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Theater in Zeiten von Corona

Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer,

das Schlossplatztheater feiert in diesem Jahr sein 25. Jubiläum! Und alles ist anders. Wir freuen uns sehr, endlich wieder für Sie spielen zu können! Gleichzeitig erkennen wir die hohe gesellschaftliche Verantwortung, die die Theater als Orte sozialer Begegnungen für die Pandemie-Eindämmung haben, ausdrücklich an. Dies gilt ausdrücklich auch für eine veränderte Aufführungspraxis unter Berücksichtigung aller notwendigen Sicherheitsmaßnahmen.

Selbstverständlich unternehmen wir alles, um das Infektionsrisiko zu minimieren. Wir haben ein Hygienekonzept erarbeitet, das betriebsärztlich genehmigt wurde und ständig den aktuellen Anordnungen angepasst wird. Die Zuschauerzahl reduzieren wir soweit, dass die Abstandsregelungen problemlos eingehalten werden können. Abläufe vor und nach den Vorstellungen gestalten wir so, dass keine zusätzlichen Risiken entstehen. Unsere Lüftungsanlage wurde überprüft und sorgt dafür, dass permanent frische Luft zugeführt und verbrauchte abgesaugt wird, so dass Aerosole nicht in der Raumluft verbleiben können.

Den Auftakt im September unter besonderen Umständen macht Blühende Randschaften * Stadt_Ionen, in dem Jugendliche sich auf die Suche nach ihrem ganz persönlichen Erbe der DDR machen. Die Premiere und weitere Vorstellungen finden im grünen und luftigen Garten der Alten Möbelfabrik statt.

Nur sieben Tage später wird Ellipse in unserem Theatersaal Premiere feiern. Thorbjörn Björnssons dritte Arbeit an unserem Haus beschäftigt sich mit der großen Pause, der Angst vor der Leere und dem Warten auf einen Chor, der niemals kommt. Sein Sie gespannt auf ein ungewöhnliches und provokatives Musiktheater.

Ende September wird endlich Das grüne Haus, das schon für April geplant war, uraufgeführt. Das Theater mit viel Musik und mit bewegten Bildern beschäftigt sich mit den Gedichten, Geschichten und Märchen der fast vergessenen Berliner Dichterin Paula Dehmel. Freuen Sie sich mit uns auf eine einfühlsame und ästhetisch anspruchsvolle Produktion!

Im Oktober erwartet Sie die Berlin-Premiere von Blühende Randschaften * Gaststätte Aktivist. Im zweiten Teil unserer Kooperation mit LUNATIKS und dem Theater Brandenburg ist ein Dialog zwischen einstigen und künftigen Aktivisten entstanden – auf der Suche nach alten und neuen Idealen.

Wir hoffen sehr, dass wir Sie auf eine (oder mehrere!) unserer Aufführungen neugierig gemacht haben. Bitte beachten Sie, dass der Kartenverkauf zur Zeit nur Online oder an bekannten Vorverkaufsstellen stattfinden kann. Die Zuschauerzahl ist stark begrenzt und wir können bis auf weiteres unser Theatercafé nicht für Sie öffnen. Wir hoffen, Sie haben dafür Verständnis.
Selbstverständlich können Sie Buchungen jederzeit stornieren, sollten erneut Einschränkungen des öffentlichen Lebens notwendig werden.

Haben Sie weitere Fragen? Zögern Sie nicht, sich mit uns telefonisch (030 651 651 6) oder per E-Mail in Verbindung zu setzen!
Wir freuen uns auf Sie!

Birgit Grimm

Theaterleitung

VERDI:REQUIEM

Pandemiekunst für vier Spieler

Ein Requiem hilft den Menschen – in Krisenzeit, bei grossen Katastrophen oder Verlusten – durch die fünf Trauerphasen: Verleugnung, Zorn, Verhandlung, Depression, Akzeptanz. Was passiert, wenn eine Krise das gemeinsame Musizieren und Aufführen eines Requiems unmöglich macht? Wenn die Musiker von der Trauer genauso betroffen sind wie alle anderen? Vier Spieler – eine Sängerin, ein Schauspieler und zwei Gitarristen – versuchen gemeinsam in Zeiten des Abstands, Verdis Requiem aufzuführen. Ein vergeblicher, skurriler Versuch: Die schiere Dimension von Verdis 1874 komponiertem Requiem für zwei Chöre, vier Solisten und großes Symphonieorchester machen es in Zeiten der sozialen Distanzierung quasi unaufführbar.
In dieser mal meditativen, mal komischen Performance erklingt das Requiem nur noch als Negativbild, als unmögliche Form der kollektiven Trauer, um die getrauert wird. Während ein neues gemeinsames Erlebnis der Isolierung, der Eingrenzung und des Stillstands nach einer neuen Form sucht.

IM GARTEN DER ALTEN MÖBELFABRIK:
Karlstraße 12 · 12557 Berlin

Mit: Sophie Catherin (Stimme), Matthias Hille (Schauspiel), Marco Giordani & Gonzalo Celis (Gitarren)
Musikalische Bearbeitung und Regie: Opéra sur Tréteaux

TERMINE

    Blühende Randschaften * Stadt_Ionen

    Jugendliche planen anlässlich von „30 Jahre Einheit“ eine Party. Sie bestimmen den Ablauf, stellen die Playlist zusammen und streiten, ob so eine Party überhaupt stattfinden sollte. Mit Köpenicker*innen sind die Jugendlichen als Stadt_Ionen ein Stück des Weges gegangen, um sich auf die Suche nach dem Erbe der DDR zu machen. Sind die Freiheiten und Grenzen von damals mit heute zu vergleichen? Die Vorstellungen sind mit Live-Publikum geplant. Es darf gelacht, geweint und auch mit Abstand etwas getanzt werden.

    IM GARTEN DER ALTEN MÖBELFABRIK:
    Karlstraße 12 · 12557 Berlin

    Von und mit: Ivan Bazak, Lenja Daschner, ehrliche arbeit – freies Kulturbüro, Falk Grever, Felix Grimm, Jonathan Jacobs, Milena Amelie Jaetschmann, Dustin Junkereit, Leo von Loeper, Neele Partusch, Eva-Maria Reimer, Ilka Rümke, Heidrun Schramm, Hedwig Schubert, Elisa Wurzel, Ivanka Yakovyna

    Eine Produktion vom LUNATIKS in Kooperation mit dem Schlossplatztheater und dem Theater Brandenburg. Gefördert im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes.

    TERMINE

      Schlossplatztheater Ellipse

      Ellipse

      Ellipse bringt einen spielerischen Kampf gegen die Angst vor der Leere auf die Bühne und wirft die Frage auf, warum wir das Nichts(tun) nicht ertragen können – und warum wir eigentlich denken, es muss immer alles so weitergehen wie bisher.
      Welche neuen Perspektiven und Konstellationen eröffnen sich gerade durch den Stillstand, durch das Zögern und Zaudern, durch Leerstellen, die neu gefüllt werden müssen? Und wie ändert sich eine polyphone Gesamtkomposition, wenn einzelne Stimmen oder Bestandteile des großen Ganzen fehlen?

      Regie, Performance: Thorbjörn Björnsson
      Text, Dramaturgie: Julia Marx
      Klavier, Performance: Ben Cruchley
      Geige, Performance: Penelope Gkika

      Eine Produktion von Thorbjörn Björnsson und Julia Marx in Kooperation mit dem Schlossplatztheater. Das Projekt wurde ermöglicht durch die freundliche Unterstützung des Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin, Fachbereich Kultur.

      TERMINE

        • Schlossplatztheater Ellipse

        Happy End vom 22.–26. Juni 2020 – 3 Online Premieren

        Liebes Publikum,

        das Junge Schlossplatztheater musste dieses Jahr völlig neue Wege gehen, um die Theaterprojekte abzuschließen. Die jungen Menschen im Alter von 7 bis 18 aus den vier Theatergruppen haben sich auch dieses Jahr intensiv mit vielfältigen Themen auseinandergesetzt. Drei Gruppen steuerten auf die Zielgerade zu und freuten sich auf ihre Premieren im Juni. Dann kam Corona. Wir alle mussten umdenken und uns neu sortieren, um den neuen Alltag zu meistern. Dank aller Beteiligten konnten die jungen SpielerInnen eine eigene filmische Version ihrer Theaterstücke aufnehmen. In Kleingruppen oder Einzelproben haben sie filmischen Formaten für ihre Theaterstücke erarbeitet. Jede der Gruppen hat mit der spielerischen Herausforderung von Abstandsregeln, Video-Chat-Proben und Hygienemaßnahmen einen eigenen Weg gefunden, die Herausforderungen fruchtbar zu nutzen. In einem Premierenreigen zeigen wir die Ergebnisse in der Woche ab dem 22. Juni 2020. Jeden Tag kommt ein neues Stück, dass für zwei Tage online zu sehen ist.

