Category Archives: Junge Oper Berlin

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Die Reise zum Mond

Eine fantastische Oper von Jacques Offenbach

Nichts hat die menschliche Fantasie so angeregt, wie der naheliegende, unerreichbare, geheimnisvolle Erdtrabant – der Mond.
Das ist nicht erst so, seit Jules Verne 1875 in seinem Roman „Von der Erde zum Mond“ auf die Idee kam, in einer Kanonenkugel zum Mond zu reisen. Bereits hundert Jahre früher besichtigte ein Erdensohn den Mond – so behauptet es jedenfalls Cyrano de Bergerac in seinem satirischen Roman „Die Reise zum Mond und zur Sonne“. Für Offenbach war die Idee von einer Mondreise willkommener Anlass für spritzige Musik und ausgelassenes Spiel mit Rhythmen, Tönen und Geräuschen.
Prinz Übermut nervt seine königlichen Eltern auf der Erde so lange, bis sie ihn auf den Mond schießen. Wunderbarerweise trifft er dort die Prinzessin Fantasie. Beide sind so verschieden wie Tag und Nacht – aber müssen sie sich deshalb bekämpfen wie ihre Eltern? Gibt es vielleicht doch eine gemeinsame Sprache zwischen zwei so seltsam fremden Wesen? Zuschauer mit guten Ohren können sogar ein bisschen Mondsprache lernen.

Musikalische Einrichtung: Erik Kross
Text: Bettina Bartz
Regie: Gerald Gluth
Ausstattung: Reinhardt Grimm
Lichtdesign: Felix Grimm
Dramaturgie: Bettina Bartz
Musikalische Leitung/Klavier: Robert Nassmacher/Insa Bernds
Es singen und spielen:
Birgit Wagner / Constanze Morelle
Wolfram B. Meyer
Ingo Volkmer

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Hänsel und Gretel mit ohne Pfefferkuchen

Oper frei nach Engelbert Humperdinck und Adelheid Wette
Hänsel und Gretel sitzen vor dem Fernseher und langweilen sich. Selbst die Nachricht, daß Hexen in den Müggelbergen ihr Unwesen treiben, beeindruckt Hänsel überhaupt nicht, während Gretel sicherheitshalber den Fernseher ausschaltet. Ziemlich affig, findet Hänsel.
Da schaltet sich der Fernseher prompt von selbst ein, und die beiden werden von der merkwürdigen Person, die gerne für eine Hexe gehalten werden möchte, in eine unheimliche Geschichte hineingezogen.
Ihr Kinderzimmer wird zum Knusperhäuschen und der Fernseher wird zum Backofen. Das knuspert!

Textfassung: Steffen Thiemann
Regie: Dirk Rave
Ausstattung: Kathrin Göpfert
Mit: Agnes Dasch, Birgit Wagner, Ingo Volkmer
Klavier: Insa Bernds
3. – 6. Klasse, Spielzeit: 80 min

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    Inside The Endless House

    MUSIK-THEATER-INSTALLATION

    Text von Steffen Thiemann. Mit Songs für Sopran und Mezzosopran und elektronischen Kompositionen für Celli und Mehrkanal-Zuspiel von Helmut Oehring auf Manifeste und Raumkonzepte Friedrich Kieslers in der Soundproduktion und Klangregie von Torsten Ottersberg

    Rennt EUCH EURE Köpfe am leeren Raume ein! Wir müssen was zum Lachen haben! Friedrich Kiesler

    Inspiriert von den Raumkonzepten und Manifesten des Architekten und Visionärs Friedrich Kiesler begibt sich die Junge Oper Berlin auf die Suche nach einer Behausung für das 21. Jahrhundert.

    Am Anfang ist die Krise. Immer. Die Bühne schwebt im Raum. Die Darsteller fallen aus ihren Rollen. Das Endless house ist ein Tornado. Alles ist in Bewegung. Der Körper, der Geist, die Materie. Die Poesie des rechten Winkels krümmt sich vergeblich im Kreis. Das Wort ist nur noch ein Ton. Eine Farbe. Oder nur ein Bild. Oder eine andere Geschmacksrichtung. In die kann man weitergehen. Mit oder ohne Plan. Der Rest ist Musik. Ein Rauschen, eine Rückkopplung, eine Frequenz im Ohr. Wo ist oben und wo ist unten? Wer macht den ersten Schritt? Habt keine Angst! Ihr werdet willkommen sein.

