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Krampf der Generationen

Die beiden Singer-Songwriter trennt 34 Jahre gelebtes Leben. Und genau darum geht es. Oder auch nicht. 1989, als die DDR implodierte, war Haase 9 Jahre alt. Thalheim hatte die Lebensmitte bereits erreicht. Da fallen Abschiede naturgemäß ernster aus.
Wenn Christian Haase kein Liedermacher geworden wäre, wäre er Lehrer geworden. Thalheim ist Liedermacherin geworden, weil sie das Trauma ihrer Schul- und Lehrererfahrung wohl anders nicht hätte überwinden können. Haase hat seine Kindheit in Leipzig verbracht. Thalheim auch die ihre. Aber Leipzig ist nicht Leipzig.
Haase ist Rockpoet und will Thalheim dazu bewegen, ihre Gitarre als Schlag-
instrument einzusetzen, Thalheim erklärt Haase anhand ihrer Konzertgitarre das Wesen einer Frau. Haase kontert mit „Neurosenbeet“ Thalheim singt „Sommer vorbei“. Ein Lied, das Haase ganz anders versteht, als es gemeint ist. Das Publikum muss entscheiden „was uns die Künstlerin damit sagen will“. In Monologen, Liedern, Dialogen, Szenen geben sich Barbara Thalheim & Christian Haase alle erdenkliche Mühe, ihre jeweilige Generationszugehörigkeit für einen Abend mal über den Haufen zu schmeißen.

Premiere des Programms von Barbara Thalheim und Christian Haase

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