        Das Anschauen der Filme ist kostenlos. Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen möchten, freuen wir uns, wenn Sie ein Soliticket kaufen. Für uns bedeutete diese Arbeitsweise einen finanziellen Mehraufwand, um die Realisierung als Film möglich zu machen. Gleichzeitig fehlen uns die Einnahmen aus den Vorstellungen. Mit dem Kauf eines Solitickets können Sie unsere Jugendarbeit unterstützen und uns helfen die Krise zu überstehen!

        > SOLITICKET RRRREBELLLINNENGESCHICHTEN
        > SOLITICKET HAPPY END
        > SOLITICKET LABYRINTH DER LIEBE

        Wir danken Ihnen von ganzem Herzen für Ihre Mithilfe.
        Herzlichst Ihr Schlossplatztheater-Team

        RRRREBELLLINNENGESCHICHTEN
        Theatergruppe unter der Leitung von Sarah Kramer
        Online Premiere: Montag, den 22. Juni 2020 um 18 Uhr
        Online: 22.Juni, 18:00 Uhr – 24.Juni, 18:00 Uhr

        Für alle rebellischen Menschen dieser Welt tauchen die jungen Menschen in Geschichten über Mut, Eigensinn und eigene Träume ein. Wir wollen uns rebellisch anstecken lassen und erwarten mit Spannung die digitale Premiere unserer spielwütigen jüngste Gruppe!

        HAPPY END
        Theatergruppe unter der Leitung von Marc C. Behrens
        Online Premiere: Dienstag, den 23. Juni 2020 um 18 Uhr
        Online: 23.Juni, 18:00 Uhr – 25.Juni, 18:00 Uhr

        Als ob sie es geahnt hätten, widmet sich das neue Stück dieser Gruppe dem Gedankenspiel, wie die Welt nach ihrem Untergang aussieht und ob ein Weiterleben möglich ist.
        Wir werden sehen, wie Happy das Ende wird, freuen uns auf die Visionen der Jugendlichen.

        LABYRINTH DER LIEBE
        Theatergruppe unter der Leitung von Jana Oppermann
        Online Premiere: Mittwoch, den 24. Juni 2020 um 18 Uhr
        Online: 24.Juni, 18:00 Uhr – 26. Juni, 18:00 Uhr

        Gerade in Tagen wie diesen darf die Liebe nicht zu kurz kommen, denn sie wird mehr denn je auf die Probe gestellt. Und so machten sich die jungen Menschen auf, Liebe zu erkunden, um sich hoffentlich nicht in ihrem Labyrinth zu verirren.

        *Sollten Sie eine Spendenquittung benötigen, so schicken Sie uns Ihre Daten und Ihr Ticket an info@schlossplatztheater.de

        Theater für Kinder in Zeiten von Corona

        Liebe ErzieherInnen, LehrerInnen und Eltern,

        diese schwierigen Zeiten verlangen uns allen viel ab. Jetzt, wo alle Kinder wieder in die Kitas und Schulen gehen sollen, sind gerade Sie auf das äußerste gefordert.

        Das Schlossplatztheater erkennt die hohe gesellschaftliche Verantwortung, die die Theater als Orte sozialer Begegnungen für die Pandemie-Eindämmung haben, ausdrücklich an. Ebenso akzeptieren wir den grundsätzlichen Vorrang medizinisch gebotener Notwendigkeiten vor wirtschaftlichen und künstlerischen Überlegungen. Dies gilt ausdrücklich auch für eine verantwortungsvolle Exit-Strategie und eine veränderte Aufführungspraxis unter Berücksichtigung aller notwendigen Sicherheitsmaßnahmen.

        Nach den bisherigen Planungen dürfen wir ab August wieder Vorstellungen geben und möchten daher unsere Türen zuerst für Kindergarten- und Schulkinder öffnen. Wir hoffen sehr, dass Sie uns dabei unterstützen und mit ihren Kindern eine Aufführung besuchen – auf dass der Vorhang sich endlich wieder hebt und das Theater weiterleben kann.
        Selbstverständlich unternehmen wir alles, um das Infektionsrisiko zu minimieren. Wir haben ein Hygienekonzept erarbeitet, dass ständig den aktuellen Anordnungen angepasst wird. Die Zuschauerzahl reduzieren wir soweit, dass die Abstandsregelungen problemlos eingehalten werden können. Abläufe vor und nach den Vorstellungen gestalten wir so, dass keine zusätzlichen Risiken entstehen.

        Im September wird Das grüne Haus bei stark reduzierter Zuschauerzahl in unserem Theatersaal Premiere feiern. Das multimediale Musiktheater beschäftigt sich mit den Gedichten, Geschichten und Märchen der fast vergessenen Berliner Dichterin Paula Dehmel. Freuen Sie sich mit uns auf eine einfühlsame und ästhetisch anspruchsvolle Produktion!

        Wir beschließen das Jahr mit zwei Stücken, die schon seit einiger Zeit in unserem Spielplan sind. Das Märchen von der Prinzessin, die unbedingt in einem Märchen vorkommen wollte verwandelt das bekannte Bilderbuch von Susanne Straßer in ein Musiktheater für junge Zuschauer. Tomte Tummetott erweckt die wunderschöne Bildergeschichte von Astrid Lindgren mit Musik, Theater und Video zum Leben.

        Wir hoffen sehr, dass wir Sie auf eine (oder mehrere!) unserer Aufführungen neugierig gemacht haben und würden uns freuen, Sie und Ihre Kinder bald bei uns begrüßen zu dürfen. Selbstverständlich können Sie Buchungen jederzeit kostenfrei stornieren, sollten erneut Einschränkungen des öffentlichen Lebens notwendig werden oder dies in Ihrer Einrichtung geboten sein. Haben Sie weitere Fragen? Zögern Sie nicht, sich mit uns telefonisch (030 651 651 6) oder per E-Mail in Verbindung zu setzen!

        Bleiben Sie stark und gesund!
        Wir freuen uns auf Sie!

        Birgit Grimm

        Theaterleitung
        Pinoccio

        Pinocchios Abenteuer und wie er versuchte, ein richtiger Junge zu werden

        Theater mit Live-Musik für Kinder ab 5 Jahren bis 4. Klasse
        frei nach Carlo Collodi von Tobias Unterberg & Kai Schubert

        Jeder kennt die Geschichte von Pinocchio, einer Holzpuppe, die sprechen kann und ein richtiger Junge werden möchte. Bis es soweit ist, hat er viele Abenteuer zu bestehen.

        In seinem Übermut schlägt er immer über die Stränge – sehr zum Verdruss seines Vaters, dem Spielzeugbauer Gepetto. Durch seine grenzenlose Neugier, die guten und schlechten Erfahrungen und die Hilfe der Blauen Fee gelingt es ihm schließlich, ein richtiger Junge zu werden.

        Aber hat sich alles so zu getragen? Wächst Pinocchios Nase wirklich, wenn er lügt? Wurde er tatsächlich von einem Wal verschluckt? Und wer ist überhaupt dieser mysteriöse Katerfuchs, der ihm sein Geld gestohlen hat? Mit vielen Liedern, Spielfreude und rasanten Szenenwechseln springt Pinocchio zwischen Orten und Zeiten hin und her, um die wahre Geschichte seiner Abenteuer zu erzählen.

        Spiel und Gesang: Birgit Blasche und Jelena Fräntzel
        Live-Musik: Tobias Unterberg
        Regie: Kai Schubert
        Dauer: 60 Minuten

        Das Projekt ist eine Koproduktion von Morphtheater & Schlossplatztheater, ermöglicht durch die freundliche Unterstützung des Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin, Fachbereich Kultur. Vielen Dank!

        TERMINE

        Das grüne Haus

        Musiktheater für Kinder von 3 – 8 Jahren nach den Gedichten und Märchen der Berliner Dichterin Paula Dehmel

        Die Paula sitzt im Garten ihres grünen Hauses. Sie dichtet und erzählt für alle Kinder: von Tag und Nacht, von den Jahrszeiten, von Tieren, Pflanzen und den Fabelwesen, die unsere zauberhafte Welt bewohnen.

        Spielerisch und mit viel Musik und bewegten Bildern beginnt eine phantasievolle Reise durch die nahe und ferne Welt, durch verschiedene Zeiten und bis zum Mond.

        Nach der wunderbaren Interpretation von Astrid Lindgrens „Tomte Tummetott“ beschäftigt sich das HOR Künstlerkollektiv mit den zeitlos phantasievollen, einfühlsam poetischen und auch lustigen Märchen, Gedichten und Rätseln der vergessenen Berliner Autorin Paula Dehmel (1862 – 1918), die Naturerfahrung, Jahreszeiten, Wetter, Planzen und Tiere zum Thema haben. Sie bilden die Grundlage für Das grüne Haus.

        Jeder kennt das Schlaflied „Leise, Peterle, leise“, aber wer weiß schon, dass die Worte aus der Feder von Paula Dehmel stammen.

