leben wollen. Fuller war der erste Ausserirdische, der die Erde für die Spanne einer menschlichen Lebenszeit betreten hatte. Seine Ideen sind immer noch aktuell, aber seine Spuren beginnen längst zu verblassen.
    BEAM ME UP, BUCKY

    • DYMAXION OPERA
    Könnten die Menschen auch noch durch die Luft fahren, so wäre ihre Schlechtigkeit rein gar nicht mehr zu zügeln.
    Wilhelm Leibnitz

    Um etwas mit gebührender Aufmerksamkeit zu bedenken, sollte man nicht mit einer Idee beginnen, sondern mit fünfen.
    Buckminster Fuller

    The whole world has to be turned into the music or into a Fuller university.
    John Cage

    Wir haben keine Tragödien mehr. Die Lage in der sich einer befinden mag, ist nur noch rührend.
    Elaine de Kooning

    Was wird geschehen, wenn Intelligenz als globale Ressource begriffen wird?
    Buckminster Fuller

    Ich möchte eine Maschine sein.
    Andy Warhol

    Heute sind alle wichtigen technischen Dinge unsichtbar.
    Buckminster Fuller

    KARTEN UNTER
    schlossplatztheater.de/TICKETS
    17,50 Euro, 13,10 Euro (ermäßigt), 8,70 Euro (SchülerInnen)
    Alle Preise inklusive Vorverkaufsgebühren.

    BESCHRÄNKTE TEILNEHMERZAHL
    20 Personen pro Vorstellung

    Der Winkanal ist nicht beheizt. Bitte Bekleidung der Witterung entsprechend wählen und außerdem festes Schuhwerk (keine Absatzschuhe) tragen.

    GROSSER WINDKANAL ADLERSHOF
    Eingang über Kroneckerstraße, 12489 Berlin

    ÖFFENTLICHER NAHVERKEHR

    S Bhf Adlershof,Tram 61 und 63:
    Haltestelle Magnustraße

    Dymaxion-Opera_route
    Die Produktion wurde gefördert durch die Schering Stiftung, den Förderkreis des Schlossplatztheaters, das Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin und den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Senatskanzlei, Abteilung für kulturelle Angelegenheiten. Wir danken der Humboldt-Universität zu Berlin für die Unterstützung!
    Dymaxion-Opera_sponsors

     


    TERMINE

      das-maerchen-vom-popen

      Das Märchen vom Popen und seinem Knecht Balda

      Ein junger Held ohne Arbeit, ein reicher Pope, der nicht bezahlen will und eine verliebte Tochter – wer schickt da wohl wen zum Teufel?
      Eine Oper nach Dimitri Schostakowitschs Komposition zum Märchen von Alexander Puschkin. Neu bearbeitet von Heiner Frauendorf (Musik) und Steffen Thiemann (Text).

      103kg Lebendgewicht verteilt auf 2,28 Meter: Auf dem Markt bietet Held Balda seine Arbeitskraft an, doch trotz perfekter Präsentation will ihn keiner einstellen. Dabei würde er beim Teufel selber arbeiten, nur um endlich Arbeit zu haben. Der Zufall will es, dass ein reicher Pope einen jungen, starken Knecht sucht, der alles kann – aber nichts kosten soll. Die beiden werden sich einig und ein ungewöhnlicher Lohn wird ausgehandelt: Drei Nasenstüber soll der Pope von Balda nach einem Jahr erhalten. Gier und Geiz des Popen siegen über die Angst vor der Kraft seines neuen Knechts.  Die Tochter des Popen ist von Anfang an von Balda begeistert, was der Pope gar nicht gerne sieht. Und dann steht auch noch die Auszahlung des Jahreslohns vor der Tür. Da hilft nur eine zündende Idee: Der Pope schickt Balda mit einem Auftrag zum Teufel.

      Dimitri Schostakowitsch hat mit der Partitur zu einem der populärsten russischen Volksmärchen, das Puschkin in Verse gefasst hat, ein Meisterwerk des Musik-theaters geschaffen. Die Musik sprudelt vor melodischen und rhythmischen Einfällen, durchsetzt von Walzer- und Tangorhythmen. Die großartige musikalische Bearbeitung für drei Sänger und Akkordeon stammt von Heiner Frauendorf, die originelle Textfassung von Steffen Thiemann. Ein höchst amüsantes Spektakel!

      Open Air im Licht-Garten Alter Markt 6, 12555 Berlin
      Bei schlechtem Wetter im Schlossplatztheater:
      Alt-Köpenick 31 – 12555 Berlin

      Regie: Alexander Herrmann
      Bühne & Kostüme: Gabi Bartels
      Lichtdesign: Felix Grimm
      Musikalische Leitung/Akkordeon: Heiner Frauendorf
      Es singen und spielen: Viktor Köpke, Ingo Volkmer und Birgit Wagner
      Dramaturgische Mitarbeit: Regina Schneider
      Technik & Bühnenbauten: Siegfried Kühn

      wegweiser_lichtgarten
      TERMINE
        mozart-und-die-zauberfloete

        Mozart und die Zauberflöte

        Oper frei nach W. A. Mozart

        Ungeduldig warten Theaterdirektor Schikaneder und Sängerin Constanze auf Mozart. Schließlich soll mit ihm eine neue Oper besprochen werden! Reichlich spät und keineswegs zu ernsthaftem Arbeiten aufgelegt, erscheint Mozart – oder ist er bereits Papageno, der lustige Vogelfänger? Auch Herr Schikaneder und die Sängerin verwandeln sich in immer neue Figuren. Spiel im Spiel entsteht vor den Augen und Ohren des Publikums „Die Zauberflöte“.