    „Im ‚Endless House‘ treffen wie im Leben alle Endpunkte aufeinander… Die Ereignisse des Lebens sind eure Hausgäste.“, schreibt Kiesler. Raum und Leben gehören zusammen. Doch wie sieht der Raum aus, in dem wir leben wollen? Also suchen wir eine Anleitung, eine Konstruktionszeichnung, ein Manifest – doch in den vielen Möglichkeiten und unendlichen Querverweisen verheddern wir uns und drohen, den Verstand zu verlieren. Dagegen gibt es bestimmt auch ein Manifest. Oder?

    Ein Raumforscher hält die Enden in der Hand und sucht den Anfang. Der Gesang zweier Sirenen führt ihn in das Chaos, aus dem er kommt. Sie betören mit fesselndem Gesang. Die Geschwindigkeit wird schwindelerregend und der Raumforscher muss trotz seines akrobatischen Talents vor der Übermacht der sich bald als Gewöll manifestierenden Ideen kapitulieren – jeden Abend neu in einer tragisch-komischen Musik-Theater-Installation.

    Spielort:
    Reinbeckhallen, Reinbeckstraße 17, Oberschöneweide

    Anfahrt:
    vom Alexanderplatz ca. 35 Minuten; S9, S45, S46 oder S 47 bis S Schöneweide, von dort Tram 67 oder 60 bis direkt vor die Reinbeckhallen (Haltestelle: Firlstr.) oder vom Alexanderplatz mit dem Auto ca. 25 Minuten.

    Mit: Maja Lange (Sopran), Sophie Catherin (Mezzosopran), Matthias Hille (Schauspieler & Pantomime)
    Idee & Regie: Birgit Grimm
    Raum & Licht: Felix Grimm
    Ausstattung: Angelika Ludwig
    Musikalische Einstudierung: Insa Bernds
    Cello-Einspielung: Mathis Mayr
    Dramaturgie: Martin Brandt

    Das Projekt wurde gefördert durch den Fachbereich Kultur sowie die BVV des Bezirks Treptow-Köpenick von Berlin, den Förderkreis des Schlossplatztheaters und die degewo. Wir bedanken uns bei der Friedrich und Lillian Kiesler-Privatstiftung Wien und der Stiftung Reinbeckhallen für die freundliche Unterstützung.

    reinbeckhallen-logo

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      Schattenlos

      SCHATTENLOS

      Kammeroper von Margarete Huber & Steffen Thiemann, die den Horror unserer von Gier zerfressenen Gegenwart mit neuen Tönen zum Klingen bringt.

      Der Verlust ist nicht zu übersehen.
      Peter Schlemihl hat keinen Schatten.
      Dieser ist ihm nicht verloren gegangen, sondern er hat ihn veräußert an den Grauen Mann. Der Preis dafür, war kein geringer. Ein Sack Geld, dessen Vorrat unerschöpflich ist.
      Peter Schlemihl ist ein wohlhabender, und somit angesehener Mann geworden, dessen Reichtum die Unannehmlichkeiten eines schattenlosen Daseins mehr als aufwiegt.
      Der einstige Makel ist in einer Gesellschaft der Schattenlosen längst zum Erkennungszeichen der Wohlhabenden geworden. Aber alles Glück der Welt währt nicht ewig. Peter Schlemihls Schatten ist zurückgekehrt, überzeugt davon, seinem ehemaligem Herrn ein Tauschgeschäft zu unterbreiten, welches dessen Not, als ein Schattenloser zu leben, endlich lindern könnte. Doch Peter Schlemihl zeigt sich wenig begeistert. Sein eigener Schatten ist ihm merkwürdig fremd und ungeheuer.