        Von und mit: Astrid Rashed (Spiel, Geige), Gabriele Nagel (Video, Akkordeon), Mareile Metzner (Spiel, Klavier, Flöten), Peter Schindler (Komposition), Sabine Mader (Bühne und Kostüm) und im Video: Juliane Werner und Roman Shamov

        Dauer: 50 Minuten

        Das Projekt ist eine Koproduktion von HOR Künstlerkollektiv & Schlossplatztheater, ermöglicht durch die freundliche Unterstützung der Stiftung Berliner Sparkasse und des Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin, Fachbereich Kultur. Vielen Dank!

        TERMINE

        • Do 15. Apr 10:00  Das grüne Haus  Musiktheater (Für Kinder von 3–8 J.)    IV
        • Fr 16. Apr 10:00  Das grüne Haus  Musiktheater (Für Kinder von 3–8 J.)    IV
        • Sa 17. Apr 16:00  Das grüne Haus  Musiktheater (Für Kinder von 3–8 J.)    II
        • So 18. Apr 16:00  Das grüne Haus  Musiktheater (Für Kinder von 3–8 J.)    II
        • Di 20. Apr 10:00  Das grüne Haus  Musiktheater (Für Kinder von 3–8 J.)    IV
        • Mi 21. Apr 10:00  Das grüne Haus  Musiktheater (Für Kinder von 3–8 J.)    IV
        • Do 22. Apr 10:00  Das grüne Haus  Musiktheater (Für Kinder von 3–8 J.)    IV
        • Fr 23. Apr 10:00  Das grüne Haus  Musiktheater (Für Kinder von 3–8 J.)    IV
        • Sa 24. Apr 16:00  Das grüne Haus  Musiktheater (Für Kinder von 3–8 J.)    II
        • So 25. Apr 16:00  Das grüne Haus  Musiktheater (Für Kinder von 3–8 J.)    II

        Blühende Randschaften * Gaststätte Aktivist

        Wir feiern 30 Jahre Wiedervereinigung. Was ist geblieben vom „Osten“ Deutschlands? LUNATIKS reist auf der Suche nach einst gelebten Idealen der Menschheit um den Globus und macht dabei auch Halt in Brandenburg. Sie wollen in Kontakt kommen mit den alten Zielen von Kommunisten und Sozialisten aber auch Oppositionellen und politischen Aktivisten. Was hat sich seit damals verändert und was ist noch brauchbar, um einen Neustart zu wagen, irgendwo ganz weit weg…

        Von und mit: Daniel Kunze, Janette Mickan, Anna-Katharina Müller, Christine Rollar, Vasko Damjanov, Nils Kretschmer, Sophie Leypold, Leo Meier, ehrliche arbeit – Freies Kulturbüro

        Eine Produktion vom LUNATIKS in Kooperation mit dem Schlossplatztheater und dem Theater Brandenburg. Gefördert im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes.

        TERMINE

          Ich möchte euch gerne kennenlernen

          Ich möchte euch gerne kennenlernen

          Eine Geisterbeschwörung
          Komposition: Heiner Frauendorf – Libretto: Julia Marx

          „Die Aufmerksamkeit anderer Menschen ist die unwiderstehlichste aller Drogen.“
          Georg Franck

          „Schau mich an!“ – Gesehen, angeschaut, beachtet zu werden, ist in unserer vom Kampf um Aufmerksamkeit geprägten Gesellschaft das wertvollste Gut. Doch was, wenn die Aufmerksamkeit der „gewöhnlichen“ Leute nicht mehr ausreicht? Unsere beiden Protagonisten setzen auf eine musikalische Geisterbeschwörung, um einen V.I.P. aus dem Jenseits zu sich zu holen. Ein groteskes Wettbuhlen um dessen Gunst entspinnt sich. Dabei hat der Geist inmitten all der Falschheiten und Oberflächlichkeiten eigentlich nur einen Wunsch: jemanden wirklich kennenzulernen. Wäre dies nur nicht so schwierig…
          Inspiriert von Gottfrieds Kellers Novelle „Kleider machen Leute“ und deren Vertonung durch Alexander von Zemlinsky, begeben sich die drei Spieler- und Sänger*innen begleitet von Marimbaphon-Klängen in das Reich der perfekt polierten Oberflächen, der Botschaften von Anziehsachen und der klemmenden Türen. Es bleiben die Fragen: Wem wollen wir noch mal alle gefallen und warum?

          Idee & Regie: Birgit Grimm
          Musikalische Einstudierung & Leitung: Insa Bernds
          Raum, Licht & Video: Felix Grimm
          Dramaturgie: Martin Brandt
          Technik: Kai Günther
          Produktionsassistenz: Teresa Thun
          Mit: Maja Lange, Johanna Malchow, Marc C. Behrens
          Marimbaphon: Sebastian Trimolt

          Das Projekt wurde gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Abteilung Kultur, das Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin, Fachbereich Kultur und den Förderkreis. Herzlichen Dank!

          TERMINE

          Gesucht: Dulzinea

          Gesucht:Dulzinea ist eine freie Interpretation der romantischen Oper Don Quichotte des französischen Komponisten Jules Massenet aus dem Jahre 1910.
          Don Quichotte und Dulzinea haben sich über das Internet kennengelernt. Sie wollen sich zum ersten Mal persönlich treffen. Er ist überzeugt, in ihr seine Traumfrau zu finden. Sie hofft, mit diesem Treffen ihre Social Media-Follower zu unterhalten. Massenets Oper wird für zwei Sänger und zwei Gitarren bearbeitet und mit neuen Texten auf Deutsch und neuer Musik verbunden. Volkstheater, neue Medien und Kammermusik treffen aufeinander, um den bitter-süßen Geschmack der Liebe 2.0 wiederzugeben: Eine eigenartige Mischung aus Fantasie und Banalität, Verstellung und Identitätssuche.

          Text, Konzept, Dramaturgie: Sophie Catherin
          Musik: Jules Massenet, Daniel Arnaldos
          Regie: Eva-Maria Weiss, Matthias Hille
          Bühne: Emmanuelle Phellipeau-Viallard
          Bearbeitung für Gitarre: Gonzalo Celis
          Deutsche Lyrics: Johannes Held
          Dulzinea: Sophie Catherin
          Don Quichotte: Johannes Held/Joa Helgesson
          Rosinante: Marco Giordani
          Burrito: Gonzalo Celis

          Das Projekt wurde gefördert durch die Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick von Berlin. Vielen Dank!

          TERMINE

          Die Paula wohnt in einem grünen Haus

          Ein Abend für die Berliner Dichterin Paula Dehmel (1862-1918)
          mit Texten, Video und Musik von und mit Astrid Rashed, Gabriele Nagel und Peter Schindler

          Paula!
          Deine Gedichte,
          Deine Reime, Deine Märchen,
          Deine Kinder, Dein Mann, Sein Werk,
          Seine Bedürfnisse, Seine Frauen, Seine Liebe,
          Deine Liebe, Deine Herkunft, Deine Freiheit,
          Deine Musik, Deine Größe, Dein Leben.

          Die Biografie von Paula Dehmel ist eine Berliner Frauenbiografie um die Jahrhundertwende.
          Zwischen jüdischer Herkunft und christlicher Ehe, offener Beziehung und Dreiecksgeschichte, im Schatten eines erfolgreichen Mannes, findet sie in Märchen und Gedichten für Kinder ihre persönliche künstlerische Ausdrucksform und Freiheit.
          In Briefen und Dokumenten, gemischt mit Texten aus ihrem Werk, will dieser Abend der zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Dichterin Aufmerksamkeit schenken.

          Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten des Bezirksamtes Treptow-Köpenick.

          TERMINE

            Eisbrenner

            EISBRENNER, 40 JAHRE BÜHNE – KALEIDOSKOP 2020

            Das Kaleidoskop ist ein fernrohrähnliches optisches Spielzeug, bei dem sich unregelmäßig liegende bunte Glasstückchen durch Spiegelung in einem Winkelspiegel zum Bild eines regelmäßigen (bei Bewegung sich ändernden) meist sechsstrahligen Sterns anordnen. Für Tino Eisbrenner klingt das wie eine Beschreibung seines Künstlerlebens. Er betritt bei dieser Tour allein die Bühne, um dem Publikum vom eisbrennerschen Kaleidoskop zu erzählen und zu singen. Von seiner Kindheit in Bulgarien oder wie er noch als Schüler, von Schiller und Brecht infiziert, die Aufnahmeprüfung an der Schauspiel-Hochschule Leipzig bestand, sich dann aber für seine Band JESSICA entschied und mit ihr zum Jugendschwarm und Popstar wurde. Wie er nach 1990 seinen Kinderträumen folgte und bei den Maya-Indianern erwachsen wurde, nach Deutschland zurückkehrte, um mit seiner Musik und seinen Texten ganz von vorn anzufangen. Eisbrenner, 2020 im vierzigsten Bühnenjubiläum, hat sein Kaleidoskop unzählige Mal gedreht und neue, bunt schillernde Sterne entdeckt.

