Eisbrenner

EISBRENNER

Deutschland. Ein Wintermärchen – anläßlich Heinrich Heines Geburtstag am 13.12.1797

Stellen Sie sich jetzt bloß keinen klassischen Heinrich-Heine-Abend vor, bei dem ein Herr am Klavier schmachtende Lieder vorträgt.
Tino Eisbrenner interpretiert „Deutschland. Ein Wintermärchen“ mit viel Humor und intellektueller Reife. Den äußeren Rahmen bildet eine Reise von Paris nach Hamburg, die Heinrich Heine im Winter 1843 unternahm, um nach 13 Jahren Exil noch einmal seine Mutter zu besuchen. Heine nannte sich selbst den letzten Fa-belkönig der Romantik, rühmte sich aber auch seines Kampfes für die Ideen der bür-gerlichen Freiheit, was ihm harte Zensur einbrachte und ihn ins Exil nach Frankreich zwang. Hernach wurden seine Schriften in Deutschland verboten.
Beigefügt singt Eisbrenner Lieder (eigene und geborgte), die schon zu Heines Zeiten hätten entstanden sein können. Romantische und Lieder des Aufbegehrens. Mit seinem musikalischen Mitstreiter Heiner Frauendorf (p./akk), gestaltet er eine sinnliche, zeitgemäße, vergnügliche und politisch brisante Konzertlesung in zwei Akten, bei der Herz und Verstand auf ihre Kosten kommen.

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