Category Archives: Gastspiel

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Replay

Ein musikalisches Live-Hörspiel

Wann war der erste Wunsch, die erste Lüge, die erste Fiktion? Wann war die erste Achterbahnfahrt, der erste Rausch, das erste Scheitern? Wann war das erste Mal? Können wir seine Magie erneut heraufbeschwören? Das first time feeling ist verschwunden, es liegt unter den Ruinen unserer Gewohnheiten verschüttet – oder wurde vielleicht sogar umgebracht.

In REPLAY versuchen drei Angestellte eines Tonstudios, das Prickeln des Unbekannten und die Begeisterung der Unerfahrenen zu rekonstruieren. Mithilfe von Gesang und Musik verschaffen sie sich Zutritt in die Unterwelt, in das Reich des Toten und Vergangenen, um die verlorenen Gefühle und Erinnerungen zurückzuholen. Doch wie im Orpheus-Mythos kann man dem Vermissten nicht direkt in die Augen schauen – sonst verliert man es für immer. Der Rück-Blick führt zum Verlust der Geliebten, verbannt sie zurück in die Domäne der Schatten. Aber sind nicht alle Erinnerungen letztlich nur Schatten der einstigen Erfahrungen, die nicht aus dem Reich der Vergangenheit zu erretten sind? Verzerren und verdecken die ehrgeizigen Wörter, mit denen wir unsere Erinnerungen abspeichern, nicht das ursprüngliche Erlebnis? Ist es vielleicht dort gestorben, das erste Mal, unter den Trümmern der Konservierungsversuche durch Sprache?
REPLAY ist ein live produziertes, szenisch-musikalisches Hörspiel, das sich auf eine intensive Suche in und unter diesen Trümmern begibt. Die drei Darsteller forschen nach Erinnerungen und Sehnsüchten, konfrontieren die Verfälschung, Verzerrung und Aktualisierung der Vergangenheit in der Gegenwart, sie spüren dem Rhythmus des Loops und seinen Unterbrechungen nach und jagen, wenn schon nicht das erste Mal, so doch wenigstens dessen Mörder. Das erste Mal wurde nämlich offenbar kaltblütig umgebracht, und wir wissen noch nicht, von wem. Dabei hätten wir doch so gerne einen Schuldigen.
Wie ist eigentlich der Stand der Ermittlungen?

Regie: Thorbjörn Björnsson
Dramaturgie, Text: Julia Violetta Marx
Mit: Tobias Christl (Sounddesign, Arrangement, Keyboards), Evdoxia Filippou (Schlagzeug), Thorbjörn Björnsson (Performance)

Das Projekt ist eine Kooperation mit dem Schlossplatztheater, gefördert durch das Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin, Fachbereich Kultur.
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    Tomte Tummetott

    Ein Theater mit Musik für Menschen ab 3 Jahren nach der Bilderbuchgeschichte von Astrid Lindgren

    Winter, ein alter Bauernhof, alle schlafen, alle außer einem: Tomte Tummetott. Keiner hat ihn jemals gesehen aber alle wissen, daß er über den Hof wacht. Leise schleicht Mikkel der Fuchs umher: „Nehmt euch in acht, ihr Hühner, jetzt komme ich.“ Aber Tomte paßt gut auf, daß niemandem etwas passiert in der Nacht und doch keiner hungrig bleiben muß: „Ich will gerne meine Grütze mit Dir teilen“
    Das HOR-Künstlerkollektiv erweckt die berühmte Bilderbuchgeschichte von Astrid Lindgren mit Musik, Theater und Video zum Leben.

    Von und mit: Astrid Rashed (Spiel/Geige), Juliane Werner (Spiel/Gitarre), Gabriele Nagel (Video/Akkordeon)
    Bühne & Kostüme: Sabine Mader
    Dauer: 50 Minuten
    Ein Gastspiel des HOR Künstlerkollektiv

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    Der kleine Angsthase

    Ein Stück mit Musik nach dem Bilderbuch von Elizabeth Shaw für Menschen ab 5 Jahren

    Der kleine Angsthase fürchtet sich vor Vielem – Gespenster, Wasser, Hunde, Räuber. Zudem behütet und warnt ihn seine Großmutter in Übermaßen vor der vermeintlich gefährlichen Außenwelt. Angesichts der Gefahr jedoch, die einem kleinen Freund durch den bösen Fuchs droht, vergisst der kleine Angsthase jegliche Warnungen – mutig rettet er den kleinen Uli. Für seine Kameraden wird er so zum Helden und zu einem bewunderten Mitglied der Hasengemeinschaft.
    Ein Stück über Angst, Mut und Freundschaft.

    Von und mit: Astrid Rashed (Spiel/Geige), Juliane
    Werner (Spiel/Gitarre), Roman Shamov (Spiel/
    Percussion), Gabriele Nagel (Video/Akkordeon)
    Bühne & Kostüme: Sabine Mader
    Musik: Peter Schindler
    Dauer: 60 Minuten
    Ein Gastspiel des HOR Künstlerkollektiv

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      Naseweis

      Firiwizi Naseweis

      Clowneskes Theater mit Figuren und Live-Musik für Kinder ab 2 Jahren

      Ein Kontrabass, ein Ton, ein Lied. Ein Loch, ein Schlitz, eine Klappe, ein Geräusch. Da war doch was? Eine kleine Nase lugt hervor. Ist der Bass bewohnt?
      Mäuse erscheinen und verschwinden, wie es ihnen gerade passt.
      Was soll man mit diesen vorwitzigen Überraschungsgästen machen? Musik!
      Zusammen!