            TERMINE

              Klangquadrat

              Musikalische Performance für Kinder von 2 – 6 Jahren

              Wie kann man Musik sichtbar machen? Diese Frage stellten sich die Komponisten und Musiker Florian Bergmann und Benedikt Bindewald und die Spielerin Minouche Petrusch und sie erfanden ein Klangquadrat aus 3×3 Tönen. Auf diesem lässt sich spielen und musizieren, singen und tanzen. Folgt man den Tönen auf den Feldern, entstehen Choreografien der musizierenden Körper im Raum, sinnlich und lustig, strengen Regeln folgend und dabei immer wieder überraschend. Manchmal müssen die drei Spieler*innen sich akrobatisch verrenken, um ihre Töne zu treffen. Manchmal sind drei einer zu viel. Und der Volkslied-Kanon »Heut kommt der Hans zu mir« wird zum schwindelerregenden Walzer, bei dem am Ende keiner mehr weiß, wer eigentlich zu wem gehört.

              Von und mit: Florian Bergmann (Klarinette), Benedikt Bindewald (Bratsche), Minouche Petrusch
              Ausstattung: Martina Schulle
              Dramaturgie: Dagmar Domrös
              Produktionsleitung: Doreen Markert, Olga Ramirez Oferil

              Dauer: 50 Minuten
              Ein Gastspiel des Theater o.N.

              TERMINE

                Tomte Tummetott

                Ein Theater mit Musik für Menschen ab 3 Jahren nach der Bilderbuchgeschichte von Astrid Lindgren

                Winter, ein alter Bauernhof, alle schlafen, alle außer einem: Tomte Tummetott. Keiner hat ihn jemals gesehen aber alle wissen, daß er über den Hof wacht. Leise schleicht Mikkel der Fuchs umher: „Nehmt euch in acht, ihr Hühner, jetzt komme ich.“ Aber Tomte paßt gut auf, daß niemandem etwas passiert in der Nacht und doch keiner hungrig bleiben muß: „Ich will gerne meine Grütze mit Dir teilen“
                Das HOR-Künstlerkollektiv erweckt die berühmte Bilderbuchgeschichte von Astrid Lindgren mit Musik, Theater und Video zum Leben.

                Von und mit: Astrid Rashed (Spiel/Geige), Juliane Werner (Spiel/Gitarre), Gabriele Nagel (Video/Akkordeon)
                Bühne & Kostüme: Sabine Mader
                Dauer: 50 Minuten
                Ein Gastspiel des HOR Künstlerkollektiv

                TERMINE

                • Sa 12. Dez 16:00  Tomte Tummetott  Musiktheater (3-6 J.)     II
                • So 13. Dez 16:00  Tomte Tummetott  Musiktheater (3-6 J.)     II
                • Mo 14. Dez 10:00  Tomte Tummetott  Musiktheater (3-6 J.)     IV
                • Di 15. Dez 10:00  Tomte Tummetott  Musiktheater (3-6 J.)     IV
                • Mi 16. Dez 10:00  Tomte Tummetott  Musiktheater (3-6 J.)     IV
                • Do 17. Dez 10:00  Tomte Tummetott  Musiktheater (3-6 J.)     IV
                • Mi 06. Jan 10:00  Tomte Tummetott  Musiktheater (3-6 J.)     IV
                • Do 07. Jan 10:00  Tomte Tummetott  Musiktheater (3-6 J.)     IV
                • Sa 09. Jan 16:00  Tomte Tummetott  Musiktheater (3-6 J.)     II
                • So 10. Jan 16:00  Tomte Tummetott  Musiktheater (3-6 J.)     II

                EVADAM

                Experimente am Mythos

                Wer hat eigentlich die Macht im Kanon der Geschichtenerzähler*innen? Welcher Mythos erschafft welche Gesellschaft und ist die Dekonstruktion der „romantischen Liebe“ noch aufzuhalten? Wie könnte eine Liebeskultur fern der Monogamie aussehen und was sagen eigentlich Eva und Adam dazu? Live-Musik und Videoprojektionen unterstützen die Suche des „Ensemble der Zerstreuten“ nach dem „Wesen der Liebe“.
                Gott als Regisseur, Adam und Eva als Prototyp von Mann und Frau und die Liebe ein Experiment in der Endlosschleife. Bei dem Versuch, dem größten Mythos aller Zeiten neue Schönheit, Macht und Einfluss einzuhauchen, trifft Gott auf seine Schauspieler*innen samt deren begrenztem Beziehungsvermögen.

                Text & Regie: Jens Vilela Neumann
                Assistenz: Frank Kegler
                Bühne & Kostüm: Nicole Timm
                Mit: Hosam Safari, Franziska Kohlhoff, Christine Wünsch, Claudia Pomares, Norman Glatzer, Jabbar Mohammadi, Ahmed Zakaria Soliman, Florian Ritter

                Paradise Garden Productions „Ensemble der Zerstreuten“

                TERMINE

                  Utopia Ltd. oder die Blüten des Fortschritts

                  Eine Punk-Operette vom Schlossplatztheater und The Metafiction Cabaret frei nach Gilbert & Sullivan

                  Das von sanften Wellen umspülte Utopia ist eine Insel voll Freude und Müßiggang. Aber die Idylle trügt und auf den zweiten Blick offenbaren sich Verfall und Lethargie. Schlaue Köpfe haben den Stillstand für sich nutzbar gemacht. Die Staatsform des dynamitgesteuerten Despotismus (die es erlaubt, den König jederzeit in die Luft zu sprengen, wenn er sich dem Willen seines Volkes widersetzt), wurde von dubiosen Beratern unterwandert. Da helfen nur ambitionierte Ideen aus anderen Teilen der Welt. Die Blüten des Fortschritts werden importiert und gedeihen prächtig – mit all ihren Nebenwirkungen und Kollateralschäden. Ein aberwitziger Reigen um Macht, Einfluss und verpfuschte Geschäfte nimmt seinen Lauf.

                  Operette trifft Punk – wilder Schlagzeugbeat auf OpernsängerInnen und der Chor ruft zur Revolution auf. Fertig ist die explosive Mischung. Das für seine ausgefallenen Musiktheaterproduktionen bekannte Schlossplatztheater und The Metafiction Cabaret, eine Band irgendwo zwischen Brecht und Burlesque, wagen sich an „Utopia Ltd. oder die Blüten des Fortschritts“ – eine steinalte Operette aus dem Jahr 1893 vom seinerzeit berühmten Dreamteam Arthur Sullivan und William Schwenck Gilbert und katapultieren sie ins 21.Jahrhundert!

                  Deutsche Rohübersetzung: Bettina Bartz, Textfassung: Steffen Thiemann
                  Bearbeitung und Liedtexte: Marc C. Behrens
                  Musikalische Bearbeitung: The Metafiction Cabaret

                  Mit: The Metafiction Cabaret (Marc C. Behrens, Kai Günther, Johanna Malchow, Richard Wutzke), Maja Lange (Sopran), Ingo Volkmer (Bariton) und dem Projektchor der Joseph-Schmidt-Musikschule

                  Regie: Birgit Grimm
                  Raum & Licht: Felix Grimm
                  Einstudierung Chor: Johannes Meißner
                  Dramaturgie: Martin Brandt

                  Ort: Reinbeckhallen Oberschöneweide, Reinbeckstr. 17, 12459 Berlin
                  Karten: 20,00 / 15,00 / 7,00 € zzgl. VVG

                  Das Projekt wird ermöglicht dank der Förderung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Abteilung Kultur, des Fachbereichs Kultur sowie der BVV des Bezirks Treptow-Köpenick von Berlin, des Förderkreis des Schlossplatztheaters und der degewo und der Kooperation und Unterstützung der Joseph-Schmidt-Musikschule Treptow-Köpenick und der Reinbeckhallen.

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                    Die Blaue Stunde

                    Klezmer und Jiddische Lieder

                    Das Berliner Klezmer-Ensemble singt und spielt Lieder und Klezmerstücke. Erinnerungen an das Leben im Stetl in Osteuropa werden zum Thema des Abends. Gesungen wird in jiddischer Sprache.
                    Das Programm „Main Cholem“ erzählt die Geschichte von einem Traum. Das Leben im jüdischen Städtchen zieht an dem Hörer vorbei. Wenn es draußen dunkel wird, dann sitzen die Menschen zusammen und erinnern sich an die Heimat, das Städtchen Belz, die erste Liebe, den ersten Walzer und den Rabbi. Die Lieder spiegeln das Leben der Menschen in allen Facetten wieder, mal sind sie traurig, mal fröhlich, mal nachdenklich.
                    Wenn die Blaue Stunde beginnt, dann lachen, weinen, schimpfen und trällern die Instrumente nach Herzenslust. Gefühlvoll, melancholisch klingt das und verzaubert doch. Die Berliner Musiker erweisen sich nicht nur als gefühlvolle und gute Sänger, sondern zeichnen sich auch durch ihre Vielseitigkeit aus.