      Die 200 Jahre alte Novelle von Adelbert von Chamisso Peter Schlemihls wundersame Geschichte wird neu erzählt.
      Peter Schlemihl ist auf seiner Reise in der Gegenwart angekommen, in der nichts einen Wert hat, was sich nicht verkaufen lässt. Der Verlust des eigenen Schattens ist dabei nur ein Geschäft von vielen. Die Träume der Romantiker sind in der menschlichen Wertschöpfungskette längst ein billiges Label für den schönen Schein.

      Komposition: Margarete Huber
      Libretto: Steffen Thiemann
      Musikalische Leitung/Klavier: Insa Bernds
      Idee & Regie: Birgit Grimm
      Licht & Raum: Felix Grimm
      Mit: Nicolás Lartaun & Benoit Pitre

      Uraufführung: Freitag, 09.11.2018, 20 Uhr

      Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Abteilung Kultur, das Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin, Fachbereich Kultur, den Förderkreis, die BVV Treptow-Köpenick von Berlin, die Berliner Volksbank und die degewo.
      Herzlichen Dank!

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        Der Zwerg

        DER ZWERG

        Musiktheater unter Verwendung der Musik aus „Der Zwerg“ von Alexander von Zemlinsky, frei nach der Novelle „Der Geburtstag der Infantin“ von Oscar Wilde

        Wie kann man einen Menschen zum Geburtstag überraschen, der schon alles hat? Guter Rat ist teuer. Doch die Überraschung gelingt. Das Geschenk des Abends. Der Zwerg. Clara glaubt, ihren Augen nicht zu trauen. Etwas so abstoßendes hat sie in ihren kühnsten Träumen nicht zu wünschen gewagt. Sie beginnt ein bitterböses Spiel, ohne Rücksicht auf Verluste und angefeuert von den Followern im Netz.

        Basierend auf Zemlinskys Oper (frei nach der Novelle „Der Geburtstag der Infantin“ von Oscar Wilde) wird die Geschichte eines Zwerges erzählt, der nicht ahnt, dass er den gängigen Konventionen und Vorstellungen nicht entspricht – sah er sich doch selbst nie im Spiegel. Er spiegelt sich nur in den Blicken der Menschen. Er deutet sie falsch. Ihr Lachen empfindet er als Kompliment.

        Auszüge der Musik Zemlinskys vermischen sich mit Gesang und elektronischen Klängen zu einem modernen Soundtrack für dieses Musiktheater über einen Aussenseiter, der nicht den Normen entspricht; über falsche Gefühle und das Leid eines Sängers, dessen Lied verstummt, sobald er erkennt, welches Spiel mit ihm gespielt wird. In Zeiten virtueller Hexenjagden, in der ganz normale Menschen per Klick zum Zwerg gemacht werden, bekommt dieses alte Thema eine neue Wendung.

        Text: Steffen Thiemann
        Audioproduktion: Torsten Ottersberg
        Musikalische Leitung/Klavier: Insa Bernds
        Idee, Regie, Raum: Birgit Grimm
        Licht, Video, Raum: Felix Grimm
        Dramaturgie: Martin Brandt
        Maske: Angela Mattheus
        Technik: Robert Lehmann

        Mit: Maja Lange (Sopran), Polly Ott (Sopran), Mark Jurgenson (Tenor), Ingo Volkmer (Clowns)

        Uraufführung: Freitag, 02.12.2016, 20 Uhr

        SONDERPREIS: Zwei Erwachsene in Begleitung von Jugendlichen bezahlen bei den 20-Uhr-Vorstellungen jeweils 11€, die Jugendlichen 5€.

        Das Projekt wurde gefördert durch den Fachbereich Kultur und die Bezirksverordnetenversammlung des Bezirks Treptow-Köpenick von Berlin, den Regierenden Bürgermeister von Berlin – Senatskanzlei, Abteilung für kulturelle Angelegenheiten, den Förderkreis des Schlossplatztheaters und private Spenden. Herzlichen Dank!
        Photos: Marcus Lieberenz

         

        SPIElPLANÄNDERUNG
        Wir möchten darauf hinweisen, dass am 2., 3. und 6. Mai 2017, anders als im gedruckten Spielplan veröffentlicht, keine Vorstellungen von „Der Zwerg“ stattfinden. Wir bitten für die Änderung um Verständnis!