      Spiel: Martina Couturier Musik: Carsten Wegener
      Künstlerische Begleitung: I. Hegen, P. Albersmann,
      C. Ahlhelm Figuren: Petra Albersmann
      Dauer: 30 Minuten plus Nachspiel
      Ein Gastspiel des Theater Couturier

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        Auf-Abprall

        Auf & Abprall

        Von der Kunst, Krisen zu bewältigen!

        Sind Sie anpassungsfähig, belastbar, aufmerksam, tüchtig und gescheit? Sind Sie eher der verletzliche Typ, der Probleme verdrängt oder vermeidet? Sind Sie Konfrontationen ganz und gar? Wie achten Sie auf Ihre psychische Gesundheit?
        Auf humorvolle und dramatische Weise widmet sich das „Ensemble der Zerstreuten“ der Frage, warum manche Menschen widerstandsfähiger sind als andere und welches Geheimnis hinter einem gesunden Selbstvertrauen steckt. Eine universelle Lösung gibt es nicht, dafür aber verschiedene Perspektiven aus unterschiedlichen Kulturen. Die gemeinsame Suche nach „dem Schlüssel zur Widerstandsfähigkeit“ wird von Livemusik begleitet.

        Das P.G.P. Ensemble der Zerstreuten sind: Amer Alatrash, Milad Akhoi, Habibullah Bigzada, Nadym Hwry, Franziska Kohlhoff, Sarah König, Diana Londono, Claudia Pomares, Houssam Safari, Christine Wünsch und Jens Vilela Neumann (Regie).
        Bühne und Kostüm: Nicole Timm
        Technische Betreuung: Susi Wolff

        Gefördert vom Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin, Fachbereich Kultur.

        Mehr über P.G.P. unter www.paradisegardenproductions.com

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          taugenichts

          AUS DEM LEBEN EINES TAUGENICHTS

          Was willst du mal werden? Kommt der Einzelne angesichts unendlicher Mög-lichkeiten und unsicherster Aussichten heute an einen Punkt, an dem die  Verweigerung zum neuen Prinzip wird? Joseph von Eichendorffs Novelle „Aus dem Leben eines Taugenichts“, fertig gestellt 1822/23 und erstmals 1826 veröffentlicht, beschreibt die Welt aus der Perspektive eines namenlosen jungen Mannes, der nirgendwo hineinzupassen scheint. Vom Vater aus dem Haus geworfen, begibt er sich auf eine Reise, die ihn nach Rom und zurück und schließlich sogar in die Arme seiner geliebten „allerschönsten Frau“ führt. Ob jetzt alles klar für die Zukunft ist?

          Von Joseph von Eichendorff, für die Bühne bearbeitet von  Marie Senf, Anna Werner und Jakob Plutte

          Inszenierung: Anna Werner
          Bühne und Kostüm: Margrit Flagner
          Dramaturgie: Marie Senf
          Es spielt: Jakob Plutte

          „Jakob Plutte schlüpft in alle Rollen und ist dabei so überzeugend, dass die Zuschauer, die er in das Spiel einbezieht, ihm das geliebte Mädchen, die krei-schende Kammerzofe, den verrückten Maler und die Passanten auf den Straßen Roms abnehmen. […]
          Dieser leichtfüßig von Anna Werner inszenierte Klassiker zeigt, was Theater bieten kann: beste Unterhaltung auf hohem Niveau, Lustiges und Nachdenkliches und schauspielerische Leistung erster Klasse.“
          Lingener Tagespost, 9.4.2014

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            Stummschwaetzer

            DER STUMMSCHWÄTZER & ERIC WILCOX PRÄSENTIEREN

            DAS KLEINE 1X1 DER GEFÜHLE
            Wut, Trauer, Angst, Genuß, Freude und Glückseligkeit werden in abstrakten und Alltagsepisoden kurzweilig dargestellt, unterlegt mit klassischer Musik begeistern diese Stücke seit drei Jahren das Publikum des Stummschwätzers, jung und alt gleichermaßen.

            DIE WESTSIDESTORY
            Eingebettet in den Klangteppich der „Sinfonischen Tänze“ von Leonard Bernsteins Meisterwerk Westside-story, betritt der Stummschwätzer als Bernstein die Bühne und läßt während seiner Komposition die Protagonisten lebendig werden. In enger Anlehnung an das Original geben sich Maria, Tony, Bernardo, Officer Kruppke und Chino auf der Bühne ihr Stell-Dich-ein.