                    Lassen Sie sich entführen in eine Blaue Stunde
                    zwischen Tag und Nacht,
                    zwischen Wachen und Träumen,
                    wenn die Dämmerung sich sanft über die Häuser legt…

                    Mit: Birgit Lorenz (Gesang, Klarinette, Flöte, Percussion), Matthias Hackmann (Gitarre, Gesang, Percussion), Ahmet Tirgil (Violine)

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                      Miosotis

                      Das Beste zum Schluss

                      Ein Liederabend, der mit größter Lebensfreude dem Tod ins Auge blickt – zum Sterben schön!

                      Miosotis begeben sich in ihrem Programm auf eine Reise an die Grenze unseres Daseins und treffen ausgerechnet dort auf ein Meer von Glanzstücken, die schöner, berührender, ja oft absurder nicht sein könnten. Mit ihrer Stimme führt Isabel Neuenfeldt durchs Programm und bedient dazu das wohl handlichste Orchester der Welt, während Giovanni Reber sie brillant an der Violine begleitet. Miosotis nähern sich zwar dem Tode – so wie wir es nun mal alle tun – zelebrieren in ihrem Liederabend jedoch eine Hymne an das Leben!
                      Lasst uns feiern!

                      Stimme & Akkordeon: Isabel Neuenfeldt
                      Violine: Giovanni Reber

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                        Sängerinnen und Sänger gesucht!

                        CHORPROJEKT MIT DEM SCHLOSSPLATZTHEATER UND THE METAFICTION CABARET

                        Wir suchen Sängerinnen und Sänger, die Zeit und Lust haben, bei einem Operetten-Crossover mitzumachen.

                        Utopia Ltd. oder die Blüten des Fortschritts
                        Eine Punk-Operette, frei nach Gilbert & Sullivan

                        In diesem Projekt stehen OpernsängerInnen und The Metafiction Cabaret gleichberechtigt auf der Bühne und vermischen klassischen Gesang mit Rock in einem Musiktheater. Um den neu geschriebenen Songs den letzten Schliff zu geben, wollen wir sie mit einem Chor unterstützen.

                        Gilbert & Sullivans bissig-satirische Operette Utopia Ltd. handelt von den Tücken des Fortschritts. Gemeinsam mit der Punk-Cabaret-Band The Metafiction Cabaret übertragen wir die Geschichte des Inselstaats Utopia ins 21. Jhdt. Zwei OpernsängerInnen und die Bandmitglieder nehmen die Rollen der Operette ein und bringen den gelangweilten Inselbewohnern die Errungenschaften der westlichen Zivilisation – die sich genauer betrachtet aber nicht als makellos erweisen.

                        Sie können sich ab sofort unter der E-Mail: dirk.klawuhn@ba-tk.berlin.de für das Projekt anmelden.

                        Projektbeginn: 29.8. (geplant)
                        Proben: 1x wöchentlich donnerstags, 18 – 21 Uhr
                        Ort: Schlossplatztheater, Alt-Köpenick 31, 12555 Berlin
                        Leitung: Johannes Meißner

                        Aufführungen und Endproben: Reinbeckhallen Schöneweide
                        Hauptprobe: 7.11., 19 Uhr
                        Generalprobe: 8.11., 19 Uhr
                        Premiere: 9.11., 19 Uhr
                        Weitere Aufführungen: 10., 14.–17., 21.– 24. November, immer 19 Uhr

                        Auch wenn Sie nicht an allen Terminen Zeit haben, sind Sie herzlich wilkommen.
                        Das Chorprojekt ist eine Kooperation mit der Musikschule Treptow-Köpenick von Berlin!

                        Wir freuen uns auf Sie!

                        Wer nichts macht, macht nichts falsch

                        Eine Stand-up-Tragedy mit Lotto und Live-Electronics

                        Narrative des Scheiterns erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Im Rahmen von „Fuckup-Nights“ erzählen Gescheiterte vor großem Publikum von ihren Misserfolgen. Warum fasziniert uns das Versagen der anderen? Freuen wir uns, dass die Fassaden des Erfolgs um uns herum endlich Risse bekommen? Hoffen wir, aus den Fehlern der anderen zu lernen? Empfinden wir Schadenfreude, Empathie, Identifikation?
                        Nehmen uns diese Geschichten die Angst vor dem Misserfolg? Vielleicht ermuntern sie uns zu Wagnissen, vielleicht trauen wir uns jetzt mehr. Oder vielleicht wird das Scheitern zu einer Kunst, die es nicht weniger perfekt zu beherrschen gilt als den Erfolg.
                        Egal: Wir stellen das Scheitern auf die Bühne und feiern das grandios Schiefgehende in einem saloppen Stand-up-Tragedy-Abend, der sich irgendwo zwischen Klanginstallation und Klassenlotterie bewegt.

                        Regie, Performance: Thorbjörn Björnsson
                        Text, Dramaturgie: Julia Marx
                        Sounddesign, Live-Electronics: Daniel Dorsch
                        & ein Special Guest pro Abend

                        Eine Produktion vom Theaterkollektiv Björnsson/Marx in Koproduktion mit dem Schlossplatztheater

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                          Gefährlich nah

                          Helena Goldt singt, interpretiert und spielt mit Chansons, Liedern und Songs aus der Dreigroschenoper, von Edith Piaf aber auch Pop-Songs von Abba und Kompositionen ihres aktuellen Albums „Gefährlich nah“.

                          Den Zuschauer erwartet eine weltumspannende Reise voller Sehnsucht, Rausch, Melancholie und Lust aufs Leben. Eine mitreisend, unterhaltende Bühnenshow für Herz, Kopf und vor allem Seele. Als Reisebegleiter mit dabei ist der italienische Ausnahme- Musiker Ludovico Fulci, der sein emotional, packendes Klavierspiel in jahrelanger Zusammenarbeit mit Ennio Morricone perfektioniert hat.

                          Gesang: Helena Goldt
                          Klavier: Ludovico Fulci

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                            Jetzt hab‘ ich mich!

                            Ein Figurentheaterstück für Menschen ab 4 Jahren

                            Auf der Suche nach einem Freund entdeckt das kleine Kuscheltier Nuff seine Gefühle: Angst, Wut, Traurigkeit – all das gehört zu einem kleinen Wesen eben dazu. Mit der Hilfe einer ganz besonderen Blume beginnt das Abenteuer in der Welt der Gefühle und eine Reise durch ein Kinderzimmer voller Überraschungen.
                            Eine Begegnung mit der Eigenheit der Gefühle und eine Ode an die Freundschaft!

                            Ein Gastspiel von Das weite Theater

                            Konzept: Michaela Bangemann & Emilia Giertler
                            Regie: Michaela Bangemann
                            Musik: Andreas Pfaffenberger
                            Ausstattung: Gesine Finder
                            Spiel: Emilia Giertler

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                              Spezies Familie


                              Die Forscher*Innengruppe „Köpenicker Wissensdurst“ befindet sich auf Spurensuche:
                              Was hat es auf sich mit dieser merkwürdigen Spezies Familie? Da gibt es Patchworker, Regenbogenfamilien, Einzelkinder, Blutsbrüder, Muttermale, Haustiere – manchmal fühlen sie sich geborgen, manchmal einsam oder verwirrt und dann fragen sie Stiefi, Baba oder Mutti: Sind wir ein Rudel, zu wem gehöre ich und was hält uns zusammen?

                              Es forschen und experimentieren: Lana Hunker, Johanna Lindert, Jennifer Marshall-Adams, Roka Paul, Amitiel Schramme, Lorna Stine Sheehan, Felicia Steinberg, Jordis Wuttke
                              Spielleitung: Julia Bulmer
                              Kostüm- und Bühnenbild: Friederike Meese

                              Das Projekt wurde gefördert durch die BVV und das Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin, Jugendamt. Vielen Dank!

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                                Die einen im Dunkel, die andern im Licht


                                Es ist das Jahr 1928. Der Schlosspalast, das erste Kino Köpenicks, lädt zur großen Eröffnung. Gezeigt wird der Film „Die einen im Dunkel, die andern im Licht“.
                                Eine Geschichte über eine Stadt zwischen Licht und Schatten. Einer der berüchtigtsten Verbrecher ist aus dem Gefängnis freigekommen und versetzt Arm und Reich in Angst und Schrecken. Der Film nimmt seinen Lauf und Fiktion und Realität verschwimmen.
                                Wahrheit wird Lüge, richtig wird falsch, schwarz wird weiß. In diesem Film Noir stellen die Jugendlichen die große Frage nach der Gerechtigkeit.
                                Wie in den 20er Jahren finden sie sich in einer Zeit gesellschaftlicher Umbrüche. Gibt es ein Happy End für den Koflikt zwischen Arm und Reich, Mann und Frau, Gut und Böse? Ist die Wirklichkeit schwarz-weiß? Grau? Oder doch bunt?

                                Mit: Ann-Cathrin Forkel, Alina Marie Glaw, Joline-Joelle Ilenz, Johanna Linke, Jonas Krack, Fynn Meinhardt, Carlotta Rossoll, Emma Stoinski, Jannik Tümmler, Aaron Henri Voigt, Eliza Klepin, Alina Zillmann
                                Spielleitung: Marc C. Behrens
                                Bühne, Ausstattung und Musik: Kai Günther

                                Das Projekt wurde gefördert durch das Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin, Jugendamt. Vielen Dank!

