Archiv der Kategorie: Gastspiel

Naseweis

Firiwizi Naseweis

Clowneskes Theater mit Figuren und Live-Musik für Kinder ab 2 Jahren

Ein Kontrabass, ein Ton, ein Lied. Ein Loch, ein Schlitz, eine Klappe, ein Geräusch. Da war doch was? Eine kleine Nase lugt hervor. Ist der Bass bewohnt?
Mäuse erscheinen und verschwinden, wie es ihnen gerade passt.
Was soll man mit diesen vorwitzigen Überraschungsgästen machen? Musik!
Zusammen!

Spiel: Martina Couturier Musik: Carsten Wegener
Künstlerische Begleitung: I. Hegen, P. Albersmann,
C. Ahlhelm Figuren: Petra Albersmann
Dauer: 30 Minuten plus Nachspiel
Ein Gastspiel des Theater Couturier

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    taugenichts

    AUS DEM LEBEN EINES TAUGENICHTS

    Was willst du mal werden? Kommt der Einzelne angesichts unendlicher Mög-lichkeiten und unsicherster Aussichten heute an einen Punkt, an dem die  Verweigerung zum neuen Prinzip wird? Joseph von Eichendorffs Novelle „Aus dem Leben eines Taugenichts“, fertig gestellt 1822/23 und erstmals 1826 veröffentlicht, beschreibt die Welt aus der Perspektive eines namenlosen jungen Mannes, der nirgendwo hineinzupassen scheint. Vom Vater aus dem Haus geworfen, begibt er sich auf eine Reise, die ihn nach Rom und zurück und schließlich sogar in die Arme seiner geliebten „allerschönsten Frau“ führt. Ob jetzt alles klar für die Zukunft ist?

    Von Joseph von Eichendorff, für die Bühne bearbeitet von  Marie Senf, Anna Werner und Jakob Plutte

    Inszenierung: Anna Werner
    Bühne und Kostüm: Margrit Flagner
    Dramaturgie: Marie Senf
    Es spielt: Jakob Plutte

    „Jakob Plutte schlüpft in alle Rollen und ist dabei so überzeugend, dass die Zuschauer, die er in das Spiel einbezieht, ihm das geliebte Mädchen, die krei-schende Kammerzofe, den verrückten Maler und die Passanten auf den Straßen Roms abnehmen. […]
    Dieser leichtfüßig von Anna Werner inszenierte Klassiker zeigt, was Theater bieten kann: beste Unterhaltung auf hohem Niveau, Lustiges und Nachdenkliches und schauspielerische Leistung erster Klasse.“
    Lingener Tagespost, 9.4.2014

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      Stummschwaetzer

      DER STUMMSCHWÄTZER & ERIC WILCOX PRÄSENTIEREN

      DAS KLEINE 1X1 DER GEFÜHLE
      Wut, Trauer, Angst, Genuß, Freude und Glückseligkeit werden in abstrakten und Alltagsepisoden kurzweilig dargestellt, unterlegt mit klassischer Musik begeistern diese Stücke seit drei Jahren das Publikum des Stummschwätzers, jung und alt gleichermaßen.

      DIE WESTSIDESTORY
      Eingebettet in den Klangteppich der „Sinfonischen Tänze“ von Leonard Bernsteins Meisterwerk Westside-story, betritt der Stummschwätzer als Bernstein die Bühne und läßt während seiner Komposition die Protagonisten lebendig werden. In enger Anlehnung an das Original geben sich Maria, Tony, Bernardo, Officer Kruppke und Chino auf der Bühne ihr Stell-Dich-ein.

      XENOTOPIA
      Das NochNieDortGewesenLand – Eine Show für alle Altersklassen. Eric Wilcox funktioniert wie eine Maschine, er ist ein Eindringling, ein umgekehrter Clown, der vier Sprachen spricht, aber nicht gerne redet. Er kommt aus Amerika, aber ist von dort weggegangen, um Unvorhersehbarkeit zu lernen.
      Er ist 154 Jahre jung und ein notorischer Lügner. Und er lebt unter Brücken.

