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DER GEHEIMNISVOLLE DR. OX

Die bis vor kurzem noch so friedlichen und zufriedenen Bürger der Stadt Quiquendone drängeln sich plötzlich auf der Straße, streiten ohne den geringsten Anlass und erklären zu guter Letzt auch noch der Nachbarstadt wegen einer falsch grasenden Kuh den Krieg.

Polizeikommissar Passauf ist ratlos. Bürgermeister und Stadträtin raufen sich die Haare. Suzel und Franz, die gerade noch die achtjährige Probezeit für ihre Hochzeit abwarteten, kann es plötzlich nicht schnell genug gehen. Nur Dr. Ox und seine Assistentin Ygen reiben sich die Hände.

Was ist geschehen? Liegt es an der Beleuchtung, die Dr. Ox zum Nulltarif auf den Straßen und in den Häusern installiert hat. Hat er nicht Fortschritt versprochen, Licht, „Erleuchtung“?  Doch bevor seine wahren Absichten zu Tage treten, ist es schon zu spät und die ganze Stadt durcheinandergewirbelt. Erst eine riesige Explosion bereitet dem Schrecken ein Ende. Dr. Ox und Ygen sind geflohen und in die Stadt kehrt wieder Ruhe ein.

Jules Vernes phantastische Erzählung „Eine Idee des Dr. Ox“ bildet die Vorlage für Jacques Offenbachs spritzige Operette, die auf aberwitzige Weise die Folgen unbändiger Fortschrittsgläubigkeit zeigt. Eine temporeiche Szenenfolge erzählt neu, wie eine ganze Stadt von einem skrupellosen Wissenschaftler im Namen des Fortschritts manipuliert wird.

Musiktheater mit Musik von Jacques Offenbach nach einer Erzählung von Jules Verne – neu erzählt von Steffen Thiemann

Regie: Gerald Gluth-Goldmann
Musikalische Leitung/Klavier: Insa Bernds
Ausstattung: Lisa Jacobi
Dramaturgie: Martin Brandt
Licht: Felix Grimm
Es singen und spielen: Barbara Ehwald, Fabian Martino, Ingo Volkmer

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