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                                  Fashion Fighters


                                  #OOTD! Ganz du selbst sein und immer nur die neusten und coolsten Klamotten tragen! Und dafür jeden Tag Likes aus der ganzen Welt sammeln – ein Leben als Influencer*in könnte so toll sein!
                                  Wäre da nicht dieser beängstigende Fridolin, der alles kontrolliert und dem nichts gut genug ist! Weniger anstrengend wäre es zumindest, eine Schaufensterpuppe zu werden, denn an der kann ja nichts falsch sein, oder? Oder man gibt sich vielleicht doch einfach der Qual der Wahl in der Mall hin? Brombeerrot oder himbeerrot? Was unterstreicht deine Schokoladenseite wohl am meisten?
                                  Zehn Fashion-Fighters durchtanzen, durchleuchten, durchkämpfen die Mechanismen der Modeindustrie. In der Mall, auf dem Catwalk und in digitalen Welten suchen sie nach diesem sanften Kribbeln im Bauch, das man hat, wenn man ohne Filter all die Facetten und Farben und Formen sieht, die man werden könnte.

                                  Es spielen: Laura Boucsein, Elyas Hooshmand, Mia Hößler, Klara Lange, Mareya Nindum, Edward Protzmann, Louisa Rauh, Caroline Johanna Siebert, Hanna Maria Wage, Edith Appolonia Zielinski
                                  Spielleitung: Jana Oppermann
                                  Kostüme und Bühne: Frauke Menzinger

                                  Das Projekt wurde gefördert durch die BVV und das Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin, Jugendamt. Vielen Dank!

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                                    Was Ihr wollt


                                    (kein Shakespeare Stück)

                                    Schöner wär’s, wenn’s schöner wär. Cooler Spruch. Dabei soll es nicht bleiben!
                                    Also sind sie zusammengekommen, tragen ihre Wünsche, Träume und Hoffnungen, ihre Ängste und ihre Wut zusammen. Denn gerade wissen sie nicht mehr, woran sie glauben sollen. Also ziehen sie sich zurück und probieren Gesellschaftsformen durch. Irgendwie muss das doch gehen mit einer besseren Welt, in der jede*r einzelne etwas beitragen kann. Oder nicht?
                                    Was ihr wollt sucht nach Möglichkeiten, testet Unmöglichkeiten, versucht sich in Wagnissen und ist kein Shakespeare.

                                    Es suchen: Melina Briesemeister, Lenja Daschner, Milena Amelie Jaetschmann, Julian Lawo, Johannes Romann, Hedwig Schubert, Katjana Wick, Albert Vorbau
                                    Spielleitung: Eva-Maria Reimer
                                    Kostüm- und Bühnenbild: Ingolf Watzlaw

                                    Das Projekt wurde gefördert durch das Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin, Jugendamt sowie den Jugendaktionsfonds Treptow-Köpenick. Vielen Dank!

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                                      Der Blaufraß oder die Abenteuer des Ratterich Ratz

                                      Ein Abenteuer mit viel Musik in dem sich alles um die Farbe Blau, Neugier und Mut dreht.

                                      Ein König hat in seinem Reich die Farbe Blau verboten, um den Blaufraß nicht anzulocken – denn das schreckliche Ungeheuer hat vor Urzeiten alles blaue mit Haut und Haar gefressen. Seitdem wurde es nicht mehr gesehen. Der Ratterich Ratz, ein Blauschmuggler, fragt sich, warum Blau eigentlich immer noch verboten ist. Keiner kann ihm die Frage beantworten und so macht er sich selbst auf den Weg, um das Geheimnis zu lüften. Dabei stellt er das ganze Königreich auf den Kopf.

                                      Komposition und Live-Musik: Tobias Unterberg
                                      Text und Regie: Kai Schubert
                                      Ausstattung: Frauke Menzinger
                                      Spiel und Gesang: Birgit Blasche, Jelena Fräntzel, Ingo Volkmer

                                      2. – 6. Klasse
                                      Spielzeit:
                                      70 Minuten

                                      Eine Produktion des Morphtheaters in Kooperation mit dem Schlossplatztheater

                                      Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamts Treptow-Köpenick von Berlin.

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                                        Auf & Abprall

                                        Von der Kunst, Krisen zu bewältigen!


                                        Sind Sie anpassungsfähig, belastbar, aufmerksam, tüchtig und gescheit? Sind Sie eher der verletzliche Typ, der Probleme verdrängt oder vermeidet? Sind Sie Konfrontationen ganz und gar? Wie achten Sie auf Ihre psychische Gesundheit?
                                        Auf humorvolle und dramatische Weise widmet sich das „Ensemble der Zerstreuten“ der Frage, warum manche Menschen widerstandsfähiger sind als andere und welches Geheimnis hinter einem gesunden Selbstvertrauen steckt. Eine universelle Lösung gibt es nicht, dafür aber verschiedene Perspektiven aus unterschiedlichen Kulturen. Die gemeinsame Suche nach „dem Schlüssel zur Widerstandsfähigkeit“ wird von Livemusik begleitet.


                                        Das P.G.P. Ensemble der Zerstreuten sind: Amer Alatrash, Milad Akhoi, Habibullah Bigzada, Nadym Hwry, Franziska Kohlhoff, Sarah König, Diana Londono, Claudia Pomares, Houssam Safari, Christine Wünsch und Jens Vilela Neumann (Regie).
                                        Bühne und Kostüm: Nicole Timm
                                        Technische Betreuung: Susi Wolff

                                        Gefördert vom Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin, Fachbereich Kultur.

                                        Mehr über P.G.P. unter www.paradisegardenproductions.com

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                                          Replay

                                          Ein musikalisches Live-Hörspiel

                                          Wann war der erste Wunsch, die erste Lüge, die erste Fiktion? Wann war die erste Achterbahnfahrt, der erste Rausch, das erste Scheitern? Wann war das erste Mal? Können wir seine Magie erneut heraufbeschwören? Das first time feeling ist verschwunden, es liegt unter den Ruinen unserer Gewohnheiten verschüttet – oder wurde vielleicht sogar umgebracht.

                                          In REPLAY versuchen drei Angestellte eines Tonstudios, das Prickeln des Unbekannten und die Begeisterung der Unerfahrenen zu rekonstruieren. Mithilfe von Gesang und Musik verschaffen sie sich Zutritt in die Unterwelt, in das Reich des Toten und Vergangenen, um die verlorenen Gefühle und Erinnerungen zurückzuholen. Doch wie im Orpheus-Mythos kann man dem Vermissten nicht direkt in die Augen schauen – sonst verliert man es für immer. Der Rück-Blick führt zum Verlust der Geliebten, verbannt sie zurück in die Domäne der Schatten. Aber sind nicht alle Erinnerungen letztlich nur Schatten der einstigen Erfahrungen, die nicht aus dem Reich der Vergangenheit zu erretten sind? Verzerren und verdecken die ehrgeizigen Wörter, mit denen wir unsere Erinnerungen abspeichern, nicht das ursprüngliche Erlebnis? Ist es vielleicht dort gestorben, das erste Mal, unter den Trümmern der Konservierungsversuche durch Sprache?
                                          REPLAY ist ein live produziertes, szenisch-musikalisches Hörspiel, das sich auf eine intensive Suche in und unter diesen Trümmern begibt. Die drei Darsteller forschen nach Erinnerungen und Sehnsüchten, konfrontieren die Verfälschung, Verzerrung und Aktualisierung der Vergangenheit in der Gegenwart, sie spüren dem Rhythmus des Loops und seinen Unterbrechungen nach und jagen, wenn schon nicht das erste Mal, so doch wenigstens dessen Mörder. Das erste Mal wurde nämlich offenbar kaltblütig umgebracht, und wir wissen noch nicht, von wem. Dabei hätten wir doch so gerne einen Schuldigen.
                                          Wie ist eigentlich der Stand der Ermittlungen?



                                          Regie: Thorbjörn Björnsson
                                          Dramaturgie, Text: Julia Violetta Marx
                                          Mit: Tobias Christl (Sounddesign, Arrangement, Keyboards), Evdoxia Filippou (Schlagzeug), Thorbjörn Björnsson (Performance)

                                          Das Projekt ist eine Kooperation mit dem Schlossplatztheater, gefördert durch das Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin, Fachbereich Kultur.


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                                            The Bats in the Belfry


                                            Tom Waits Songs

                                            Isabel Neuenfeldt und Michael Korn brechen auf ins gelobte Land, um ihm, dem Verehrtesten zu begegnen: Tom Waits! Von den Abenteuern, die ihnen auf dieser Reise widerfahren, berichten sie auf ihre sehr eigene Art und Weise.