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          DYMAXION OPERA

          A LOCAL OPERA FOR GLOBAL PEOPLE IM GROSSEN WINDKANAL ADLERSHOF
          Musiktheater inspiriert von der Weltsicht Richard Buckminster Fullers im Großen Windkanal Adlershof mit Liedern für Sopran, Bariton, Akkordeon und vorproduziertes Zuspiel von Helmut Oehring (basierend auf Ausschnitten aus dem Textbuch von Steffen Thiemann), Arrangements, Electronics & Produktion von Torsten Ottersberg, Libretto von Steffen Thiemann.
          Regie: Birgit Grimm
          Licht- & Video, technische Leitung: Felix Grimm
          Akkordeoneinspielung: Heiner Frauendorf
          Dramaturgie: Martin Brandt
          Musikalische Einstudierung: Insa Bernds
          Technik: Robert Lehmann
          Mit: Sibylle Fischer (Sopran), Ingo Volkmer (Bariton)

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          DREI
          Dymaxion Opera ist ein apokalyptischer Sirenengesang für Ein-, und Austänzer. Der Windkanal wird zum Luftschiff. Steigen Sie ein. IN AND OUT. Die Zahl der Mitreisenden ist stark limitiert. Wer ist drin und wer ist draussen? Für alle reicht es nicht. Die Ressourcen sind aufgebraucht. Der Kampf um die verbliebenen Reserven geht in die letzte Runde. Auge um Auge. Öl, Wasser, Sand. Der Mensch ist das nicht lernfähige Tier. Die Apokalypse von heute ist der Wohlstand von gestern. Das Chaos ist vorprogrammiert. Am Ende ist das Ende auch nur ein Spiel. WORLD GAME. Wir sind mittendrin. Rette sich wer kann. Wer einmal drin ist, kommt nicht mehr raus. Das sind die Spielregeln für die es keine Anleitung gibt. Die Regeln erfinden sich ständig neu. Alle Systeme kollabieren. Ein Spiel ohne Sieger und Verlierer. Vertrauen Sie endlich ihrer eigenen Orientierungslosigkeit und folgen Sie dem Gesang der Sirenen. WE ARE ALL ASTRONAUTS.

          ZWEI
          Zwei Menschen haben sich abgekapselt in einer Röhre, einem in sich geschlossenem System. Sie wissen nicht, wohin ihr Luftschiff sie tragen wird. Sie suchen Schutz vor der Welt draussen. Draussen ist alles feindlich. Sie haben alle Verbindungen abgebrochen. Sie wollen unerkannt bleiben. Unauffindbar. Sie empfinden ihre Kapsel als Privileg. Die Rettung. Gleichzeitig fühlen sie sich in ihrer Behausung unwohl. Es ist kein guter Ort, aber es ist immer noch besser, drin zu sein, statt draussen. Wir leben in der besten aller Welten. Immer noch. Immerhin. Sie versuchen den Anweisungen des Bordcomputers zu folgen, aber sie verstehen die Anweisungen nicht. Sie verstehen nicht das Spiel und nicht die Rolle die sie in diesem Spiel spielen. Sie wissen nicht, was sie tun sollen. Sie haben keine Idee was sie tun können. So versuchen sie wenigstens zu funktionieren. Sie haben keine Hoffnung. Sie haben keine Kontrolle. Das ist der Moment, um endlich angeln zu gehen. Der Versuch, selbst zu denken, endet in totaler Ratlosigkeit. THINK GLOBAL, ACT LOCAL. Die Sirenen schweigen. Die Anweisungen des Bordcomputers werden immer absurder. Der Computer stürzt ab. Hängt sich auf. Das ist völlig normal. Der Rest ist Rauschen.