            XENOTOPIA
            Das NochNieDortGewesenLand – Eine Show für alle Altersklassen. Eric Wilcox funktioniert wie eine Maschine, er ist ein Eindringling, ein umgekehrter Clown, der vier Sprachen spricht, aber nicht gerne redet. Er kommt aus Amerika, aber ist von dort weggegangen, um Unvorhersehbarkeit zu lernen.
            Er ist 154 Jahre jung und ein notorischer Lügner. Und er lebt unter Brücken.

            Mit: Mattes Weißbach (Kleines 1×1 der Gefühle, Westsidestory) und Eric Wilcox (Xenotopia)

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              Schlossplatztheater_Der-Herr-Karl

              Der Herr Karl

              Der Herr Karl schwadroniert, wie er die stürmische Zeit von 1926 – 1963 in Wien verbracht hat. Jetzt ist er Lagerarbeiter in einer Wiener Feinkosthandlung. Wohl seine letzte Arbeitsstation vor seinem – wie er meint – wohlverdienten Ruhestand. Was hat er nicht alles „durchgemacht“? Er hat für die Roten demonstriert. Für die Schwarzen. Für die Nazis. Der Preis? Fünf Schilling pro Demo. „Man hat nie gewusst, welche Partei die stärkere ist… wo man eintreten soll.“ Auch nach dem Krieg weiß er sich mit den Besatzungsmächten zu arrangieren. Er ist der Mitläufer schlechthin, der es immer versteht, sein Fähnchen in den richtigen Wind zu halten. Die Berichte über seine Beziehungen zu Frauen entbehren nicht einer oberflächlichen Komik, die aber schnell ins charakterlich Monströse umschlagen. Durchaus charmant parlierend redet er eine ganze Generation von Österreichern um Kopf und Kragen.

              Der Herr Karl ist Zeitgeschichte, aber gleichzeitig aktueller, als uns das heute, 50 Jahre später, lieb sein kann.

              Schauspiel von Helmut Qualtinger und Carl Merz, mit Albert Frank, dem Autor von „fastFaust“

              Mit: Albert Frank (Wien), dem Autor von „fastFaust“
              Regie: Bob Ziegenbalg
              Weitere Informationen:  www.derherrkarl.de

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                tschuess

                Siegfried, Brecht & Tschüß

                Wußten Sie, von wem das zum Wende-Symbol gewordene Plakat vom 4. November 1989 mit den SED-Händen und „Tschüß“ darunter stammt? Und wußten Sie, daß der letzte größere unabhängige Film der DDR im Sommer ’89 in Köpenick und Friedrichshagen gedreht wurde? Peter Waschinsky hatte ihn nicht fürs Kino, sondern fürs Theater als Einlage gedreht – unter abenteuerlichen Bedingungen. Waschinsky hatte sich wegen „Rechtsfindung“, seinem politisch als anstößig bewerteten Brecht-Kurzfilm mit der DEFA überworfen und so drehte er 1989 „SIEGFRIED“ ohne Firma, selber verblüfft, daß das damals ging. Davon wird er etwas erzählen und beide Filme zeigen.

                Aber natürlich wird der in der Presse „Ausnahmepuppenspieler“ und „legendär“ (FAZ) genannte auch einiges life spielen, sowohl von 1989, was keineswegs nur Rückblick ist, als auch neues. Und nicht nur Kasper und Gendarm…

                Peter Waschinsky – Rückblick auf Herbst ’89 in Puppenspiel und Kintopp Spätherbst ’89, Ostberlin: Wie im alten Jahrmarktsspiel prügeln sich Kasper und Gendarm. Nur, daß Kasper ein Transparent hat: „Demokratie!“…

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                  BRIDGE-MARKLAND-LEONCE-LENA

                  Bridge Markland: leonce + lena in the box

                  Büchners Leonce und Lena für die Generation Popmusik

                  Mit Pop und Puppen katapultiert Bridge Markland Büchners einzige Komödie als Ein-Frau-Playback-Theater ins 21. Jahrhundert. Kraftwerk, David Bowie, Die Ärzte und andere Popgrößen, befeuern die Satire.

                  Prinz Leonce soll König werden. Davor steht die arrangierte Heirat mit Prinzessin Lena, wovor es beiden graut. Sie fliehen, treffen und verlieben sich. Zurückgekehrt persiflieren sie die Hochzeits-Inszenierung. „Leider geil“ (Deichkind).

                  Auf der Bühne: Bridge Markland und Puppen. Die Berliner Performerin ist eine Virtuosin des Rollenspiels und der Verwandlung. Mit Leichtigkeit überschreitet sie die Grenzen zwischen Tanz, Theater, Performance, Cabaret und Puppentheater.

                  Regie: Bridge Markland & Heike Gäßler
                  Text– & Soundcollage: Bridge Markland
                  Sounddesign: Tom Hornig
                  Puppen & Kostüme: Eva Garland

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                    Der König hinter dem Spiegel

                    Ein persisches Märchen für Kinder und Erwachsene
                    von Rudolf Herfurtner nach Fariduddin Attar

                    Szenische Lesung mit Musik mit Caroline Scholze & Paul Grasshoff, Axel Sebastian Dehmelt (Violoncello)

                    Musik von
                    Johann Sebastian Bach
                    Paul Hindermith
                    Luigi Dallapiccola
                    A. S. Dehmelt

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