                                            Mit: Isabel Neuenfeldt (Stimme & Akkordeon) und Michel Korn (Tuba, Posaune & Glockenspiel)

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                                              Pierrot Lunaire


                                              Melodram in drei Akten von Arnold Schönberg

                                              Arnold Schönberg schrieb seinen Pierrot Lunaire 1912 in Berlin. Das Stück verbindet Poesie, neue Musik, Expressionismus und Symbolismus. Es ist eines der ersten Werke, die den Weg zur musikalischen Gegenwart erkunden, in der Innovation, Freiheit und die Ergründung der Konflikte des modernen Menschen künstlerisch umgesetzt werden.
                                              Einundzwanzig vertonte Gedichte umreißen Pierrots bizarre, neurotische und groteske Gestalt. Pierrot ist eine Allegorie der Kunst, denn in dieser so kontrastreichen Figur ist die innere Welt des Künstlers – und des Menschen überhaupt – enthalten: Die Inspiration, das seelische Leid, die schöpferische Energie. Leidenschaften, die das Kunstwerk und das menschliche Leben prägen.
                                              Gemeinsam mit Steffen Thiemann möchte das junge Ensemble Rubin Schönbergs Pierrot Lunaire um diese bildnerische Komponente erweitern und sich auch auf dieser Ebene dem Werk nähern.

                                              Das Ensemble Rubin gründete sich an der Musikhochschule Leipzig aus dem Wunsch heraus, die Wurzeln unserer musikalischen Gegenwart zu erkunden. Steffen Thiemann ist Autor, Performer und Grafiker. Er lebt in Berlin und in der Uckermark.

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                                                Inside The Endless House


                                                MUSIK-THEATER-INSTALLATION

                                                Text von Steffen Thiemann. Mit Songs für Sopran und Mezzosopran und elektronischen Kompositionen für Celli und Mehrkanal-Zuspiel von Helmut Oehring auf Manifeste und Raumkonzepte Friedrich Kieslers in der Soundproduktion und Klangregie von Torsten Ottersberg

                                                Rennt EUCH EURE Köpfe am leeren Raume ein! Wir müssen was zum Lachen haben! Friedrich Kiesler

                                                Inspiriert von den Raumkonzepten und Manifesten des Architekten und Visionärs Friedrich Kiesler begibt sich die Junge Oper Berlin auf die Suche nach einer Behausung für das 21. Jahrhundert.

                                                Am Anfang ist die Krise. Immer. Die Bühne schwebt im Raum. Die Darsteller fallen aus ihren Rollen. Das Endless house ist ein Tornado. Alles ist in Bewegung. Der Körper, der Geist, die Materie. Die Poesie des rechten Winkels krümmt sich vergeblich im Kreis. Das Wort ist nur noch ein Ton. Eine Farbe. Oder nur ein Bild. Oder eine andere Geschmacksrichtung. In die kann man weitergehen. Mit oder ohne Plan. Der Rest ist Musik. Ein Rauschen, eine Rückkopplung, eine Frequenz im Ohr. Wo ist oben und wo ist unten? Wer macht den ersten Schritt? Habt keine Angst! Ihr werdet willkommen sein.

                                                „Im ‚Endless House‘ treffen wie im Leben alle Endpunkte aufeinander… Die Ereignisse des Lebens sind eure Hausgäste.“, schreibt Kiesler. Raum und Leben gehören zusammen. Doch wie sieht der Raum aus, in dem wir leben wollen? Also suchen wir eine Anleitung, eine Konstruktionszeichnung, ein Manifest – doch in den vielen Möglichkeiten und unendlichen Querverweisen verheddern wir uns und drohen, den Verstand zu verlieren. Dagegen gibt es bestimmt auch ein Manifest. Oder?

                                                Ein Raumforscher hält die Enden in der Hand und sucht den Anfang. Der Gesang zweier Sirenen führt ihn in das Chaos, aus dem er kommt. Sie betören mit fesselndem Gesang. Die Geschwindigkeit wird schwindelerregend und der Raumforscher muss trotz seines akrobatischen Talents vor der Übermacht der sich bald als Gewöll manifestierenden Ideen kapitulieren – jeden Abend neu in einer tragisch-komischen Musik-Theater-Installation.

                                                Spielort:
                                                Reinbeckhallen, Reinbeckstraße 17, Oberschöneweide

                                                Anfahrt:
                                                vom Alexanderplatz ca. 35 Minuten; S9, S45, S46 oder S 47 bis S Schöneweide, von dort Tram 67 oder 60 bis direkt vor die Reinbeckhallen (Haltestelle: Firlstr.) oder vom Alexanderplatz mit dem Auto ca. 25 Minuten.


                                                Mit: Maja Lange (Sopran), Sophie Catherin (Mezzosopran), Matthias Hille (Schauspieler & Pantomime)
                                                Idee & Regie: Birgit Grimm
                                                Raum & Licht: Felix Grimm
                                                Ausstattung: Angelika Ludwig
                                                Musikalische Einstudierung: Insa Bernds
                                                Cello-Einspielung: Mathis Mayr
                                                Dramaturgie: Martin Brandt

                                                Das Projekt wurde gefördert durch den Fachbereich Kultur sowie die BVV des Bezirks Treptow-Köpenick von Berlin, den Förderkreis des Schlossplatztheaters und die degewo. Wir bedanken uns bei der Friedrich und Lillian Kiesler-Privatstiftung Wien und der Stiftung Reinbeckhallen für die freundliche Unterstützung.

                                                reinbeckhallen-logo

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                                                  Karl Marx – Seiner Nützlichkeit wegen

                                                  Zu seinem 200. Geburtstag mit Gina und Frauke Pietsch

                                                  Verfälscht, verlacht, verteufelt, zum alten Eisen erklärt, durch den Zusammenbruch eines Experiments der Unteren schienen seine Widersacher bestätigt. Schien, sei betont. Denn die Kämpfe zwischen den Klassen sind nicht verschwunden, wenn auch ihre Formen sich veränderten. Sein „Die Proletarier haben nichts zu verlieren als ihre Ketten. Sie haben eine Welt zu gewinnen“, ist wahr wie eh.
                                                  200 Jahre – ein Geburtstag, den wir feiern wollen mit Liedern der Revolutionen vor und nach seiner Zeit. Mit Texten seiner Werke und mit dem Erzählen seines Lebens. Gina und Frauke Pietsch tun das für ihn, für Engels, für Jenny, für uns, für die Unteren der Welt.


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                                                    Suzanna

                                                    Suzanna

                                                    Lieder von Alexandra, russische Romanzen & Lieder der Roma mit Suzanna

                                                    Suzanna ist eine der wichtigsten, schönsten Stimmen im heutigen Berlin. Immer wieder tauchen die melancholischen Lieder von Alexandra in Suzannas Programmen auf und erzielen besondere Wirkung. Mit ihrer dunklen Stimme ist sie wie geschaffen für einen Abend mit Liedern von Alexandra, der Roma und russischen Romanzen.

                                                    Mit: Suzanna (Gesang), Vladyslav Urbansky (Akkordeon), Valery Pysarenko (Gitarre) & Daniel Weltlinger (Geige)

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                                                    • So 13. Dez 17:00  Suzanna  Konzert

                                                    Der kleine Angsthase

                                                    Ein Stück mit Musik nach dem Bilderbuch von Elizabeth Shaw für Menschen ab 5 Jahren


                                                    Der kleine Angsthase fürchtet sich vor Vielem – Gespenster, Wasser, Hunde, Räuber. Zudem behütet und warnt ihn seine Großmutter in Übermaßen vor der vermeintlich gefährlichen Außenwelt. Angesichts der Gefahr jedoch, die einem kleinen Freund durch den bösen Fuchs droht, vergisst der kleine Angsthase jegliche Warnungen – mutig rettet er den kleinen Uli. Für seine Kameraden wird er so zum Helden und zu einem bewunderten Mitglied der Hasengemeinschaft.
                                                    Ein Stück über Angst, Mut und Freundschaft.


                                                    Von und mit: Astrid Rashed (Spiel/Geige), Juliane
                                                    Werner (Spiel/Gitarre), Roman Shamov (Spiel/
                                                    Percussion), Gabriele Nagel (Video/Akkordeon)
                                                    Bühne & Kostüme: Sabine Mader
                                                    Musik: Peter Schindler
                                                    Dauer: 60 Minuten
                                                    Ein Gastspiel des HOR Künstlerkollektiv


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                                                      Firiwizi Naseweis

                                                      Clowneskes Theater mit Figuren und Live-Musik für Kinder ab 2 Jahren


                                                      Ein Kontrabass, ein Ton, ein Lied. Ein Loch, ein Schlitz, eine Klappe, ein Geräusch. Da war doch was? Eine kleine Nase lugt hervor. Ist der Bass bewohnt?
                                                      Mäuse erscheinen und verschwinden, wie es ihnen gerade passt.
                                                      Was soll man mit diesen vorwitzigen Überraschungsgästen machen? Musik!
                                                      Zusammen!