          EINS
          Buckminster Fuller war ein praktizierender Visionär. Er betrachtete die Erde als ein von seinem Schöpfer perfekt ausgestattetes Raumschiff, für welches leider die Bedienungsanleitung nicht mitgeliefert wurde. Die Aufgabe jedes Menschen sah er darin, die komplexen Funktionsmechanismen der Natur zu durchschauen, um nicht durch unüberlegte Eingriffe das Raumschiff aus seiner natürlichen Bahn zu werfen. Den gedankenlosen Raubbau an der Natur erkannte er als Bedrohung, da der in Millionen Jahren von der Sonne angelegte Treibstoff für das Raumschiff Erde innerhalb weniger Generationen restlos aufgebraucht werden würde. MORE WITH LESS. Die Effizienz des Computers würde den Menschen die Arbeit abnehmen und diese könnten sich endlich wesentlicheren Dingen zuwenden. Angeln, zum Beispiel. Fuller war davon überzeugt, dass die Erde genug Rohstoffe und Nahrung für alle bereithält. Niemand muss an Hunger sterben. Ein sorgsamer Umgang mit den Ressourcen wäre die Garantie dafür, dass auch spätere Generation noch davon Gebrauch machen könnten. THINKING OUT LOUD. Mit dem von ihm entworfenen Gebäuden, den geodätischen Kuppeln, versuchte er, eine Antwort auf die Frage zu finden, wie wir in Zukunft leben wollen. Fuller war der erste Ausserirdische, der die Erde für die Spanne einer menschlichen Lebenszeit betreten hatte. Seine Ideen sind immer noch aktuell, aber seine Spuren beginnen längst zu verblassen.
          BEAM ME UP, BUCKY

          • DYMAXION OPERA
          Könnten die Menschen auch noch durch die Luft fahren, so wäre ihre Schlechtigkeit rein gar nicht mehr zu zügeln.
          Wilhelm Leibnitz

          Um etwas mit gebührender Aufmerksamkeit zu bedenken, sollte man nicht mit einer Idee beginnen, sondern mit fünfen.
          Buckminster Fuller

          The whole world has to be turned into the music or into a Fuller university.
          John Cage

          Wir haben keine Tragödien mehr. Die Lage in der sich einer befinden mag, ist nur noch rührend.
          Elaine de Kooning

          Was wird geschehen, wenn Intelligenz als globale Ressource begriffen wird?
          Buckminster Fuller

          Ich möchte eine Maschine sein.
          Andy Warhol

          Heute sind alle wichtigen technischen Dinge unsichtbar.
          Buckminster Fuller

          KARTEN UNTER
          schlossplatztheater.de/TICKETS
          17,50 Euro, 13,10 Euro (ermäßigt), 8,70 Euro (SchülerInnen)
          Alle Preise inklusive Vorverkaufsgebühren.

          BESCHRÄNKTE TEILNEHMERZAHL
          20 Personen pro Vorstellung

          Der Winkanal ist nicht beheizt. Bitte Bekleidung der Witterung entsprechend wählen und außerdem festes Schuhwerk (keine Absatzschuhe) tragen.

          GROSSER WINDKANAL ADLERSHOF
          Eingang über Kroneckerstraße, 12489 Berlin

          ÖFFENTLICHER NAHVERKEHR

          S Bhf Adlershof,Tram 61 und 63:
          Haltestelle Magnustraße

          Dymaxion-Opera_route
          Die Produktion wurde gefördert durch die Schering Stiftung, den Förderkreis des Schlossplatztheaters, das Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin und den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Senatskanzlei, Abteilung für kulturelle Angelegenheiten. Wir danken der Humboldt-Universität zu Berlin für die Unterstützung!
          Dymaxion-Opera_sponsors

           


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            das-maerchen-vom-popen

            Das Märchen vom Popen und seinem Knecht Balda

            Ein junger Held ohne Arbeit, ein reicher Pope, der nicht bezahlen will und eine verliebte Tochter – wer schickt da wohl wen zum Teufel?
            Eine Oper nach Dimitri Schostakowitschs Komposition zum Märchen von Alexander Puschkin. Neu bearbeitet von Heiner Frauendorf (Musik) und Steffen Thiemann (Text).