      Mit: Mattes Weißbach (Kleines 1×1 der Gefühle, Westsidestory) und Eric Wilcox (Xenotopia)

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        Schlossplatztheater_Der-Herr-Karl

        Der Herr Karl

        Der Herr Karl schwadroniert, wie er die stürmische Zeit von 1926 – 1963 in Wien verbracht hat. Jetzt ist er Lagerarbeiter in einer Wiener Feinkosthandlung. Wohl seine letzte Arbeitsstation vor seinem – wie er meint – wohlverdienten Ruhestand. Was hat er nicht alles „durchgemacht“? Er hat für die Roten demonstriert. Für die Schwarzen. Für die Nazis. Der Preis? Fünf Schilling pro Demo. „Man hat nie gewusst, welche Partei die stärkere ist… wo man eintreten soll.“ Auch nach dem Krieg weiß er sich mit den Besatzungsmächten zu arrangieren. Er ist der Mitläufer schlechthin, der es immer versteht, sein Fähnchen in den richtigen Wind zu halten. Die Berichte über seine Beziehungen zu Frauen entbehren nicht einer oberflächlichen Komik, die aber schnell ins charakterlich Monströse umschlagen. Durchaus charmant parlierend redet er eine ganze Generation von Österreichern um Kopf und Kragen.

        Der Herr Karl ist Zeitgeschichte, aber gleichzeitig aktueller, als uns das heute, 50 Jahre später, lieb sein kann.

        Schauspiel von Helmut Qualtinger und Carl Merz, mit Albert Frank, dem Autor von „fastFaust“

        Mit: Albert Frank (Wien), dem Autor von „fastFaust“
        Regie: Bob Ziegenbalg
        Weitere Informationen:  www.derherrkarl.de

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          tschuess

          Siegfried, Brecht & Tschüß

          Wußten Sie, von wem das zum Wende-Symbol gewordene Plakat vom 4. November 1989 mit den SED-Händen und „Tschüß“ darunter stammt? Und wußten Sie, daß der letzte größere unabhängige Film der DDR im Sommer ’89 in Köpenick und Friedrichshagen gedreht wurde? Peter Waschinsky hatte ihn nicht fürs Kino, sondern fürs Theater als Einlage gedreht – unter abenteuerlichen Bedingungen. Waschinsky hatte sich wegen „Rechtsfindung“, seinem politisch als anstößig bewerteten Brecht-Kurzfilm mit der DEFA überworfen und so drehte er 1989 „SIEGFRIED“ ohne Firma, selber verblüfft, daß das damals ging. Davon wird er etwas erzählen und beide Filme zeigen.

          Aber natürlich wird der in der Presse „Ausnahmepuppenspieler“ und „legendär“ (FAZ) genannte auch einiges life spielen, sowohl von 1989, was keineswegs nur Rückblick ist, als auch neues. Und nicht nur Kasper und Gendarm…

          Peter Waschinsky – Rückblick auf Herbst ’89 in Puppenspiel und Kintopp Spätherbst ’89, Ostberlin: Wie im alten Jahrmarktsspiel prügeln sich Kasper und Gendarm. Nur, daß Kasper ein Transparent hat: „Demokratie!“…

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            BRIDGE-MARKLAND-LEONCE-LENA

            Bridge Markland: leonce + lena in the box

            Büchners Leonce und Lena für die Generation Popmusik

            Mit Pop und Puppen katapultiert Bridge Markland Büchners einzige Komödie als Ein-Frau-Playback-Theater ins 21. Jahrhundert. Kraftwerk, David Bowie, Die Ärzte und andere Popgrößen, befeuern die Satire.

            Prinz Leonce soll König werden. Davor steht die arrangierte Heirat mit Prinzessin Lena, wovor es beiden graut. Sie fliehen, treffen und verlieben sich. Zurückgekehrt persiflieren sie die Hochzeits-Inszenierung. „Leider geil“ (Deichkind).

            Auf der Bühne: Bridge Markland und Puppen. Die Berliner Performerin ist eine Virtuosin des Rollenspiels und der Verwandlung. Mit Leichtigkeit überschreitet sie die Grenzen zwischen Tanz, Theater, Performance, Cabaret und Puppentheater.

            Regie: Bridge Markland & Heike Gäßler
            Text– & Soundcollage: Bridge Markland
            Sounddesign: Tom Hornig
            Puppen & Kostüme: Eva Garland

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              der_koenig_hinter_dem_spiegel

              Der König hinter dem Spiegel

              Ein persisches Märchen für Kinder und Erwachsene
              von Rudolf Herfurtner nach Fariduddin Attar

              Szenische Lesung mit Musik mit Caroline Scholze & Paul Grasshoff, Axel Sebastian Dehmelt (Violoncello)

              Musik von
              Johann Sebastian Bach
              Paul Hindermith
              Luigi Dallapiccola
              A. S. Dehmelt

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