                                                      Spiel: Martina Couturier Musik: Carsten Wegener
                                                      Künstlerische Begleitung: I. Hegen, P. Albersmann,
                                                      C. Ahlhelm Figuren: Petra Albersmann
                                                      Dauer: 30 Minuten plus Nachspiel
                                                      Ein Gastspiel des Theater Couturier


                                                      TERMINE

                                                        DAS PORTAL



                                                        Das Portal, welches von einer Welt in eine andere führt, ist beschädigt – die Begegnungen der Bewohnern beider Welten sind wirr.Die Verflechtungen werden stärker und beeinflussen die Geschehnisse enorm. Es entsteht ein Strudel aus Ereignissen die nicht mehr Rückgängig gemacht werden können und alles mit sich zieht.Die zwei verschiedenen Seiten sind stellvertretend für Kindheit und Erwach-sensein, Fantasie und Realität oder Vertrautheit und Fremde. Welche Auswir-kungen haben Ängste und Vorurteile oder Vertrauen und Neugier?Schliesslich steht die Frage im Raum, was mit dem Portal geschehen soll: bleibt es geöffnet, wird es verschlossen oder sogar zerstört?

                                                        Mit: Shawna Drews, Julie Haensel, Fynn Meinhardt, Livia Meyer, Elisa Molter, Cecile Müller, Anna Schinkel, Emily Schulhof, Michelle Teichert, Michelle Tran, Jaqueline Trost, Enno Wilimzig, Adrian Windmüller

                                                        Leitung Theater: Daniel Drabek und Felix Wunderlich

                                                        Leitung Schule: Gunnar Kaltof




                                                        Eine Theaterperformance von und mit SchülerInnen des WPU Klasse 7 der Schule an der Dahme über den Umgang mit fremden Welten entstanden in Kooperation mit dem Schlossplatztheater im Rahmen von Tusch – Theater und Schule. 

                                                        Tusch Logo

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                                                          ANGST FREI HAUS



                                                          Mit Angst gekommen und mit Mut gegangen
                                                          Du kommst nach Hause, platzt fast vor Stolz und da ist niemand, dem du von deinem Erfolg berichten kannst! Oh man! Stattdessen ganz allein, die ganze Nacht – immerhin die ganze Wohnung nur für dich! Alles, was Mama verboten hat, kannst du jetzt machen. Angst? Neee, die hast du nicht! Zumindest nicht, solange es nicht im Schrank knatscht und röchelt. Wer ist hier der größte Angsthase im ganzen Universum? Du? Oder der, der sich da im Schrank versteckt und zittert und bibbert? Oder gar sein böser Verfolger, dieser aufgeblasene Superschurke, der den Angsthasen aus dem Schrank wie ein Schatten folgt?
                                                          Ein heiter bis schattiges Stück über das Alleinsein, Angst haben und Held:in sein.

                                                          Es spielen die Superschisser, Superhelden, Superschurken: Malika Jule Andryszak, Samuel Castellano Castillo, Luis Ian Emanoel Gruel, Elyas Hooshmand, Mia Hößler, Mathilde Luise Jesse, Kolja König, Hella Malin Müller, Mareya Nindum, Caroline Johanna Siebert, Edith Zielinski

                                                          Spielleitung: Jana Oppermann



                                                          Das Projekt wurde gefördert durch das Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin/Jugendamt.


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                                                            LIQUID SOUL

                                                            Musik aus Luft und Wasser – „Sudah mandi – Heute schon gebadet?“



                                                            Konzertreisen führten die Köpenicker Künstler Gert Anklam und Beate Gatscha um die halbe Welt. Überall trafen sie auf faszinierende Klänge und wunderbare Musiker und ließen sich inspirieren zu ihrem bezaubernden Konzertprogramm „Musik aus Luft und Wasser“.
                                                            In der intimen Atmosphäre des Schlossplatztheaters stellen sie ihr neues Programm „Sudah mandi – Heute schon gebadet?“, inspiriert durch drei Studienaufenthalte auf Bali, vor. Im Mittelpunkt des Programms steht ein kurioses wie exklusives Instrument – die Wasserstichorgel. Dritter Musiker im Ensemble ist der bekannte Tablavirtuose Ravi Srinivasan. Als gebürtiger Malaie bringt er seinen musikalischen Background mit in dieses klangvolle Programm ein. Gemeinsam studierten sie in diesem Jahr Musik auf Bali und stellen im Konzert ihre neue CD mit Inspirationen ihrer gemeinsamen Reise vor.

                                                            Mit: Beate Gatscha (Wasserstichorgel, Hang, Gender Wayang), Gert Anklam (Saxophone, Wasserstichorgel, Gender Wayang, Suling), Ravi Srinivasan (Tabla, Perkussion, Gesang)

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                                                              Wunderland


                                                              WUNDERBAR – Was würden die Schüler der Lewis Carroll Schule nur ohne ihre Klassensprecherin tun? Sie ist allseits beliebt. Sie sorgt für Ordnung. Jeder wäre gern wie sie. Doch die Neue in der Klasse kann sich über all das nur wundern.
                                                              WUNDERSAM – Wenn plötzlich die Welt Kopf steht. Wenn in unterschwelligen Mienen Ängste geschürt werden, anstatt sie abzubauen. Wenn der Holzfäller den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr findet. Wenn dadurch der Schule für Dummheiten die Holzköpfe ausgehen. Wenn der Reiseführer den Weg verloren hat und die Hellseherin nur noch schwarzsieht.
                                                              WUNDERVOLL – Die ganz großen Probleme passen manchmal durch das kleinste Schlüsselloch. Dahinter offenbart sich die sonderbare Welt der Phantasie. Den eigenen Weg findet man nicht. Man baut ihn sich. Und mit etwas Glück führen unsere Wege sogar zueinander. Soweit, so märchenhaft. Bleibt nur die Frage: Wer ist eigentlich Alice?


                                                              Mit: Ann-Cathrin Forkel, Alina Marie Glaw, Joline-Joelle Ilenz, Johanna Linke, Jonas Krack, Fynn Meinhardt, Carlotta Rossoll, Hannah Smeibidl, Emma Stoinski, Jannik Tümmler, Aaron Henri Voigt, Eliza Winter, Alina Zillmann
                                                              Spielleitung: Marc C. Behrens
                                                              Bühne, Ausstattung und Musik: Kai Günther

                                                              Das Projekt wurde gefördert durch das Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin, Jugendamt und die BVV Treptow-Köpenick von Berlin.


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                                                                Djndr


                                                                Da glaubt jemand eine gute Idee zu haben: Shakespeare! Als Western! Und die Texte von Männern und Frauen werden getauscht!
                                                                Was als vermeintlich innovativer Ansatz daherkommt, entpuppt sich für die Spieler*innen des Stücks jedoch als die gleiche miese sexistische Kackscheiße wie eh und je, nur diesmal anders rum. Anstatt zu jammern, machen sie nicht mehr mit und beginnen die Verhältnisse zu ändern, und zwar hier und jetzt! Denn wie Mary Beard schreibt: „Wenn Frauen vorgeben, Männer zu sein, mag dies nach einer kurzfristigen Lösung aussehen, aber sie trifft nicht den Kern des Problems.“ Also, packen wir es an!


                                                                Mit: Katharina Alles, Johannes Romann, Ferdinand Vorbau, Helena Weinkauf, Katjana Wick, Justine Wiethan, Josefin Zech
                                                                Spielleitung: Eva-Maria Reimer
                                                                Bühne und Kostüme: Ingolf Watzlaw
                                                                Musik: Johannes Meißner
                                                                Poetry Slam: Tansasgol Sabbagh

                                                                Das Projekt wurde gefördert durch das Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin, Jugendamt und die BVV Treptow-Köpenick von Berlin.


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                                                                  Architektinnen der Träume

                                                                  Schläfst du noch oder träumst du schon?


                                                                  Nachts, wenn du im freien Fall in deine Träume rauschst, dann fängt dein Kuscheltier dich auf. Dann erwachen deine Hirngespinste. Wer willst du sein, wenn du erwachst? Verspielt, tänzerisch, bildhaft und fragmentarisch zeigt diese kollektive Stückentwicklung die fantastischen Traumwelten der 9 Darstellerinnen zwischen 7 und 12 Jahren. Als Gefährten, Gegenspielerinnen, Beschützerinnen und Architektinnen der Träume sind ihre Kuscheltiere bei allen nächtlichen Abenteuern bei ihnen.


                                                                  Es träumen: Laura Boucsein, Mia Hößler, Mathilde Luise Jesse, Klara Lange, Hella Malin Müller, Mareya Nindum, Caroline Johanna Siebert, Charlotte Marie Socha, Hanna Maria Wage, Edith Appolonia Zielinski
                                                                  Spielleitung: Jana Oppermann
                                                                  Bühnenbild: Frauke Menzinger und Jana Oppermann
                                                                  Kostüm: Frauke Menzinger
                                                                  Aufnahmen, Sounds: Till Denter

                                                                  Das Projekt wurde gefördert durch das Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin, Jugendamt, die BVV Treptow-Köpenick von Berlin und die Berliner Volksbank.


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