            103kg Lebendgewicht verteilt auf 2,28 Meter: Auf dem Markt bietet Held Balda seine Arbeitskraft an, doch trotz perfekter Präsentation will ihn keiner einstellen. Dabei würde er beim Teufel selber arbeiten, nur um endlich Arbeit zu haben. Der Zufall will es, dass ein reicher Pope einen jungen, starken Knecht sucht, der alles kann – aber nichts kosten soll. Die beiden werden sich einig und ein ungewöhnlicher Lohn wird ausgehandelt: Drei Nasenstüber soll der Pope von Balda nach einem Jahr erhalten. Gier und Geiz des Popen siegen über die Angst vor der Kraft seines neuen Knechts.  Die Tochter des Popen ist von Anfang an von Balda begeistert, was der Pope gar nicht gerne sieht. Und dann steht auch noch die Auszahlung des Jahreslohns vor der Tür. Da hilft nur eine zündende Idee: Der Pope schickt Balda mit einem Auftrag zum Teufel.

            Dimitri Schostakowitsch hat mit der Partitur zu einem der populärsten russischen Volksmärchen, das Puschkin in Verse gefasst hat, ein Meisterwerk des Musik-theaters geschaffen. Die Musik sprudelt vor melodischen und rhythmischen Einfällen, durchsetzt von Walzer- und Tangorhythmen. Die großartige musikalische Bearbeitung für drei Sänger und Akkordeon stammt von Heiner Frauendorf, die originelle Textfassung von Steffen Thiemann. Ein höchst amüsantes Spektakel!

            Open Air im Licht-Garten Alter Markt 6, 12555 Berlin
            Bei schlechtem Wetter im Schlossplatztheater:
            Alt-Köpenick 31 – 12555 Berlin

            Regie: Alexander Herrmann
            Bühne & Kostüme: Gabi Bartels
            Lichtdesign: Felix Grimm
            Musikalische Leitung/Akkordeon: Heiner Frauendorf
            Es singen und spielen: Viktor Köpke, Ingo Volkmer und Birgit Wagner
            Dramaturgische Mitarbeit: Regina Schneider
            Technik & Bühnenbauten: Siegfried Kühn

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              Mozart und die Zauberflöte

              Oper frei nach W. A. Mozart

              Ungeduldig warten Theaterdirektor Schikaneder und Sängerin Constanze auf Mozart. Schließlich soll mit ihm eine neue Oper besprochen werden! Reichlich spät und keineswegs zu ernsthaftem Arbeiten aufgelegt, erscheint Mozart – oder ist er bereits Papageno, der lustige Vogelfänger? Auch Herr Schikaneder und die Sängerin verwandeln sich in immer neue Figuren. Spiel im Spiel entsteht vor den Augen und Ohren des Publikums „Die Zauberflöte“.

              Regie: Heike Hanefeld Ausstattung: Silke Wolter
              Mit: Birgit Wagner, Joseph Schnurr, Ingo Volkmer
              Klavier: Insa Bernds / Stefan Paul

              3. – 6. Klasse, Spielzeit: 60 min

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                DAS GELBE HERZ

                Kein Märchen, frei nach Wilhelm Hauff.

                Peter Munk ist ein Sonntagskind. Er ist jung, intelligent, ehrgeizig, hat eine attraktive Frau und eine sichere Arbeit.

                Trotzdem ist Peter Munk unzufrieden, er ist frustriert vom Erfolg der anderen: Das Herz ganz gelb und angefressen vom Neid. Also macht er sich auf den Weg, den Erfolg zu suchen, von dem er träumt. Schneller als er es ahnt, gerät er an den richtigen Mann und kommt auf eine Erfolgsspur.

                Aber der Erfolg verlangt Opfer. Das Karussell beginnt sich schneller zu drehen, der Verstand beginnt zu schwanken, wenn das Herz Klopf-zeichen aussendet. Aber wer erfolgreich sein will, kommt mit dem zuckenden Stück Fleisch in der Brust nicht ans Ziel.