        Regie: Heike Hanefeld Ausstattung: Silke Wolter
        Mit: Birgit Wagner, Joseph Schnurr, Ingo Volkmer
        Klavier: Insa Bernds / Stefan Paul

        3. – 6. Klasse, Spielzeit: 60 min

        TERMINE

          das-gelbe-herz_01

          DAS GELBE HERZ

          Peter Munk ist ein Sonntagskind. Er ist jung, intelligent, ehrgeizig, hat eine attraktive Frau und eine sichere Arbeit.

          Trotzdem ist Peter Munk unzufrieden, er ist frustriert vom Erfolg der anderen: Das Herz ganz gelb und angefressen vom Neid. Also macht er sich auf den Weg, den Erfolg zu suchen, von dem er träumt. Schneller als er es ahnt, gerät er an den richtigen Mann und kommt auf eine Erfolgsspur.

          Aber der Erfolg verlangt Opfer. Das Karussell beginnt sich schneller zu drehen, der Verstand beginnt zu schwanken, wenn das Herz Klopf-zeichen aussendet. Aber wer erfolgreich sein will, kommt mit dem zuckenden Stück Fleisch in der Brust nicht ans Ziel.

          Kein Märchen, frei nach Wilhelm Hauff. 

          Komposition: Heiner Frauendorf
          Libretto: Steffen Thiemann
          Regie: Birgit Grimm
          Licht & Video: Felix Grimm
          Keyboard: Insa Bernds
          Mit: Constanze Morelle, Thorbjörn Björnsson, Ingo Volkmer

          TERMINE

            der-geheimnisvolle-dr-ox_01

            DER GEHEIMNISVOLLE DR. OX

            Die bis vor kurzem noch so friedlichen und zufriedenen Bürger der Stadt Quiquendone drängeln sich plötzlich auf der Straße, streiten ohne den geringsten Anlass und erklären zu guter Letzt auch noch der Nachbarstadt wegen einer falsch grasenden Kuh den Krieg.

            Polizeikommissar Passauf ist ratlos. Bürgermeister und Stadträtin raufen sich die Haare. Suzel und Franz, die gerade noch die achtjährige Probezeit für ihre Hochzeit abwarteten, kann es plötzlich nicht schnell genug gehen. Nur Dr. Ox und seine Assistentin Ygen reiben sich die Hände.

            Was ist geschehen? Liegt es an der Beleuchtung, die Dr. Ox zum Nulltarif auf den Straßen und in den Häusern installiert hat. Hat er nicht Fortschritt versprochen, Licht, „Erleuchtung“?  Doch bevor seine wahren Absichten zu Tage treten, ist es schon zu spät und die ganze Stadt durcheinandergewirbelt. Erst eine riesige Explosion bereitet dem Schrecken ein Ende. Dr. Ox und Ygen sind geflohen und in die Stadt kehrt wieder Ruhe ein.

            Jules Vernes phantastische Erzählung „Eine Idee des Dr. Ox“ bildet die Vorlage für Jacques Offenbachs spritzige Operette, die auf aberwitzige Weise die Folgen unbändiger Fortschrittsgläubigkeit zeigt. Eine temporeiche Szenenfolge erzählt neu, wie eine ganze Stadt von einem skrupellosen Wissenschaftler im Namen des Fortschritts manipuliert wird.

            Musiktheater mit Musik von Jacques Offenbach nach einer Erzählung von Jules Verne – neu erzählt von Steffen Thiemann

            Regie: Gerald Gluth-Goldmann
            Musikalische Leitung/Klavier: Insa Bernds
            Ausstattung: Lisa Jacobi
            Dramaturgie: Martin Brandt
            Licht: Felix Grimm
            Es singen und spielen: Barbara Ehwald, Fabian Martino, Ingo Volkmer

            TERMINE
              der-geheimnisvolle-dr-ox_01

              DER GEHEIMNISVOLLE DR. OX

              • Der geheimnisvolle Dr. OX
               In der kleinen Stadt Quiquendonne steht der Turm schief. Seit Jahrhunderten. Solange der Turm schief steht ist alles in Ordnung. Die Leute gehen ihren Geschäften nach. Gemächlich. Ohne Eile. Entscheidungen werden mit großer Gelassenheit vertagt. „Wenn ein Mensch stirbt, ohne in seinem Leben irgendeine Entscheidung getroffen zu haben, so ist er nahe daran gewesen, die Vollkommenheit auf dieser Erde zu erreichen.“ Alles könnte ewig so weiter gehen, wäre da nicht der Fortschritt in der Welt und mit ihm die Verlockungen der Wissenschaft, die versprechen das Leben schöner und bequemer zu machen.