                Komposition: Heiner Frauendorf
                Libretto: Steffen Thiemann
                Regie: Birgit Grimm
                Licht & Video: Felix Grimm
                Keyboard: Insa Bernds
                Mit: Constanze Morelle, Thorbjörn Björnsson, Ingo Volkmer

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                  DER GEHEIMNISVOLLE DR. OX

                  Die bis vor kurzem noch so friedlichen und zufriedenen Bürger der Stadt Quiquendone drängeln sich plötzlich auf der Straße, streiten ohne den geringsten Anlass und erklären zu guter Letzt auch noch der Nachbarstadt wegen einer falsch grasenden Kuh den Krieg.

                  Polizeikommissar Passauf ist ratlos. Bürgermeister und Stadträtin raufen sich die Haare. Suzel und Franz, die gerade noch die achtjährige Probezeit für ihre Hochzeit abwarteten, kann es plötzlich nicht schnell genug gehen. Nur Dr. Ox und seine Assistentin Ygen reiben sich die Hände.

                  Was ist geschehen? Liegt es an der Beleuchtung, die Dr. Ox zum Nulltarif auf den Straßen und in den Häusern installiert hat. Hat er nicht Fortschritt versprochen, Licht, „Erleuchtung“?  Doch bevor seine wahren Absichten zu Tage treten, ist es schon zu spät und die ganze Stadt durcheinandergewirbelt. Erst eine riesige Explosion bereitet dem Schrecken ein Ende. Dr. Ox und Ygen sind geflohen und in die Stadt kehrt wieder Ruhe ein.

                  Jules Vernes phantastische Erzählung „Eine Idee des Dr. Ox“ bildet die Vorlage für Jacques Offenbachs spritzige Operette, die auf aberwitzige Weise die Folgen unbändiger Fortschrittsgläubigkeit zeigt. Eine temporeiche Szenenfolge erzählt neu, wie eine ganze Stadt von einem skrupellosen Wissenschaftler im Namen des Fortschritts manipuliert wird.

                  Musiktheater mit Musik von Jacques Offenbach nach einer Erzählung von Jules Verne – neu erzählt von Steffen Thiemann

                  Regie: Gerald Gluth-Goldmann
                  Musikalische Leitung/Klavier: Insa Bernds
                  Ausstattung: Lisa Jacobi
                  Dramaturgie: Martin Brandt
                  Licht: Felix Grimm
                  Es singen und spielen: Barbara Ehwald, Fabian Martino, Ingo Volkmer

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                    DER GEHEIMNISVOLLE DR. OX

                    • Der geheimnisvolle Dr. OX
                     In der kleinen Stadt Quiquendonne steht der Turm schief. Seit Jahrhunderten. Solange der Turm schief steht ist alles in Ordnung. Die Leute gehen ihren Geschäften nach. Gemächlich. Ohne Eile. Entscheidungen werden mit großer Gelassenheit vertagt. „Wenn ein Mensch stirbt, ohne in seinem Leben irgendeine Entscheidung getroffen zu haben, so ist er nahe daran gewesen, die Vollkommenheit auf dieser Erde zu erreichen.“ Alles könnte ewig so weiter gehen, wäre da nicht der Fortschritt in der Welt und mit ihm die Verlockungen der Wissenschaft, die versprechen das Leben schöner und bequemer zu machen.

                    Ein gewisser Dr. Ox ist in Quiquendonne erschienen, um der Stadt ein völlig neuartiges Beleuchtungssystem zum Nulltarif anzubieten. Es soll die Bürger der Stadt nichts kosten. Schließlich geht es hier um ein Experiment. Welche Absicht sich hinter diesem Experiment verbirgt, ahnen die braven Bürger nicht. Dafür bekommen sie dessen erstaunliche Wirkung schnell zu spüren. Bevor ihnen ein Licht aufgeht, sind alle heillos zerstritten und schließlich genügt ein nichtiger Anlass, um in den Krieg zu ziehen. Dr. Ox ist von der Wirkung seines Oxygens derart begeistert, dass er allen Bedenken zum Trotz, keinen Moment zögert, das Experiment skrupellos an sein fatales Ende zu führen.

                    Basierend auf „Eine Idee des Dr. Ox“ von Jules Verne, verfasste Jaques Offenbach 1877 seine Operette „Le Docteur Ox“, die auf furiose Weise die Folgen unreflektierter Wissenschaftsgläubigkeit für die menschliche Gemeinschaft vorführt. Ahnungslos verfällt die Gesellschaft den Verlockungen rücksichtsloser Geschäftemacher im Namen des Fortschritts und gerät so in neue Abhängigkeiten deren Auswüchse sie erst erkennt, wenn das Chaos so groß ist, dass es schließlich kein Zurück mehr gibt, sondern nur noch den bitteren Gang durch die Katastrophe.

                    Das alles wird in einer temporeichen Szenenfolge neu erzählt, mit Witz und Hintersinn und der mitreissenden Musik Jaques Offenbachs. 

                    frei nach der Operette von Jacques Offenbach und der Erzählung von Jules Verne

                    Textfassung: Steffen Thiemann
                    Regie:
                    Gerald Gluth-Goldmann
                    Musikalische Leitung/Klavier: Insa Bernds
                    Ausstattung: Lisa Jacobi
                    Dramaturgie: Martin Brandt
                    Licht– und Sounddesign: Felix Grimm

                    Mit: Barbara Ehwald, Fabian Martino, Ingo Volkmer

                    TERMINE
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                      Das klingende Haus

                      Glocken erklingen, Tiere sprechen, die Kräuter des Gartens lachen und weinen. Nichts am Haus des mächtigen Zauberers Zuckermahn, in dessen Dienst Wendy nach dem Tod ihrer Mutter tritt, ist so, wie es zu sein scheint. Zuckermahn und dessen Zauberlehrling, ein Graf, werben um Wendys Zuneigung. Aber immer wieder warnt die Elster Schackerack Wendy vor den bösen Absichten der Beiden. War der Zauberer nicht immer freundlich zu ihr, versprach der Graf ihr nicht ein glückliches Leben? Doch wem kann sie trauen?

                      Ein zauberhaftes Märchen, das von Einsamkeit, Angst, Misstrauen, aber auch Liebe und Vertrauen handelt.

                      Ein Märchen voller Musik nach Motiven von Heinrich Seidel von Dorothea Renckhoff mit Liedtexten von Steffen Thiemann und Musik von Erik Kross und Ulf Nolte

                      Mit: Marén Elisabeth Kroll, Klaus Heinker, Ingo Volkmer
                      Gitarre: Matthias Kahra

                      5. – 6. Klasse, Spielzeit: 80 min
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                        OPERNPICKNICK – Mozart und die Zauberflöte

                        Oper frei nach W. A. Mozart

                        Herr Schikaneder, der Operndirektor und seine Sängerin warten ungeduldig! Sie sind gespannt, was sich dieser Herr Mozart für eine Operngeschichte ausgedacht hat. Der Direktor selbst möchte die Hauptrolle spielen, natürlich, da ist ja die schöne Sängerin Konstanze, die Tamina spielt! Mozart erscheint reichlich spät, hungrig und durstig und keineswegs zu ernsthafter Arbeit aufgelegt – oder ist er bereits Papageno, der lustige Vogelfänger? Auch Herr Schikaneder und die Sängerin verwandeln sich in immer neue Theaterfiguren und im gemeinsamen Spiel entsteht „Die Zauberflöte“.

                        PICKNICK UND OPER IM GRÜNEN
                        Picknick mit mitgebrachtem Frühstück, Tee und Kaffee vom Haus und Oper im Garten der Alten Möbelfabrik.
                        12557 Berlin, Karlstr. 12. Bei schlechtem Wetter im Haus!

                        Regie: Heike Hanefeld
                        Textfassung: Steffen Thiemann
                        Ausstattung: Silke Wolter
                        Musikalische Leitung / Klavier: Insa Bernds / Stefan Paul
                        Es singen und spielen: Birgit Wagner (Sängerin),
                        Ingo Volkmer (Mozart), Joseph Schnurr (Herr Schikaneder)

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