              Ein gewisser Dr. Ox ist in Quiquendonne erschienen, um der Stadt ein völlig neuartiges Beleuchtungssystem zum Nulltarif anzubieten. Es soll die Bürger der Stadt nichts kosten. Schließlich geht es hier um ein Experiment. Welche Absicht sich hinter diesem Experiment verbirgt, ahnen die braven Bürger nicht. Dafür bekommen sie dessen erstaunliche Wirkung schnell zu spüren. Bevor ihnen ein Licht aufgeht, sind alle heillos zerstritten und schließlich genügt ein nichtiger Anlass, um in den Krieg zu ziehen. Dr. Ox ist von der Wirkung seines Oxygens derart begeistert, dass er allen Bedenken zum Trotz, keinen Moment zögert, das Experiment skrupellos an sein fatales Ende zu führen.

              Basierend auf „Eine Idee des Dr. Ox“ von Jules Verne, verfasste Jaques Offenbach 1877 seine Operette „Le Docteur Ox“, die auf furiose Weise die Folgen unreflektierter Wissenschaftsgläubigkeit für die menschliche Gemeinschaft vorführt. Ahnungslos verfällt die Gesellschaft den Verlockungen rücksichtsloser Geschäftemacher im Namen des Fortschritts und gerät so in neue Abhängigkeiten deren Auswüchse sie erst erkennt, wenn das Chaos so groß ist, dass es schließlich kein Zurück mehr gibt, sondern nur noch den bitteren Gang durch die Katastrophe.

              Das alles wird in einer temporeichen Szenenfolge neu erzählt, mit Witz und Hintersinn und der mitreissenden Musik Jaques Offenbachs. 

              frei nach der Operette von Jacques Offenbach und der Erzählung von Jules Verne

              Textfassung: Steffen Thiemann
              Regie:
              Gerald Gluth-Goldmann
              Musikalische Leitung/Klavier: Insa Bernds
              Ausstattung: Lisa Jacobi
              Dramaturgie: Martin Brandt
              Licht– und Sounddesign: Felix Grimm

              Mit: Barbara Ehwald, Fabian Martino, Ingo Volkmer

              TERMINE
                das-klingende-haus

                Das klingende Haus

                Glocken erklingen, Tiere sprechen, die Kräuter des Gartens lachen und weinen. Nichts am Haus des mächtigen Zauberers Zuckermahn, in dessen Dienst Wendy nach dem Tod ihrer Mutter tritt, ist so, wie es zu sein scheint. Zuckermahn und dessen Zauberlehrling, ein Graf, werben um Wendys Zuneigung. Aber immer wieder warnt die Elster Schackerack Wendy vor den bösen Absichten der Beiden. War der Zauberer nicht immer freundlich zu ihr, versprach der Graf ihr nicht ein glückliches Leben? Doch wem kann sie trauen?

                Ein zauberhaftes Märchen, das von Einsamkeit, Angst, Misstrauen, aber auch Liebe und Vertrauen handelt.

                Ein Märchen voller Musik nach Motiven von Heinrich Seidel von Dorothea Renckhoff mit Liedtexten von Steffen Thiemann und Musik von Erik Kross und Ulf Nolte

                Mit: Marén Elisabeth Kroll, Klaus Heinker, Ingo Volkmer
                Gitarre: Matthias Kahra

                5. – 6. Klasse, Spielzeit: 80 min
                TERMINE
                  zauberfloete_picnic

                  OPERNPICKNICK – Mozart und die Zauberflöte

                  Oper frei nach W. A. Mozart

                  Herr Schikaneder, der Operndirektor und seine Sängerin warten ungeduldig! Sie sind gespannt, was sich dieser Herr Mozart für eine Operngeschichte ausgedacht hat. Der Direktor selbst möchte die Hauptrolle spielen, natürlich, da ist ja die schöne Sängerin Konstanze, die Tamina spielt! Mozart erscheint reichlich spät, hungrig und durstig und keineswegs zu ernsthafter Arbeit aufgelegt – oder ist er bereits Papageno, der lustige Vogelfänger? Auch Herr Schikaneder und die Sängerin verwandeln sich in immer neue Theaterfiguren und im gemeinsamen Spiel entsteht „Die Zauberflöte“.

                  PICKNICK UND OPER IM GRÜNEN
                  Picknick mit mitgebrachtem Frühstück, Tee und Kaffee vom Haus und Oper im Garten der Alten Möbelfabrik.
                  12557 Berlin, Karlstr. 12. Bei schlechtem Wetter im Haus!

                  Regie: Heike Hanefeld
                  Textfassung: Steffen Thiemann
                  Ausstattung: Silke Wolter
                  Musikalische Leitung / Klavier: Insa Bernds / Stefan Paul
                  Es singen und spielen: Birgit Wagner (Sängerin),
                  Ingo Volkmer (Mozart), Joseph Schnurr (Herr Schikaneder)

                  TERMINE